Fiene 2 – unser Besuchshund

Die Besuchsfiene hat sich super eingelebt. Inzwischen bewegt sie sich wie selbstverständlich in unserem Rudel. Sie freut sich auf unsere Spaziergänge, tobt und flitzt, kullert durch den Schnee und hat sichtlich Spaß.

Da nun ist in den letzten Tagen der Winter eingezogen ist, wurde ein Termin zur Pfotiküre für Fiene 2 einfach unumgänglich.

Ihr Fell wächst wie es lustig ist.. sie hat Puschelurwaldohren, einen fetten Kragen am Hals, die Rute hat keine Form und ihre Pfötchen sind total strubbelig.

Und das ist auch das einzigste Problem… die Pfoten. Bei dem langen Haaren sammelt sich der Schnee in Klümpchen und sie hat Probleme beim Laufen. Also habe ich die Schere gezückt und losgeschnippelt.

Dafür, dass sie noch nie getrimmt worden ist hat sie echt prima mitgemacht. Geduldig hat sie mich die Pfoten und auch die Fesseln in Form bringen lassen. Ein braves Mädchen.

Etwas später habe ich noch die Rute in Form gebracht. Das war schon etwas schwieriger, weil sie ständig gucken wollte was ich denn da so treibe und ganz zum Schluss wurden noch die Vorderpfoten aufgehübscht.

Vorher:

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Nachher:

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Und mit so fein frisierten Pfoten läufts beim Spaziergang gleich nochmal so gut…

20150207_113329Für dieses Gruppenfoto haben wir Fiene 2 mal kurz angeleint. Sie ist es einfach nicht gewohnt so dicht neben einem anderen Hund zu sitzen und praktiziert Fotobombing nach dem Motto … „Ich bin dann mal weg!“

20150207_113251Haben wir nicht einfach geniales Wetter?

Bei der großen Spazierrunde darf Hetty ja immer noch nicht mit trotzdem hatte auch sie ihren Spaß im Schnee

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Ein Tag im Schönheitssalon

Trimm dich fit schön war unser Motto des Tages. Zum ersten Mal habe ich versucht Delphin die Krallen zu schneiden, die Pfoten auszuschneiden sowie Rute und Behang zu trimmen….

Zuerst habe ich mir die nötigen Gerätschaften bereitgelegt. Schere, Kamm, Krallenzange, und einen kleinen batteriebriebenen Haarschneider. Den Clicker, Leckerchen und ein Deckchen.

Los gings mit Krallenschneiden und das hatten wir dann auch schnell abgehakt. Dann habe ich aber den Haarschneider angeworfen und es hat mich eine gefühlte halbe Fleischwurst gekostet bis sie sich davon überzeugen lassen hat, dass er wirklich nicht gefährlich ist.

Dann wurde ein Pfötchen nach dem anderen schick gemacht und die Schnulle ist brav auf der Seite liegen geblieben. Rute in Form bringen hat sich als äußerst schwierig erwiesen, da diese wirklich niemals einfach so, ruhig an dem Hund hängt … sie ist entweder am rotieren wie ein Propeller und schwingt ausladend hin und her … Das werde ich nochmal mit meinem Mann versuchen …. Vorne einen Fruchtzwerg hinhalten und hinten schnibblen das sollte gehen.

Bei den Ohren habe ich aufgehört. Meine Schere war zu stumpf um diese feinen Haare zu schneiden und mit dem Haarschneider wollte ich nicht an ihren Öhrchen rumbrummen. Da besorge ich mir eine Effilierschere, dann klappts auch mit den schicken Öhrchen.

Alles in Allem hat es viel besser geklappt als ich angenommen hatte. Wen es interessiert hier gibt es eine „Trimmanleitung“ bei Fienchens Tante Ada.