Morgens um 06:00 …

ist die Welt noch in Ordnung!

Wer das behauptet, ist noch nie mit meinen Hunden spazieren gegangen und nein es war nicht Hannes der meinen Blutdruck schon zu dieser frühen Stunde in Wallung gebracht hat.

Wir stapften durch die Dunkelheit und mir war klar, dass nach dem Regen der letzen Tage die Vierbeiner wie kleine Dreckferkel aussehen würden.

Als ich aber dann nach Hause kam und wir im Spotlight des Bewegungsmelders vor der Haustür standen war ich positiv überrascht. Gut, Pfoten und Bäuche etwas schmuddelig aber sonst gings.

Ich beugte mich runter um Hetty das Halsband abzunehmen…. Schnüff…. Schnüffel …. IIIIIiiiiiiiiiiigiiiittttiiiiiiipfuuuuiiiiiiii

Der kleine goldene Hunde hatte einen Abstecher zu Douglas gemacht und sich in etwas unsagbar stinkigen gewälzt. Super, um diese Uhrzeit kann ich mir einfach keinen größeren Liebesbeweis vorstellen.

Aaaaaber …. vor ein paar Tagen hatte die liebe Anke ein Mitbringsel von Sylvia Eigenwillig mitgebracht.

Ein schönes Stück Hundeseife – natürlich im Pfotendesign.

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Da ich meine Hunde ja nicht „einfach so“ bade oder einseife, hatte ich sie vorerst beiseite gelegt… Wer hätte gedacht, dass sie nun doch so schnell zum Einsatz kommt und das bei diesem kleinen

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Der Stinkmorchel wurde kurzerhand in den Hauswirtschaftsraum verfrachtet und mit der Distel-Wöff einschampooniert und dann wieder mit klarem Wasser abgewaschen.

Die Seife hat nur einen ganz schwachen Eigengeruch. Nach dem Waschen hat Hetty nur noch ein klein wenig gemüffelt was wohl aber nicht an der Seife lag, sondern daran, dass ich ja nur die fiese Stelle am Hals richtig eingeschäumt hatte und nicht den ganzen Hund.

Nach dem Trocknen fühlte sich das Fell völlig normal an also nicht irgendwie struppig oder trocken.

Vielen lieben Dank Sylvia, dass ich die Distel-Wöff testen durfte – vielleicht eine kleine Anregung:

Ich suche schon lange Seifenflocken aus denen man im Winter schnell eine leichte Seifenlauge machen kann um die Pfoten von Schmutz und Salz zu befreien. Vielleicht kann man die Distel-Wöff ja auch in Blockform herstellen um sie dann mit einer Reibe zu Flocken zu verarbeiten. Die dann in Papiertüten wäre sicher auch ein tolles Geschenk für jeden Hunde-Mensch 🙂

Ein Tag im Schönheitssalon

Trimm dich fit schön war unser Motto des Tages. Zum ersten Mal habe ich versucht Delphin die Krallen zu schneiden, die Pfoten auszuschneiden sowie Rute und Behang zu trimmen….

Zuerst habe ich mir die nötigen Gerätschaften bereitgelegt. Schere, Kamm, Krallenzange, und einen kleinen batteriebriebenen Haarschneider. Den Clicker, Leckerchen und ein Deckchen.

Los gings mit Krallenschneiden und das hatten wir dann auch schnell abgehakt. Dann habe ich aber den Haarschneider angeworfen und es hat mich eine gefühlte halbe Fleischwurst gekostet bis sie sich davon überzeugen lassen hat, dass er wirklich nicht gefährlich ist.

Dann wurde ein Pfötchen nach dem anderen schick gemacht und die Schnulle ist brav auf der Seite liegen geblieben. Rute in Form bringen hat sich als äußerst schwierig erwiesen, da diese wirklich niemals einfach so, ruhig an dem Hund hängt … sie ist entweder am rotieren wie ein Propeller und schwingt ausladend hin und her … Das werde ich nochmal mit meinem Mann versuchen …. Vorne einen Fruchtzwerg hinhalten und hinten schnibblen das sollte gehen.

Bei den Ohren habe ich aufgehört. Meine Schere war zu stumpf um diese feinen Haare zu schneiden und mit dem Haarschneider wollte ich nicht an ihren Öhrchen rumbrummen. Da besorge ich mir eine Effilierschere, dann klappts auch mit den schicken Öhrchen.

Alles in Allem hat es viel besser geklappt als ich angenommen hatte. Wen es interessiert hier gibt es eine „Trimmanleitung“ bei Fienchens Tante Ada.