Markiertraining

Heute habe ich mich mit Thomas und seiner Vivii zum Training getroffen. Auf dem Stundenplan der Damen standen Markierung.

Es sollte Hetty erstes richtiges Markiertraining werden denn bisher habe ich es immer noch vermieden ihr viel zu werfen. Da sie sich noch sehr von ihrer Umwelt hat ablenken lassen und sich ihr Gehirn völlig abschaltete, nachdem ein Dummy gefallen war, machte es wenig Sinn, in ein geordnetes Training einzusteigen.

Als Gelände wählte ich eine Wiese mit kurzem Bewuchs. Gerade so hoch, dass das Dummy im Fallbereich nicht sofort zu sehen war.

Der Werfer wurde so positioniert, dass er gegen den Wind wirft.

Wir präparierten den Fallbereich. Zogen mit einem Dummy an der Moxon einen Kreis und „produzierten“ viele Bodenverwundungen damit bereits reichlich Witterung vorhanden ist.

Die Entfernung war denkbar kurz gewählt (ca. 25 – 30 Meter). Der Schwerpunkte in diesem Training sollten auf folgenden Punkten liegen:

  1. Standruhe
  2. Verfolgen der Flugbahn bis das Dummy auf dem Boden aufkommt
  3. Direkt in den Fallbereich laufen und möglichst sofort das Dummy finden.

Sollte Hetty nicht gut markiert haben, wird sie zurückgerufen. Der Hitzeblitz soll nicht lernen, durch eine große Suche an eine Markierung zu kommen.

Im Verlauf des Trainings sollen sich die Entfernung und ggf. die Wartezeit bis zum Apport steigern. Auch eine Zwischenaufgabe sollte später einfließen.

In der ersten Runde zeigte sie sich noch extrem helferfixiert. Aber, das hat sich im Laufe der Trainings gegeben. Mit ihrer Markierleistung war ich durchweg sehr zufrieden. Ehrenrunden hat sie heute nur zwei Mal versucht … auch damit bin ich zufrieden. Fußarbeit, trotz Helfer und Dummy … voll OK!

Wir haben 3 Durchgänge a 4 Dummys gemacht. Immer etwas im Ablauf verändert und ich bin echt zufrieden. Zur Belohnung sind wir noch an die Waldtümpel gefahren und die Mäuse konnten noch ne Runde schwimmen.

Es wird mit dem „Erbsenhirn“ 😉

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Ach ja, und ne richtig hübsche Hundedame wird sie auch ♥ (hab die rosa Brille auf 🙂 )

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Was machen wir heute?

… wir gehen trainieren, wir chillen und lassen uns leckere Sachen schmecken!

So, nun wisst ihr Bescheid 😉

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Das Laufen und ich …

wir sind so eine Art „Haß-Liebe“. Ich war schon immer einigermaßen sportlich. Einige Jahre habe ich aktiv Fitness / Bodybuilding gemacht aber durch berufliche Veränderungen und auch ein neues Hobby viel mir der Gang ins Studio immer schwerer.
Viel lieber verbringe ich inzwischen meine Zeit in der freien Natur – mit meinen Hunden –
Allerdings hat dieses jahrelange Nixtun sich, sagen wir mal, „suboptimal“ auf meinen Körperfettgehalt ausgewirkt 😉

Durch meine Erkrankung (ich bin Migränepatientin) bekomme ich in immer wiederkehrenden Abständen erklärt, dass sich Ausdauersport sehr positiv auf die Anfallshäufigkeit auswirken kann und im Grunde meines Herzens weiß ich, ja… ich müsste was tun!

Nur WAS? ich gehe 9,5 Stunden am Tag arbeiten. Mit An- und Abfahrt sind das knapp über 10 Stunden die ich aus dem Haus bin. Haushalt, Einkaufen, Hunde ausführen … wo soll da noch Zeit für Sport sein? Es muss also was her, wo ich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen kann und da, bleibt nur das Laufen. Gassirunde und Sport in einem Aufwasch.

Laufschuhe schnüren, Hunde schnappen und los gehts… Das ist der Plan.

Tja, was soll ich sagen. Die Realität sieht leider anders aus, den offen gestanden mach mir laufen nicht besonders viel Spaß. Das war mal anders. In meiner frühesten Jugend war ich im Leichtathletik Verein und habe ganz ordentliche Zeiten auf der Bahn gerannt. Damals *schulterzuck*

Warum mag ich das Laufen nicht mehr? Es liegt wohl ein wenig an der eigenen Eitelkeit. Mit ein paar Pfund zuviel auf den Hüften sehe ich in den modernen Laufdressen aus wie eine Presswurst und mein „Laufen“ wird wohl auch eher dem Gang einer altersschwachen Elefantendame gleichen denn einer athletischen Gazelle. Meine Atmung wird nicht fließen … ich werde schnaufen wie eine Dampflok und arschlangsam über den Feldweg schlurfen. SO sieht es mal aus!

Frau kann aber nicht alles haben. So ists nun mal im Leben und es stellt sich nur eine Frage: Will ich etwas für mich tun – oder eben nicht.

OK, ich habe beschlossen. Ich will was tun. Als erstes hab ich mir mal Runtastic und eine App mit einem Trainingsplan für Laufanfänger runtergeladen. Eher sich der Bedenkenträger / innere Schweinehund melden konnte, bin ich inzwischen losgezockelt.

Laufen, Gehen, Laufen, Gehen …. Innerlich fluche ich, wenn ich frühs um kurz nach 5:00 mit den Schwarznasen durch die Gegend schlappe ABER … ich schlappe!
Die Uhrzeit hat derzeit viele Vorteile. Es ist kühl für die Hunde und für mich, ich habs für den Tag hinter mir und als Zuschauer hab ich höchstens Mal ein Reh.

Das war nun sozusagen… das verzögerte Outing zum Laufstart. Nach über 6 Wochen und dem Ziel des 5K Laufs wird der Schweinehund bis dahin wohl nur minimale Chancen haben 😉