Samstagsplausch [14|23]

Der Alltag nimmt wieder an Fahrt auf. Zwar huste ich immer noch etwas aber der Schnupfen und auch das Halskratzen sind weg. Schwimmen habe ich immer noch ausfallen lassen, das schien mir doch noch etwas früh.

Unter diesen positiven Voraussetzungen konnte ich mich allerdings doch auf den bevorstehenden Besuch im Harz freuen.

Wie jedes Jahr, zu Beginn des neuen Wanderjahres, bringt der HarzKlub e.V. das aktuelle Stempelheft raus. Darin sind Termine vermerkt wie zum Beispiel das Kaiser- und Königstreffen und die Standorte des wandernden Stempelkastens. Auch neu in diesem Jahr ist das Stempelheft für den Selketal-Stieg. Der 75 km lange Wanderweg im Ostharz ist mein aktuelles Wandergebiet. Da die Anfahrt vom Wohnort meiner Schwiegereltern sehr kurz ist, hat der GöGa wenig Fahrerei um mich auszusetzen und wieder einzusammeln.

Für meine erste Etappe brachte mich mein Mann zum Bahnhof nach Stiege. Meine knapp 9 km lange Strecke führte mich vorbei an Seen, entlang von Bächen und durch lichte Wälder. Immer wieder schnaufte die Selketal-Bahn durch die schöne Landschaft. Es war Macs erste Wanderung „im Team“ mit Hetty. Fast die gesamte Strecke sind die beiden an der Leine und diese ist am Rucksackkarabiener eingehakt. Beide Hunde sortieren sich neben oder hinter mir ein. Das ist für beide ziemlich anstrengend darum fangen wir das Wanderjahr mit kurzen Strecken und auch in Gebieten an, wo ich ihnen immer mal wieder ein paar Minuten Freilauf gönnen kann.
Gestern hat der junge Mann sich von seiner besten Seite gezeigt. Wandergruppen mit Kindern, Hunden, klappernden Stöcken oder auch Radfahrer … alles kein Problem.
Beim Rast machen brav im Platz gelegen und niemanden belästigt. Ich bin sehr stolz auf meinen noch jungen Hund.

Zur Belohnung für das lange, konzentrierte Laufen an der Leine durften beide später ein ausgiebiges Bad im See nehmen. Das hatten sie sich wirklich verdient. Fiene hat den Tag mit dem GöGa verbracht. Die beiden hatten auch eine gute Zeit am See allerdings in der Zeit, als wir anderen durch das schöne Selketal marschiert sind.

Bevor wir gleich aufbrechen um die Hunde zu lüften und danach noch ein bisschen einkaufen zu gehen, setze ich mich an Andreas Kaffeetafel und plausche ein Ründchen mit euch.

Samstagsplausch [13|23]

Auch diese Woche lief hier noch immer alles im Schongang.

Der Infekt hat sich wirklich festgesetzt und der Verbrauch von Taschentüchern ist exorbitant.

Ich hoffe wirklich, dass es jetzt bald bergauf geht. Erstens tun mir die Hunde leid und mir fällt auch langsam die Decke auf den Kopf.

Zu erzählen gibt es wirklich nichts, darum ist auch dieser Plausch sehr kurz.

Bevor ich, wie Fiene gleich wieder abhänge, setze ich mich an Andreas Kaffeetafel und plausche ein Ründchen mit euch.

Samstagsplausch [12|23]

Ihr wollt wissen, wie meine Woche war? Besch…eiden, trifft es wohl am besten.

Ich bin krank, so richtig. Stirn- und Nasennebenhöhlen sind entzündet und ich huste mir die Lunge aus dem Laib.

Von Dienstag an hatte ich kaum noch Stimme. Das wurde tatsächlich erst heute ein bisschen besser. Schleimlöser, Hustensaft, Halstabletten. Nasendusche, Inhalieren usw. – das volle Programm.

Seit Mittwoch schlafe ich im Gästezimmer. Allerdings immer nur im Stundentakt, weil mich die Husterei um den Schlaf bringt. Damit würde ich meinen Mann in den Wahnsinn treiben und der muss schließlich jeden Tag zum Dienst.

Die Hunde sind wirklich sehr brav. Jeden Tag nur zwei bis drei kleine Pipi-Runden und kein Training. Sie tragen es mit Fassung.

Bevor ich mich gleich wieder vom TV berieseln lasse, setze ich mich an Andreas Kaffeetafel und plausche ein Ründchen mit euch.