Ein Tag im Schönheitssalon

Trimm dich fit schön war unser Motto des Tages. Zum ersten Mal habe ich versucht Delphin die Krallen zu schneiden, die Pfoten auszuschneiden sowie Rute und Behang zu trimmen….

Zuerst habe ich mir die nötigen Gerätschaften bereitgelegt. Schere, Kamm, Krallenzange, und einen kleinen batteriebriebenen Haarschneider. Den Clicker, Leckerchen und ein Deckchen.

Los gings mit Krallenschneiden und das hatten wir dann auch schnell abgehakt. Dann habe ich aber den Haarschneider angeworfen und es hat mich eine gefühlte halbe Fleischwurst gekostet bis sie sich davon überzeugen lassen hat, dass er wirklich nicht gefährlich ist.

Dann wurde ein Pfötchen nach dem anderen schick gemacht und die Schnulle ist brav auf der Seite liegen geblieben. Rute in Form bringen hat sich als äußerst schwierig erwiesen, da diese wirklich niemals einfach so, ruhig an dem Hund hängt … sie ist entweder am rotieren wie ein Propeller und schwingt ausladend hin und her … Das werde ich nochmal mit meinem Mann versuchen …. Vorne einen Fruchtzwerg hinhalten und hinten schnibblen das sollte gehen.

Bei den Ohren habe ich aufgehört. Meine Schere war zu stumpf um diese feinen Haare zu schneiden und mit dem Haarschneider wollte ich nicht an ihren Öhrchen rumbrummen. Da besorge ich mir eine Effilierschere, dann klappts auch mit den schicken Öhrchen.

Alles in Allem hat es viel besser geklappt als ich angenommen hatte. Wen es interessiert hier gibt es eine „Trimmanleitung“ bei Fienchens Tante Ada.

Delphin fängt an zu Suchen

Heute haben wir unser erstes Suchentraining mit Dummy (Pocketdummy) gemacht.

Angelehnt an das Junghundtraining der Kosmos Retrieverschule von Norma Zvolsky (im Buch ab Seite 158) habe ich mir eine Stelle mit höherem Gestrüpp auf der Abenteuerwiese gesucht.

Den Ansatzpunkt habe ich so gewählt, dass der Wind schräg von vorne kommt. Da ich in den letzten Tagen immer ein Dummy bei mir trage und um dieses ein großes Gewese mache, konnte ich darauf verzichten das Dummy (wie im Buch beschrieben) in die Deckung zu werfen. Ich habe Fienchen abgesetzt und das Dummy ein paar mal vor mir hoch geworfen. Dann bin ich in das Gestrüpp und habe das Dummy abgelegt ohne eine Führerfährte zu hinterlassen.

Zurück bei Delphin, ich stehe seitlich schräg neben ihr bekommt sie das Handzeichen und das Kommando „hi lost“! Und wusch saust sie los! Es war deutlich zu sehen, dass sie zuerst versucht hat das Dummy mit den Augen zu finden. Dann hat sie plötzlich Witterung bekommen, die Nase ging runter und ehe ich mich noch freuen/wundern kann ist die Maus mit dem Dummy bei mir!

Ich kann es immer noch nicht fassen, diese kleine Sensation ist mein Hund das ist echt der Hammer!

Der erste Wild-Apport

Die Ereignisse überschlagen sich. Eben war mein Mann mit Fienchen eine Pieselrunde laufen. Ich wurstel im Hauswirtschaftsraum rum als es an der Haustür klopft. Mein Mann steht vor der Tür und zeigt auf Fienchen, die bei unseren Nachbarn auf der Wiese liegt und mit irgendwas spielt.

Mein Mann erklärt sie sei im abgebüchst und würde nicht kommen. Ich stelle mich in die Haustür und rufe mit meiner liebsten Stimme: „Fiene-Maus …. Hier“ Und sie kommt, strahlt vor Stolz und präsentiert ….. eine Maus! Schön fest hat sie sie im Fang gehalten und ich musste dem „Aus“ doch ein bisschen Nachdruck verleihen. Als sie mir die Maus gegeben hatte habe ich sie natürlich richtig gefeiert und ihr zur Belohnung ein dickes Leckerchen gegeben. Die Maus wurde nach Begutachtung entsorgt für ein Abendessen war sie einfach zu mager 😉