Jahresprojekt 01 | 05.23

Mai – Stillstand trotz Aktivität und ein unerwartetes Ergebnis.

Ich war nicht untätig. Sobald das Freibad geöffnet hatte, habe ich die Schwimmeinheiten auf 2 pro Woche erhöht. Die ersten beiden Male hat mich das viel Überwindung gekostet, denn es waren wirklich noch keine Badetemperaturen. Inzwischen freue ich mich richtig auf die Besuche im Bad.

Meine längste Einheit waren 1600 Meter. Das finde ich schon sehr beachtlich. Ich denke, das Schwimmen und ich … das passt.

Andere Sportarten konnte ich noch nicht integrieren. Einmal bin ich daheim auf den Hometrainer gekrabbelt, aber das war es dann auch schon.

Mit dem Erreichen meines täglichen Schrittzieles bin ich durchaus zufrieden.

Im Mai gab es auch einige Gründe zum Schlemmen. Der Besuch auf dem Gartenfest, mein Geburtstag, die kleine Party zur Verabschiedung meiner Mama und natürlich haben wir uns auch ein Eis gegönnt.
Dafür blieb die Schnuckschublade weitgehend unangetastet. 2 Stück Schokolade und ein paar Pfefferminzbonbons. Das wars.

Täglich Magnesium bekommt mir total gut. Meistens schlafe ich wie ein Stein und auch das ständige Aufwachen ist deutlich zurückgegangen. Die Trinkmenge zu steigern, kann nur gut sein. Da muss ich unbedingt weiter dran arbeiten. Die 20.000 i.E. Vitamin D nehme ich alle 14 Tage, da im meinem Vitamin C / Zink Präparat auch Vitamin D vorhanden ist. Das sollte dann ausreichen.

Jetzt aber zum wichtigsten Punkt bei diesem Jahresprojekt. Dem Gewichtsverlust. Die Waage zeigte im Laufe des Monats mal 300 g mehr … mal weniger an. An keinem Tag konnte ich das Gewicht vom April unterbieten. Eine Vermutung ist, dass ich ein bisschen Wasser einlagere (weil ich mehr trinke) und, dass ich hoffentlich ein paar Muskeln aufgebaut habe durchs Schwimmen und dann, am letzten Tag … waren es dann doch 400 g weniger. Das ist ein richtiger Motivationsschub!

Gewicht am 31.05.23: 79,0 Kg

– 0,4 Kg
9,0 Kg insgesamt

Für Juni steht ganz fest ein weiterer Sporttag auf dem Plan.

Startgewicht: 88,0 Kg
Januar: 82,7 Kg
Februar: 80,7 Kg
März: 79,6 Kg
April: 79,4 Kg
Mai: 79,0 Kg

Danke Andrea, dass du auch in 2023 wieder diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

🥾 North Coast 500 [ 04 | 2023 ]

Jede Hunderunde, jede Wanderung und jedes Schwimmtraining zählen als Kilometer auf dem North Coast 500.

Stand heute 454 von 806 geschafft. Seit April sind meine Freundin und ich wieder im Team unterwegs. Es werden also von zwei Hundemenschen die Kilometer der Gassirunden, von Wanderungen und meine Schwimmkilometer gesammelt.

Es ist wieder Postkarten-Zeit:

Copyright: The Conqueror Challenges

Dieser Text begleitet die Postkarte und er enthält reichlich Informationen:

Als ich Tornapress erreichte, bog ich links auf den Bealach na Bà ab, einen Bergpass, der die Applecross-Halbinsel überquert. Abgesehen davon, dass er unglaublich eng, kaum eine Spur breit ist, gewinnt der Pass mit mehreren Haarnadelkurven sehr schnell an Höhe. Die Straße begann auf Meereshöhe, überquerte Russel Burn und führte entlang der Seite eines Munro, der als Sgurr a’ Chaorachain bekannt ist, für insgesamt 8 km (5mi) und erreichte den Gipfel auf 626 m (2053 Füße). Die Steigung auf dieser Strecke betrug fast 20 % und ist damit der steilste Anstieg auf einer Straße in Großbritannien.

Der Bergpass wurde 1822 gebaut und war bis Ende des 20. Jahrhunderts der einzige Zugang zu den Gemeinden auf der Halbinsel. Wie der schottisch-gälische Name vermuten lässt, bedeutet Bealach na Bà Pass of the Cattle, da der Pass ursprünglich als Viehtreiberstraße genutzt wurde, um Rinder und Schafe zu den Märkten in Inverness zu bringen.

An seinem höchsten Punkt befand sich ein Aussichtspunkt mit Blick auf den Inner Sound und Loch Carron im Süden und den Berggipfel Beinn Bhàn im Norden. Ein Feldweg führte rechts zum Gipfel des Sgurr a’ Chaorachain oder links über einen längeren Weg entlang des Bergrückens zum Beinn Bhàn.

Von oben führt der Weg allmählich durch weite Moorlandschaften bis nach Applecross. Eine kleine Siedlung, die aus einer Reihe von Häusern entlang der Küste besteht, wird häufiger als Shore Street oder The Street anstelle von Applecross bezeichnet. Anscheinend ist Applecross kein einzelnes Dorf, sondern eine Ansammlung von Siedlungen entlang der Applecross Bay. Obwohl die anderen Siedlungen ihren eigenen Namen haben, scheint diese Häuserreihe keinen zu haben und vielleicht wird sie deshalb Applecross genannt, wenn sie auf Karten nachgeschlagen wird. Ganz sicher ziemlich verwirrend. 

Auf der anderen Seite der Bucht ist die lange und schmale Isle of Raasay zu sehen und nördlich von Applecross, wo ich meine müden Beine abstellen wollte, war der Applecross Walled Garden. Der ummauerte Garten war einst Teil des Applecross House, eines malerischen weißen Herrenhauses aus dem 17. Jahrhundert. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Garten mehrmals den Besitzer, wurde aufgegeben und verfiel. Im 21. Jahrhundert wechselte der Garten noch einmal den Besitzer, so wurde er liebevoll zu seinem alten Glanz restauriert. Der Garten hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und verfügt nun über ein Café mit frischen, selbstgezogenen Produkten.

Ich nahm draußen Platz mit Blick auf die Blumenbeete und ließ mich für hausgemachte Eiernudeln mit Auberginen, Paprika, roten Zwiebeln, Kirschtomaten und frischem Basilikum nieder, die alle aus ihrem Gemüsebeet gepflückt wurden. Da ich gerne alles lokal Hergestellte probiere, schien die kürzlich gegründete Applecross Craft Brewery (Est 2016) die perfekte Wahl, um meinen Durst zu stillen. Mit einer Auswahl von drei verschiedenem Ale – Pale, Dark oder Red – entschied ich mich für das Pale Ale, da ich dachte, es würde meine Pasta am besten ergänzen. Wie man auf Schottisch-Gälisch sagt, bedeutet „Sláinte Mhath“ (ausgesprochen Slangevar) Prost.

(Copyright: The Conqueror Challenges)

Was für eine großartige Landschaft. Ich melde mich wieder ….

Teil 1

Teil 2

Teil 3

……. Fortsetzung folgt ….

Ab in’s WECK! [02 | 23]

Weiter geht es mit der Verarbeitung der Rhabarberstangen.

Für den Sommer gibt es fast nichts Köstlicheres als Rhabarberschorle mit Eiswürfeln und einem Blättchen frischer Minze.

Mit nur wenigen Zutaten ist diese Leckerei schnell gemacht.

2 kg Rhabarber
600 g Zucker
1,5 l Wasser
1 Tütchen Zitronensäure

Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Wasser in einen Kochtopf und alles aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze 20 Minuten kochen. Ab und zu umrühren. Danach die Masse durch ein mit einem Tuch ausgelegten Sieb abschütten.

Den Saft mit Zucker und Zitronensäure aufkochen, bis der Zucker aufgelöst ist. Danach sofort in heiß ausgespülte Flaschen abfüllen.

Rhabarber gehört für mich untrennbar zum Mai und macht ihn genau deshalb auch zu meinem Wonnemonat. Also geht dieser Post direkt zu Nicole und ihrer Linkparty „Niwibo sucht….“