Samstagsplausch [19|22]

Guten Morgen! Ach, was für eine Woche war das denn wieder. Erst dachte ich, das werden ruhige 7 Tage und dann war doch jeden Tag was anderes. ABER … jeden Tag richtig schön.

Montag und Dienstag war die Beste daheim und wir verabredeten uns kurzentschlossen jeden Nachmittag für eine ausgiebige Gartenzeit bei uns.
Zusammen mit den Hunden (insgesamt dann 5) verbrachten wir die Nachmittage auf unserer Terrasse mit Kaffee schlürfen, Rhabarbertarte schlemmen häkeln. Immer wieder geht mir das Herz auf und ich freue mich, dass unsere Hunde so kompatibel sind. Das ist nicht selbstverständlich. Besonders erfreut bin ich über das Verhalten des jungen Hundemannes. Er schafft, auch in Anwesenheit anderer Hunde in „seinem Garten“ zu entspannen bzw. wenn Freilauf gestattet ist, sich ordentlich zu betragen. Die Hündinnen erziehen ihn wirklich gut was das betrifft 😉

Außer entspannt sitzen, habe ich im Garten diese Woche auch Rasen gemäht, Unkraut entfernt und mit dem Gatten zusammen eine neue Gartenbank zusammengebaut. Den alten Stühlen habe ich zwei neue Sitzkissen spendiert und jeden Abend wurden die Pflanzen im Hochbeet gewässert.
Weniger erbaulich war der ständige starke Wind, der hier über die Ländereien fegte. Dieser hat auch gleich nochmal das Frühbeetdach weggefegt und ich kann erneut in eine Reparatur investieren. Hoffentlich klappt das nochmal. Mehr dazu gibt es in den nächsten Tagen, wenn es hier auf dem Blog wieder heißt: „Bin im Garten!“

Beim Einkaufen kam ich mir diese Woche vor wie ein Alien. Kaum noch einer trägt die Maske und manchmal wird man richtig komisch angeschaut, wenn man mit dem Ding im Gesicht im Laden rumläuft. Egal, ich hatte die Seuche noch nicht und hoffe, dass ich weiter drumherum komme.

Auch in dieser Woche hat Mac viel erlebt. Montag waren wir mit der großen Hundegruppe an der Haune zum Schwimmen und danach im Garten. Dienstag haben uns Katharina mit Riley und Jesper direkt im Garten besucht. Mittwoch war ein ruhiger Tag mit kleinen Runden, Donnerstag hatte ich ihn mit bei meinen Anfängern und er durfte ganz zum Schluss mit mir Hundebegegnung an der Leine üben. Das hat er ganz großartig gemacht. Den Rest der Woche ist jetzt nicht mehr viel geplant für den Zwerg. Hunderunden (nur mit mir ohne andere Hunde), 5 Minuten kleine Übungen, aber kein wildes Gerenne oder aufregende Sachen. Das Erlebte muss auch immer erst einmal verarbeitet und das Gelernte in der richtigen Schublade abgelegt werden.

Jetzt muss ich mich aber auch schon wieder sputen. Der Pimpf muss raus, danach gehts zum Einkaufen und später, als Highlight der Woche gehts noch ins Kino. Downton Abbey II – Ach, das wird schön.

Jetzt aber fix den Kaffee in den Thermobecher, Mac an die Leine und ab auf unsere Morgenrunde. Für die bin ich jetzt echt spät dran. Virtuell brauche ich mir keinen Stress zu machen, setzte ich mich doch jetzt zu eich und plauschen.

Jahresprojekt | 04.22

Was für ein Monat. Mac war mit im Training. Er liegt auf seinem Deckchen, während Katharina in einiger Entfernung etwas mit Jesper arbeitet. Das hat auf jeden Fall super geklappt. Im Anschluss haben wir ein bisschen Rückruf-Training gemacht.
Dabei habe ich meine Freundinnen mit seinem Trockenfutter ausgestattet und sie haben ihm die Faust mit Futter vor die Nase gehalten. Rückruf … bei mir gab es Nassfutter aus der Tube.
In der nächsten Runde hatten die beiden Spielzeuge in der Hand, um ein bisschen mehr Ablenkung zu generieren (noch kein fetziges Spiel!). Rückruf…. bei mir gab es ein wildes Spiel mit einem Felldummy.

Noch sieht die Trainingstasche von Mac eher so aus als würden wir Picknicken gehen.

Der nächste Schwerpunkt in diesem Monat war die verschiedenen Formen von „Sitz“.
* Sitz gerade an meinem linken Bein (Fußposition) – Kommando: „Left“

* Sitz, wenn ich sage „Sitz“ egal wo du bist – Kommando: „Sit“
Gebe ich Mac ein einfaches Sitz-Kommando, belohne ich ihn immer fürs Sitzen und löse aktiv auf. Die Belohnung kommt also von mir. Nach dem Auflösen gibt es eine Weile keine Belohnung, damit er sich merkt, Sitzen ist lukrativ.

* Sitz, wenn es der Hund selbst anbietet, um zum Beispiel etwas zu bekommen. Er möchte vielleicht in den Garten und setzt sich an die Tür oder er setzt sich und erwartet sein Futter. Dann ist die Belohnung einfach ein „guter Bube“ und die Tür öffnet sich oder er darf fressen. Die Belohnung ist also etwas, das der Hund sich erhofft hat.

* Sitz auf Entfernung (Sitz-Pfiff). Dreh dich um, setzt dich, schau mich an, ich habe einen Auftrag für dich. Kommando: Ein „Piiiiieeeep“ Nach diesem Sitz folgt für den Retriever immer ein Arbeitsauftrag. Wenn ich Mac also ins Sitz pfeife, lobe ich ihn sofort verbal und lege ihm einen Apportiergegenstand (Stofftier) hin. Dann gehe ich zu ihm und schicke ihn. So lernt er, dass nach diesem Pfiff immer etwas Tolles passiert.

Für das Sitz-Training habe ich inzwischen Fiene als Übungspartner aktiviert. Da sie eine sehr ruhige Hündin ist und Mac auch nicht die Hoffnung hegt, dass sie mit ihm spielt, eignet sie sich perfekt für die ersten Schritte

Was steht noch so auf dem Plan: Leinenführigkeit, Rückruf, die Garten-Benimmregeln (kein Bellen am Gartenzaun bei den Nachbarn, keine Tiefbauarbeiten, nicht über Beete rennen, sondern „außenrumm“). Das ist schon ganz schön viel für so einen kleinen Hundemann.

Ihr seht, so langsam nähern wir uns dem Thema „Apportieren“

Vorschau: Im nächsten Monat wird verstärkt am Suchen-Pfiff gearbeitet. An allem, was wir bisher erarbeitet haben, werden wir weiter trainieren. Bald beginnt die Pubertät und bis dahin werden wir das Fundament weiter festigen.


Vielleicht noch ein Wort zum Abschluss – Ich bin keine Hundetrainerin. Das Wissen, was ich mir bis hierher angeeignet habe, habe ich in erster Linie durch die Erfahrungen mit meinen Hunden erworben. Ich habe viele Kurse und Seminare besucht und natürlich Literatur in rauen Mengen verschlungen. Darauf werde ich auch immer wieder verweisen. Dies ist ein privater Blog – Wer sich hier Inspiration holt, tut dies auf eigene „Gefahr“ und ich übernehme keinerlei Haftung, wenn die hier vorgestellten Übungen / Rezepte nachgemacht werden.
Alle Bücher und Produkte, die ich verwende, habe ich selbst gekauft. Sollte dies einmal anders sein, werde ich das im Post kennzeichnen.

Danke Andrea, dass du auch in 2022 die Aktion Jahresprojekt weiterführst. Ich bin schon sehr gespannt, was es in diesem Jahr alles zu verfolgen gibt. Besonders freue ich mich natürlich auf deine Beiträge über Flint.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Immer wieder montags [19|22]

… kommt der Montagsstarter!

Ha! Das ist ja mal ein toller Beginn des Montagsstarters.

Reparaturen kommen immer zum falschen Zeitpunkt.

❸ Egal, weiter gehts hier mit dem Wocheneinkauf.

❹ Soeben habe ich den Zettel geschrieben und bin startklar.

❺ Neue Rezepte gibt es diese Woche vielleicht auch zu entdecken, diese gilt es dann auch auszuprobieren.

Kreativität zeigt sich ja auch beim Kochen.

❼ Diese Woche habe ich Stricken mit der Freundin, Training mit den Hunden und diverse Hausarbeiten geplant und außerdem steht/stehen ein Termin beim Autoschrauber für des Gatten Karre im Kalender

Jede Woche denkt sich die liebe Anni die Satzfragmente für den Montagsstarter aus. Unter dem aktuellen Starter auf Annis Blog „Antetanni“ können wir dann unsere Beiträge verlinken.
Liebe Anni ♥ Vielen Dank, für dieses schöne Format – das Ausfüllen und der Besuch auf deinem Blog sind mir ein liebgewordenes Ritual, dass ich nicht missen möchte.