„Huhuuuuuu, Ivonne“ ….. so schallte es dieser Tage über den Gartenzaun. Die Nachbarin bot mir an, dass ich mich bei den Johannisbeeren bedienen könne. Der Strauch trägt so reichlich, dass sie selbst nicht alles verarbeiten könne. Das habe ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen und kaum waren die Früchtchen gepflückt,
wurden sie zu einer leckeren Johannisbeer-Aprikosen Konfitüre verarbeitet
Der pure Geschmack von Sommer ist ruck zuck im Glas:
600 g Johannisbeeren 1,2 Kg Aprikosen Abrieb von einer Bio-Zitrone 80 ml Zitronensaft
1,5 Kg Gelierzucker 1:1
Mark von einer Vanilleschote
Die Beeren vorsichtig waschen und mit einer Gabel von den Rispen abstreifen. Die Aprikosen waschen, entsteinen und dann in kleine Würfel schneiden.
Alle Zutaten in einen Topf geben und mischen. Abgedeckt etwa 2 Stunden ziehen lassen. Nach dieser Zeit die Masse langsam erhitzen und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei immer wieder den entstehenden Schaum abschöpfen. Nach der Gelierprobe wird die Konfitüre heiß in die ebenfalls heißen Gläser gefüllt und sofort verschlossen.
So schnell kommt man zu einigen Gläsern Konfitüre und ich sage euch…. sie schmeckt echt lecker ♥
Juni, Halbzeit und ganz ehrlich … Ich bin überaus zufrieden.
Ich war nicht untätig. Sobald das Freibad geöffnet hatte, habe ich die Schwimmeinheiten auf 2 pro Woche erhöht. Die ersten beiden Male hat mich das viel Überwindung gekostet, denn es waren wirklich noch keine Badetemperaturen. Inzwischen freue ich mich richtig auf die Besuche im Bad.
Ich schwimme, mache meine Technikübungen und schaffe inzwischen 1000 Meter Brust- und Kraulschwimmen im Wechsel. Manchmal komme ich mit dem Atmen nicht gut hin, ein anderes Mal machen die Beine schlapp, aber ich schwimme Freistil.
Der Versuch, auch mit dem Laufen zu beginnen, ist gescheitert. Ich musste feststellen, dass ich einfach noch zu schwer bin. Der Plan steht aber und ich bin sicher, wenn noch 3 – 4 Kg weg sind, wird es sicher auch wieder mit dem Laufen klappen.
Es wird trotzdem Zeit für eine Erweiterung des Sportprogramms. Ich habe mir Yoga-Apps angeschaut und Core-Training … beides schaffe ich nicht. Entweder bin ich zu steif oder so aus der Puste, dass ich schnaufe wie eine Dampflok. Aber ich bin fündig geworden. Auf dem YouTube-Kanal von Petra Genco gibt es kurze Fitnessvideos und an eben diesen werde ich mich versuchen.
Das Ziel die 11.000 Schritte pro Tag zu übertreffen konnte ich ebenfalls oft erreichen. Mal sehen, ob ich irgendwann mal an allen Tagen drüber bin.
Diesen Monat war ich recht diszipliniert. Es gab zwar Eis und auch Kuchen aber in Sachen Süßkram war ich wirklich sehr zurückhaltend.
Da ich ja auch nicht mehr die Jüngste bin, gönne ich mir gerade auch die Zufuhr von Glucosamin. Das Haupteinsatzgebiet von Glucosamin ist die Behandlung von Gelenkerkrankungen. Es hat knorpelaufbauende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften.
Nun aber zum Highlight des Monats. Zum ersten Mal unter 79 kg YESSSSS!! Wieder 200 Gramm weniger. Kleine Minischritte aber immerhin geht es stetig weiter runter mit dem Gewicht. Ich freue mich sehr und bin sicher, das ein großer Schlüssel zum Erfolg die Teilnahme am Jahresprojekt ist. Das gibt mir wirklich viel Motivation.
Gewicht am 30.06.23: 78,8 Kg
– 0,2 Kg 9,2 Kg insgesamt
Für Juli stehen jetzt also die Fitness-Videos auf dem Plan.
Startgewicht: 88,0 Kg Januar: 82,7 Kg Februar: 80,7 Kg März: 79,6 Kg April: 79,4 Kg Mai: 79,0 Kg Juni: 78,8 Kg
Danke Andrea, dass du auch in 2023 wieder diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können.
Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.
Jede Hunderunde, jede Wanderung und jedes Schwimmtraining zählen als Kilometer auf dem North Coast 500.
Immer wieder tracke ich meine Hunderunden und Schwimm-Meter und darum wird es mal wieder Zeit für ein Update.
Es ist wieder Postkarten-Zeit:
Copyright: The Conqueror Challenges
Dieser Text begleitet die Postkarte und er enthält reichlich Informationen:
Als ich auf das Dorf Garve zusteuerte, verfehlte ich fast den Wasserfall, der zwischen Bäumen am Straßenrand versteckt war. Neugierig, woher es kommt, führte mich ein fünfminütiger Spaziergang weiter zu einem kleinen felsigen Pfad, der zum Fluss und zu einer Reihe von Wasserfällen führte, die als Ardessie Falls bekannt sind. Von hier oben genoss ich einen herrlichen Blick über Little Loch Broom und An Teallach, einen Berg östlich der Fälle.
An Teallach ist ein komplexer Berg mit zehn Gipfeln von über 914 m (3.000 Füße). Während sie alle als Munros eingestuft werden konnten, trug nur der höchste Gipfel, Bidean a’ Ghlas Thuill mit 1062 m (3.484 Füße) diese Ehre bis 1981, bis der nah gelegene Gipfel, Sgùrr Fiona, in die Liste aufgenommen wurde.
In Garve angekommen, machte ich eine Wanderung zum Sgùrr Fiona und erlebte das schönste Panorama der Berglandschaft mit Loch na Sealga darunter und dem gewundenen Lauf zweier zusammenfließender Flüsse, die in den See mündeten.
Mein nächster Halt war das Corrieshalloch National Nature Reserve, um die Falls of Measach zu besuchen, einen 45 m (157 Füße) hohen Wasserfall, der in den darunter liegenden Fluss Droma stürzte und sich seinen Weg durch eine enge Schlucht bis in den Loch Broom bahnte. Auf einem Waldweg gelangte ich zu einer Hängebrücke, wo der Wasserfall über mehrere Schichten taumelte, bevor er in den Fluss stürzte. Die Brücke überquerend, ging ich ein Stück weiter bis zu einer anderen Plattform, wo ich die von Bäumen gesäumte Schlucht, den Wasserfall in der Ferne und die Hängebrücke darüber genießen konnte.
Wieder nordwestlich unterwegs, erreichte ich Loch Broom, den Schwestersee von Little Loch Broom. Die beiden Seen liegen parallel zueinander und werden durch eine Halbinsel geteilt, die die Berge Beinn Ghobhlach und Beinn nam Ban enthält. Östlich von Loch Broom liegt das Dorf Ullapool.
Mit 1.500 Einwohnern ist Ullapool die größte Siedlung der Region und dient als wichtiger Hafen für Fischerei, Segeln und Fährverkehr. Das Dorf wurde 1788 gegründet und von Thomas Telford entworfen, um den damals bestehenden Weiler von 20 Haushalten zu erweitern. Das Dorf ist von Bergen umgeben und wird von dem Fluss Ullapool durchflossen.
Am Ufer des Loch Broom in der Nähe des Hafens fand ich ein Gasthaus, in dem ich draußen Platz nahm, um beim Abendessen den See und die umliegenden Berge zu genießen. Von der Speisekarte wählte ich Schellfisch im Apfelwein-Ausbackteig mit Pommes aus ungeschälten Kartoffeln, Erbsen und hausgemachter Sauce Tartare und endete mein Abendessen mit einem gedünsteten Pudding mit Vanilleeis. Ich reinigte meine Gaumen mit einem knackigen Glas Viognier und beendete den Abend mit einer heißen Tasse Scottish Blend Tee.
(Copyright: The Conqueror Challenges)
Was für eine großartige Landschaft. Ich melde mich wieder ….