Neue Fotos von den beiden Goldstücken

Am Sonntag war Training bei den Mudpaws und Jens hatte die Kamera eingepackt … Wie immer hat er tolle Fotos gemacht die ich euch natürlich nicht vorenthalten will 😉

Fiene_01

Fiene_02

Fiene_03

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Fiene_07Von Fiene bin ich immer wieder begeistert. Ein so braver und zuverlässiger Hund. Sie ist wirklich ein Goldstück. Einzig für Hetty kann sie sich immer noch nicht erwärmen… aber das kommt sicher auch noch.

Hetty_01

Der Pimpf am Bein. Da sieht sie aus als hätte sie schon den totalen Durchblick.

Hetty_02

Das Dummy war gefallen und Hetty stürzt sich mutig in die Fluten …

Hetty_03

… um in ihrem wunderschönen Schwimmstil an’s andere Ufer zu paddeln, das Dummy zu packen und…

Hetty_05

… zielstrebig mit dem Ding zurück zu schwimmen…

Hetty_06

… einfach zu klassen ♥

Hetty_07

Hetty mit dem „Fiene-Gedächtnis-Knickohr“

Hetty_08

Immer gut gelaunt…

Hetty_09

und mit Kängurubenzin betankt!

Hetty_10

Hetty_11

Danke Jens für die schönen Bilder … ich kann mich nicht satt sehen!

Wer brav ist hat die Lacher auf seiner Seite

oder … Warum einem das Dummytraining die Tränen in die Augen treibt.

Heute hatte sich Anke aufgemacht uns zu besuchen. Patenhund begutachten, großen Hunde bespaßen und noch ein bisschen Schwätzen.

Vorgenommen hatten wir uns Vorans über Vertrauenswege aufzubauen und später in völlig variabler Reihenfolge zu arbeiten.

Gelände angeguckt, Stellen ausgesucht, und schon gings los.

Bild_alle Laufwege und Punkte

1.)

Punkt 1: Dummys wurden ausgeworfen und dann mit den Hunden im Gänsemarsch zum Startpunkt.

– schicken

2.)

Punkt 2: Vertrauensweg laufen, Dummys auslegen, zurückgehen

– schicken

3.)

Punkt 3: Vertrauensweg laufen, Dummys auslegen, Hunde absetzten und allein zum Startpunkt zurückgehen, Hunde abrufen

– schicken

4.)

Punkt 4: Hunde bleiben am Startpunkt sitzen, wir gehen auf das Plateau und veranstalten ein kleines Treiben in dem 4 Dummys fallen.

– Hunde werden auf Punkt 3 geschickt (am Treiben vorbei)

Pause…

Wir legten Dummys an allen Stellen nach und warfen auch noch die 4 Dummys an Punkt 5 aus. Die Hunde warteten am Startpunkt. Nun arbeiteten wir kreuz und quer. Biscuit sollte als erstes ein Dummy von Punkt 5 holen. Die Entfernung war nun wirklich nicht das Problem – mehr das diagonale Überqueren des Feldweges und des folgenden Grabens. Der Keks machte es sich dann auch einfach 🙂

Ein Stück auf dem Weg entlanggelaufen fand sie den Übergang über den Graben und lief von da an weiter zu den ausgelegten Dummys.

Ich richtete Fiene danach exakt auf Punkt 5 auf, schickte sie und kurz vor dem Graben rief ich ihr noch ein „Voooooran“ hinterher. Ein beherzter Sprung, Anke bemerkte „So ein braver Hund!“  und …. UMPF … der Goldmurkel bohrte sich mit der Schnauze in die Grabenkante… Sie ließ sich aber nicht beirren, rappelte sich auf und rannte weiter. Anke und ich guckten uns an und fingen schallend an zu lachen. Einmal losgegickelt konnten wir natürlich nicht mehr aufhören und als wir sahen, dass Fiene sich im Suchenbereich zu uns umgedreht hatte um uns mit einem Blick zu belegen, bei dem wir auf der Wiese hätten umfallen müssen, war es komplett um uns geschehen. Ich konnte nicht mehr und mein Suchenpfiff hörte sich ganz anders an als sonst.

Fiene machte ihren Job und kam mit Dummy wieder wobei sie von uns gefeiert wurde. Aber es sollte noch weitergehen mit diesem Punkt 5. Als Anke die braune Rennsemmel wieder rüberschickte fing sie auf Kommando auch sofort an zu suchen. Der Keks blieb stehen und für uns sah es so aus als habe sie „gefunden“ … Biscuit nach „das Dummy“ und kam zurück … mit einem Apfel in der Schnute … Wieder fingen wir an zu kreischen bis uns die Tränen liefen …

Als dann auch noch der Bauer anfing die Wiese neu abzustecken um am nächsten Tag die Rinder umzusetzen, sammelten wir die restlichen Dummys ein und fuhren nach Hause ….

… um uns den Bauch mit Pizzasuppe vollzuschlagen!

Was für ein schöner Nachmittag!

 

 

„In die Box“ – Teil 1

Langsam hat sich klein Hetty an ihren Kennel gewöhnt. Soll heißen, wenn ich sie auf den Arm nehme und in die Box lege geht das ohne großes Gestrampel und Gemurre. Von der Möglichkeit, dass sie auf ein Kommando alleine in die Box geht sind wir aber noch meilenweit entfernt.
Noch immer würde sie viel lieber den ganzen Tag umhertanzen und sich einfach irgendwo zusammenrollen, wenn ihr danach ist.

Mit dieser Verfahrensweise hätte ich hier bald einen völlig überdrehten / übernächtigten kleinen Hund der nicht mehr in der Lage wäre zu lernen also werde ich sie wohl überzeugen müssen.

Fangen wir also damit an, das wir in der Nähe des offenen Kennels kleinere Kommandos üben. Zum Beispiel „Sitz“. Nach dem Klick fliegt die Belohnung in den Kennel. Sie frisst diese und darf wieder rauskommen.

Damit möchte ich erreichen, dass sie ohne groß nachzudenken in die Box hüpft.

Getrennt von dieser Übung aber dennoch parallel (zu einer anderen Zeit am Tag) üben wir „In die Box“. Eigentlich soll jede Aktion in Richtung des Kennels geklickt werden. Jeder Blick, jede Bewegung zum Kennel … Später dann erst klicken wenn der Kopf in die Box geht oder eine Pfote reingesetzt wird.

Allerdings stießen wir schon im ersten Schritt an unsere Grenzen. Hetty setzte sich vor mich und ignorierte den Kennel geflissentlich.

Ich musste also meine Trainingsschritte (mal wieder) überdenken.

Ich legte also ihr Kissen aus dem Kennel direkt vor den Kennel, nun wir jedes Gucken, sogar jedes Drehen des Kopfes in Richtung Kissen geklickt. Setzt sie eine Pfote aufs Kissen „Klick“. Das Leckerchen fliegt immer vom Kissen weg, so dass sie in Bewegung ist und aktiv wieder auf das Kissen geht. Würde man das Leckerchen auf dem Kissen geben könnt der Hund dort „einfrieren“.

In dieser ersten Lernphase muss man sehr schnell sein, damit der Hund nicht gefrustet wird. Ich habe diesen Schritt jetzt an zwei Tagen nacheinander geübt. Wie lange übt man? Ich nehme mir für jede Klicker-Einheit 10 – 15 Leckerchen.

Und so sieht das derzeit aus:

Das werden wir jetzt ein paar Mal üben und dann kommt der nächste Schritt –  wieder mit neuem Video.