Holler, die Waldfee!

… nein, nein … ich habe mich nicht vertippt.

Auf der Bucket List für diesen Monat steht: »Holunder verarbeiten«. Das habe ich gemacht und aus dem ersten geernteten Kilo Holunderbeeren wurde ein sehr schmackhafter Essig.

Ein bisschen fummelig ist es schon, die noch unreifen Beeren von den Dolden zu sammeln. Ist das erledigt, kann man die reifen Früchte ganz einfach mit einer Gabel abstreifen.

  • 1000 g Beeren
  • 1000 ml Essig (heller Balsamico)
  • 600 g brauner Zucker
  • Gewürze: Nelken, Piment, Wacholderbeeren, eine Zimtstange, ein Sternanis

Zubereitung:

Als nächste erhitzt man den Essig zusammen mit dem Zucker, bis sich dieser aufgelöst hat.

Dann gibt man die Gewürze dazu. Ich habe alles in ein Tee-Ei gemacht und dieses in den Topf gehängt. Die Zimtstange kam direkt in die Flüssigkeit.

Nach 5 Minuten kommen dann auch die Holunderbeeren in den Topf, um dort weitere 10 Minuten zu köcheln.

Jetzt kann man den Herd ausstellen und den Essig mit den Beeren und Gewürzen abkühlen lassen. Ich habe alles über Nacht ziehen lassen.

Am Morgen habe ich das Gemisch durch ein feines Sieb geschüttet und die Beeren wurden noch leicht ausgedrückt.

Der leckere Essig wird dann nur noch in heiß ausgespülte Flaschen gefüllt und ist fertig zum Verzehr. Natürlich eignet er sich auch als Geschenk.