Die erste Woche…

ist vorbei. Delphin hat sich eingelebt und stellt hier einiges auf den Kopf. In der ersten Woche haben wir gezielt eigentlich nur am Hier-Pfiff gearbeitet. Immer dann wenn der Flummi auf mich zurennt…kommt der Pfiff. Und die Kleine ist schnell.

Bei mir angekommen lässt sie sich von oben bis unten „abstreicheln“ und nimmt auch gerne ein Leckerchen. Jetzt gilt es weiter zu üben und die nächste Woche etwas zu planen.

  1. Wie in dieser Woche auch schon geht es nach dem Füttern in den Kennel. Die Zeit die sie schaffen sollte liegt zwischen 2-3 Stunden.
  2. Der Hier-Pfiff wird weiter *ohne Ablenkung* geübt. Ich muss jetzt darauf achten, dass „Auflösungs-Signal“ zu geben wenn sie wieder flitzen darf.
  3. Erste Sitz-Übungen. Bisher habe ich sie immer gelobt, wenn sie spontan sitz gemacht hat.
  4. Eininge wenige Schritte „Freifolge“
  5. Das >>Namensspiel<<

Das liest sich jetzt erst Mal viel. Geht man aber davon aus, dass z. Bsp. der Hier-Pfiff bei den Fütterungen gegeben wird oder auch draußen immer dann, wenn Delphin auf mich zuläuft relativiert sich dass ganze wieder.

Das >>Namensspiel<< oder „Was heißt hier „Fienchen“?

Ziel dieser Übung ist es, das der Hund seinen Namen lernt und auf ein einmaliges nennen des Namens dem Hundeführer Aufmerksamkeit zu schenken. Ausgerüstet mit besonders guten Leckerchen (15-20 Stück) warte ich bis Fienchen irgendwo schnuppert (wir befinden uns im Haus in einer relativ reizarmen Umgebung) und dann ….sage ich ihren Namen.

Wenn sie nun reagiert und in meine Richtung schaut bekommt sie sofort ein Leckerchen. Das wird dann einige Male wiederholt. Sollte sie nicht reagieren darf der Name auf keinen Fall ein weiteres Mal gerufen werden!!

Wichtig ist die Ablenkung nur ganz langsam zu steigern. Diese Übung ist wichtig für die Aufmerksamkeit und die Bindung.

Der erste Apport!

Nein, wir machen in dieser Richtung überhaupt keine Versuche. Aber ich habe Delphin in den letzten Tagen draußen sehr genau beobachtet. Sie nimmt alles auf. Grashalme, kleine Erdklumpen, Papierfetzen, Mini-Stöckchen … einfach alles was sie in ihre kleine Schnute reinbekommt.

Wenn sie etwas entdeckt hüpft sie mit dem „Beutesprug“ drauf, schnappt es und versucht wegzuflitzen. Da ich sie ja an dem Geschirrchen und einer dünnen Leine habe kann sie sich mit ihrer Beute nicht wirklich aus dem Staub machen.

Aber ich habe sie in Ruhe gelassen. Da ich nicht möchte, dass sie auf mein Rufen nicht kommt und sich so schon die erste Unart angewöhnt bin ich dann wie zufällig an ihr vorbeigelaufen und habe sie gestreichelt, ihr ihre Beute gelassen und bin wieder gegangen.

Und heute Morgen war es dann soweit. Wir waren auf unserem „Abenteuerspielplatz“ unterwegs. Wir hatten schon zwei Mal den Hier-Pfiff gemacht und da hatte sie es entdeckt … ein Tempo-Taschentuch. Wie der Blitz hat sie sich draufgestürzt und hat es schön festgehalten (nicht zerfleddert). Sie hat mich angesehen, zwei, drei Schritte in meine Richtung und ich war mir sicher … sie wird es mir bringen!    Hier-Pfiff!!! Und da kam sie angedüst. In mich reingelaufen, den Kopf nach oben und mir voller Stolz ihr Tempo gezeigt.

Natürlich haben wir das gebührend gefeiert. Ich habe sie gelobt, gestreichelt und ihr natürlich ihre Beute ganz lange halten lassen. Dann habe ich sie ihr abgenommen und ihr im Austausch ein kleines Leckerchen gegeben….

So sehr ich mich jetzt darüber freue so sehr versucht sie mich gerade jetzt in den Wahnsinn zu treiben. Die Heulboje war draußen, hat gepillert, gefressen und hat jetzt gefälligst zu ruhen … sie sieht das anders und FIIIEEEEPPPT! in ihrem Kennel. Aber ich werde jetzt noch saugen und die Küche machen solang muss sie aushalten…her mit den Ohrstöpseln!

Gukuck ... aber sie ist doch soooooo süüüüüüß!

Unfallstatistik, Hier-Pfiff, Ruheübung, Kenneltraining ….

das hört sich zwar viel an aber es sind die Dinge, die in unseren Alltag (wenn man das zur Zeit so nennen kann) integriert sind. Aber eins nach dem anderen…

Die Unfallstatistik

Ist bei der Pipi-Geschicht erschreckend hoch gewesen an den ersten beiden Tagen. Ich stand wirklich mehr draußen auf der Wiese als alles andere aber die Schnute hat einfach nicht gepillert. Alles ist anscheinend wichtiger, rumschnuppern, Grashalme jagen… und wenn sie wieder im Haus ist wird erst mal irgendwo hingepillert! Das muss sich ganz schnell ändern! ALso hab ich die Kleine an in ihr Welpengeschirr gesteckt und an die lange Leine und schwups schon klappts mit dem Geschäftchen…komisch oder

  • Hallo Mama, ich arbeite immer noch an dem Vorhaben zurück zu dir zu kommen. Ich piller der jetzt mal einfach überall hin wirst schon sehen, sie wird mich bestimmt nach einer Woche zurückbringen!

Der Hier-Pfiff (Doppel-Pfiff)

Heute war die erste Übungseinheit für den Hier-Pfiff. Stefan hat die kleine Maus festgehalten, ich bin ein paar Meter weg und hab dann richtig Betrieb gemacht. Ruf „Hier“ – Stefan lässt Fienchen los – die Maus rennt los – „Doppel-Pfiff“ Flitze-Fiene kam wie der Blitz angerannt und wurde mit einem Minifleischwurststückchen belohnt. Diese ganze Nummer haben wir 3 Mal gemacht und dann haben Stefan und ich die Position getauscht. Noch 2 Mal zu Herrchen flitzen ich  und dann wars das auch schon für heute. Braves, schnelles Fienchen!

  • Wow, Fleischwurst … ist das zu glauben wie gut die riecht und wie gut die erst schmeckt! Mama das ist ne Wucht! Dafür bin ich echt gerannt. Und bei meinen Zweibeinern wurde ich dann gestreichelt und wie gesagt es gab ein klitze – kleines Stückchen Fleischwurst HHHMMMMMMM! Was sehr eigenartig ist, die machen so komische Geräusche und tuten so .. ich würde auch ohne diesen Zirkus das Leckerchen nehmen.

Ruheübung

Auch heute wieder eine kleine Lektion der Ruhe. Halsband und Leine angelegt und die Maus auf das Vedbed neben meinem Stuhl verfrachtet. Kurzes Gezergel…und dann war sie eingeschlafen. So soll es sein.

  • HUUUUHHAAAA, ach Mama, das macht ganz schön müde ich mach jetzt erst mal Bubu! Neben der Zeibeiner-Frau ist es auch richtig kuschelig.

Kenneltraining

Ja, das ist unser größter Spaß (Ironie). Aber es muss sein, die Maus muss lernen kurz allein zu sein. Also nach ihrem „Mini-Training“ für den Hier-Pfiff gings mit einer Knabberstange ab in den Kennel. Und los ging die Musik. Wir haben ohne weiters Gewese die Wohnung mit Cosma und Hannes verlassen um ein kleines Training zu machen. Mehr dazu hier…

Als wir nach 35 Minuten zurück waren hat die Kleine geschlafen und das tut sie jetzt immer noch…

  • Hey ihr Zweibeiner, nehmt mich mit und ihr Labbi’s ihr seit ja schöne Freunde!! Ach ihr könnt mich doch alle malDa war doch noch was…die Knabberstange, rumgeknabbert, angesabbert, eingeschlafen…