Jahresprojekt 01 | 07.23

Der Juli war ein Monat voller Rückschläge.

Ich war nicht untätig. Sobald das Freibad geöffnet hatte, habe ich die Schwimmeinheiten auf 2 pro Woche erhöht. Die ersten beiden Male hat mich das viel Überwindung gekostet, denn es waren wirklich noch keine Badetemperaturen. Inzwischen freue ich mich richtig auf die Besuche im Bad.

Nicht ein einziges Mal zeigte die Waage ein Gewicht unter 79 Kg an.

Ich schwimme derzeit im Schnitt 1500 Meter bei jedem Training und an einigen Tagen habe ich die Fitnessvideos mitgeturnt.

Beim Ziel, die 11.000 Schritte pro Tag zu übertreffen, gab es ebenfalls einen Rückschritt. Nur an 16 Tagen konnte ich die magische Grenze knacken.

Ich kann nicht sagen, dass ich undiszipliniert gegessen hätte. Auch in Sachen Süßkram halte ich mich an meine Zartbitterschokolade.

Meine Nahrungsergänzungen nehme ich weiter und ich habe das Gefühl, dass sie mir wirklich guttun.

Gewicht am 31.07.23: 79,8 Kg

+ 1,0 Kg
8,2 Kg insgesamt

Woher kommt aber nun dieses vermaledeite Kilo? Glaube ich meinen Hosen und auch meinem BH hat sich mein Körper weiter verändert. Jetzt kommt meine neue Waage ins Spiel und neue Messwerte. Körperfett, Muskelmasse und Wasser. Diese Daten beobachte ich in der Garmin APP.
Hatte ich am 22. Juli 24,4 Kg Muskelmasse, waren es am 30. Juli 24.7 Kg. Auch der Wasserhaushalt ist starken Schwankungen unterlegen. Es scheint also gar keinen Grund zu Beunruhigung zu bestehen.

In der Vergangenheit hätte mich diese Situation in eine Krise gestürzt. Ich hätte alles hinterfragt, den Vorsatz verworfen und mich mit Schokolade getröstet. Jetzt atme ich tief durch und schaue auf mein Langzeitziel. Dranbleiben, weitermachen und dann wird sich der Erfolg einstellen.

Für August stehen also nicht wirklich neue Sachen auf dem Plan. Schwimmen, Videos und die Ernährung im Blick behalten.

Startgewicht: 88,0 Kg
Januar: 82,7 Kg
Februar: 80,7 Kg
März: 79,6 Kg
April: 79,4 Kg
Mai: 79,0 Kg
Juni: 78,8 Kg
Juli: 79,8 Kg

Danke Andrea, dass du auch in 2023 wieder diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Nadelgeplapper {3|23}

Gibt es eigentlich verfluchte Wolle? Wie soll ich es nennen? Wolle, die sich einfach sträubt preiszugeben, für was sie bestimmt ist.

Beim Nadelgeplapper zeigt man Dinge, die „im Werden“ sind. Was hat man auf den Nadeln, was liegt auf dem Nähtisch? Woran wird gewerkelt.
Andrea gibt uns auf dem karminroten Blog die Möglichkeit, an dieser schönen Linkparty teilzunehmen.
Unter @andreakarminrot findet ihr sie auf Instagram.

Danke ♥

Vor einiger Zeit ist mir diese schöne Tweed-Wolle bei Rike in die Einkaufstasche gehüpft. Riika Cuffs nach der Anleitung von Rosa P. sollten daraus werden. Zweimal habe ich bereits aufgeribbelt. Es gefällt mir einfach nicht und ich kann nicht einmal genau sagen, warum.
Es ist wie verhext.

Inzwischen habe ich mir eine andere Anleitung gewählt, und nun warten die Schätzchen auf ihre Vollendung.

Auch das Dünenzauber dümpelt hier so vor sich hin. Es zieht mich einfach zu wenig an die Stricknadeln.

Fertiggeworden sind dagegen die kleinen Socken aus Wollresten.

Tja, und das es ja ohne ein Paar Socken auf den Nadeln einfach nicht geht, habe ich gleich wieder welche angenadelt. Die Wolle ist ein Traum, durch den Seidenanteil werden diese Socken wahre Fußschmeichler.

Jetzt wisst ihr, was hier so passiert (oder aber auch nicht) … und wie sieht es bei euch aus? Klappern die Nadeln oder herrscht eher Strickflaute?

Ab in’s WECK! [04 | 23]

„Huhuuuuuu, Ivonne“ ….. so schallte es dieser Tage über den Gartenzaun. Die Nachbarin bot mir an, dass ich mich bei den Johannisbeeren bedienen könne. Der Strauch trägt so reichlich, dass sie selbst nicht alles verarbeiten könne.
Das habe ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen und kaum waren die Früchtchen gepflückt,

wurden sie zu einer leckeren Johannisbeer-Aprikosen Konfitüre verarbeitet

Der pure Geschmack von Sommer ist ruck zuck im Glas:

600 g Johannisbeeren
1,2 Kg Aprikosen
Abrieb von einer Bio-Zitrone
80 ml Zitronensaft

1,5 Kg Gelierzucker 1:1

Mark von einer Vanilleschote

Die Beeren vorsichtig waschen und mit einer Gabel von den Rispen abstreifen. Die Aprikosen waschen, entsteinen und dann in kleine Würfel schneiden.

Alle Zutaten in einen Topf geben und mischen. Abgedeckt etwa 2 Stunden ziehen lassen. Nach dieser Zeit die Masse langsam erhitzen und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei immer wieder den entstehenden Schaum abschöpfen. Nach der Gelierprobe wird die Konfitüre heiß in die ebenfalls heißen Gläser gefüllt und sofort verschlossen.

So schnell kommt man zu einigen Gläsern Konfitüre und ich sage euch…. sie schmeckt echt lecker ♥