Samstagsplausch [11|23]

Kennt ihr das, wenn man vor dem Bildschirm sitzt und überlegt, was in der Woche alles los war?

Meine wichtigste Aufgabe der Woche war, den kranken Mann zu pflegen. Magen-Darm, sehr hartnäckig. Einige Tage Schonkost machten die Laune des Gatten nicht besser. Inzwischen ist er wieder fit, hat ordentlich essen können und freut sich schon darauf, wieder Sport zu machen.

Mittwoch und Donnerstag war ich schwimmen. Tatsächlich sind die technischen Übungen ziemlich anstrengend und ich schnaufe oft am Beckenrand.
Im Schwimmkurs lief es dann ziemlich gut. Der junge Mann erklärte, dass ich eine „gute Wasserlage“ habe und ich lachte und erwiderte, dass das Körperfett für irgendetwas gut sein müsse. Da war er dann am Lachen. Aber im Ernst, es klappt schon ganz gut und ich bin sehr zufrieden mit meinen Fortschritten beim Schwimmen.

Für Freitag war ich dann mit der Freundin unterwegs, um ein Möbel zu holen. Bei der Gelegenheit bin ich über einen alten Nähmaschinentisch gestolpert, den ich mir nächste Woche abhole. Danach habe ich schon lange Ausschau gehalten. Außerdem habe ich die Steuererklärung der Besten gemacht. Das war ratz-fatz erledigt und die Freundin happy.

In der Post hatte ich dann auch endlich den Steuerbescheid 2021 und es gibt keinen Grund zu jammern. Rückerstattung! Yes!

Die Hunde kamen diese Woche zu einigen Spaziergängen. Mac hatte ich am Montag noch zu einem Training mitgenommen, allerdings mehr zum Warten üben als zum Arbeiten. Damit er danach ein bisschen Dampf ablassen konnte, durfte er ausgiebig durch einen Tümpel watzen.
Nach dem heutigen Spaziergang habe ich mich noch ein bisschen in den Strandkorb gekuschelt. Mac hatte ich am Schirmständer festgebunden, sodass er nicht den Kontrolleur am Gartenzaun geben konnte. Ich bin immer wieder begeistert, wie gut er mit solchen einschränkenden Situationen umgehen kann. Er rollt sich sofort ein und ruht. Auch, dass Hetty rumlaufen darf, stört ihn dabei nicht.

Bevor ich nun das Training für die Dummygruppe am Sonntag plane, setze ich mich an Andreas Kaffeetafel und plausche ein Ründchen mit euch.

Samstagsplausch [10|23]

Wessen Woche das auch immer war, meine war es nicht!

Die Kurzfassung: Wetterumschwung, starker Wind = Sturm in meinem Kopf! Ende der Geschichte.

Ich habe zwar versucht mich nicht zu sehr runterziehen zu lassen, aber das ist mit nur mäßig gut gelungen. Mittwoch war ich morgens noch im Schwimmbad und habe neben dem Bahnenschwimmen auch meine Technikübungen für den Schwimmkurs gemacht.
Ich komme mir ja zwischendurch schon ein bisschen doof vor, wenn ich da mit meinem Schwimmbrett und dem Schwimmschnorchel vor mich hin paddel und den Beinschlag übe. Aber, was solls – ich will das lernen.

Donnerstag klingelte dann die Post. Komisch, ich hatte gar nichts bestellt und der GöGa sagt mir auch immer, wenn er was erwartet. Vielleicht für die Nachbarn? Paket… für mich…!
Da hat der GöGa mir doch eine neue Sportuhr bestellt! Über ein Jahr schleiche ich um das Ding schon rum. Meine Alte macht Zicken, der Akku ist schnell alle und beim Schwimmen misst sie nicht den Puls und zählt nur sporadisch Armzüge. Ich hatte mir als Ziel gesetzt, – 10 Kg, dann gibts ne neue Uhr.
Was habe ich mich gefreut! Jetzt muss ich mich mal mit der Neuen auseinandersetzten, aber das wird schon.

Gestern lag ich nach einer Tablette auf der Couch, um den Kopfschmerz weiter in Schach zu halten, als es plötzlich draußen hell wurde. Sonne und kein Regen, also nichts wie raus! Ich schnappte die Hunde, kontaktierte meine Freundin und dann los.
Ein kleines Training kann nicht schaden. Ich hatte allerdings die Rechnung ohne Hetty gemacht. Die hatte wohl einen gebrauchten Tag erwischt. Eine Aufgabe nicht gut lösen zu können, weil sie schwer ist, ist eine Sache, aber nicht Gehorsam zu sein eine völlig andere.
Wir hatten einige Mitarbeitergespräche und dann hat sie sich nochmal zusammen gerissen. Memo an mich, mein Akku war sicher nicht einmal halb voll – ein Spaziergang in der Sonne hätte mir und Hetty also bestimmt eher gutgetan.

Heute nun durfte ich meinen Mann pflegen. Er hat wohl gestern an der Arbeit irgendetwas gegessen, dass sein Magen nicht vertragen hat. Immerzu muss der Arme auf dem stillen Örtchen verschwinden. Mein Einkauf beinhaltete dann auch Cola, Tee, Salzstangen und ein Medikament habe ich auch noch besorgt. Hoffentlich wird es bald besser, er leidet schon sehr.

Bevor ich den Tag jetzt ausklingen lasse und ein paar Reihen stricke, setzte ich mich noch an Andreas Kaffeetafel und plausche ein Ründchen mit euch.

Samstagsplausch [09|23]

Man, was ist diese Woche an mir vorbeigezischt.

Überstundenabbau bescherten der Freundin freie Tag und einen davon nutzten wir, um eine schöne große Runde durch die heimischen Gefilde zu drehen.

Es war ein klarer, aber sehr kalter Morgen. Darum durfte eine Pause mit Tee auch nicht fehlen.

Als wir an dieser Bank ankamen, haben wir dort eine Tüte mit einem Brief vorgefunden. „Für Dich“ stand auf dem Umschlag und nach dem Öffnen entpuppte sich der Inhalt als ein Gruß von Naturfreund zu Naturfreund.

Am meisten freue ich mich darüber, dass Fiene, meine Seniorin, die 11 Kilometer noch super mitgelaufen ist. Sie ist wirklich noch sehr rüstig für ihre 13+.

Am Donnerstag klingelte dann unvermutet das Telefon. „Ich habe ein Problem, kannst du die Hunde holen?“ Ab ins Auto und schnell die erweiterte Hundefamilie abgeholt. Nach einer Pipi-Runde habe ich die beiden dann mit zu uns genommen. Ich liebe meine Hunde gerade dafür sehr, dass sie ausgesprochen nett und gelassen mit Hundebesuch umgehen. Riley und Jesper können sich bei uns wie selbstverständlich bewegen, ohne dass die anderen das irgendwie stressen würde.

Gestern sollte ich den Hund eines Freundes sitten und obwohl meine drei kein Problem mit dem jungen Mann hatten, kam der arme Snö mit der Situation nicht gut zurecht. Selbst nach einer Stunde fand er keine Ruhe und konnte sich nicht hinlegen. Jens hat Snö dann wieder mitgenommen, da wir befürchtet haben, dass er in Abwesenheit seines Herrchens noch gestresster sein würde. Schade, aber manches klappt halt einfach nicht.

Bevor der Tag so richtig ins Rollen kommt, setzte ich mich noch an Andreas Kaffeetafel und plausche ein Ründchen mit euch.