Jahresprojekt 02 | 03.23

Na, habt ihr die schönen Untersetzter gesehen, die ich letzten Monat gemacht habe? Die Beschenkte hat sich sehr gefreut.

Nachdem ich nun zwei Projekte mit Flex-Folie geschafft habe, wird es diesmal etwas mit Vinyl-Folie. Der wohl größte Unterschied ist, dass man für das Aufbringen des Motivs eine Trägerfolie benötigt. Dazu aber später mehr.

Im Laufe dieses Jahres werde ich viel im Netz surfen, viele Seiten anschauen und auch auf YouTube werde ich oft unterwegs sein.
Ich werde in meinen Posts zu diesem Jahresprojekt immer wieder zu anderen Blogs oder auch Shops verlinken – dies geschieht, weil ich dort Hilfe gefunden oder auch etwas für meine Projekte gekauft habe. Es handelt sich nicht um Kooperationen oder Ähnliches. Wenn es Werbung sein sollte, dann erfolgt sie unbeauftragt und unbezahlt.

Passend zur Jahreszeit möchte ich Frühlingsdeko basteln. Glas, Moos, Eier, ein paar Blümchen … da sollte sich doch etwas zaubern lassen.

Bei den vorherigen Projekten wurde die Folie mittels Hitze und Druck auf den Stoff gebracht. Da das Motiv umgedreht wird, um es auf den Stoff zu pressen, muss es auch immer gespiegelt werden.

Bei der Vinyl-Folie ist das anders. Diese Folie kann auf Holz, Glas, Porzellan, Papier u. ä. aufgebracht werden. Die Folie liegt auf einem Trägerpapier. Wenn das Motiv geschnitten ist, wird die überschüssige Folie abgezogen und das Motiv entgittert.
Danach wird die Transferfolie auf das Motiv gerakelt. Das muss man sehr gründlich tun, damit beim Abziehen der Folie das gewählte Motiv auch wirklich daran festklebt.

Im nächsten Schritt wird das Trägerpapier der Vinyl-Folie entfernt und das Motiv auf dem Objekt platziert. Bei mir ist das ein größeres Schraubglas. Wieder kommt der Rakel zum Einsatz.

Wirklich jede Stelle muss gut angedrückt werden, bevor als Letztes die Übertragungsfolie abgezogen werden kann.

Natürlich wurden die hübschen Gläser gleich in Szene gesetzt.

Danke Andrea, dass du auch in 2023 wieder diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Dinge, die ich verwendet habe:

Gläser [aus meiner Speisekammer]

Datei „Hallo Frühling“ [Sandra Herrgott Etsy Shop]

Datei „Vögel auf Ast“ [ATDigitaldesigns Etsy Shop]

Vinyl Folie [Plottermarie]

Transferfolie [Amazon Link]

Rakel [Amazon Link]

🥾 North Coast 500 [ 03 | 2023 ]

Jede Hunderunde, jede Wanderung und jedes Schwimmtraining zählen als Kilometer auf dem North Coast 500.

Stand heute 123 von 806 geschafft. Da ich derzeit keine größeren Wanderungen mache, geht es nur langsam voran.

Es ist wieder Postkarten-Zeit:

Copyright: The Conqueror Challenges

Dieser Text begleitet die Postkarte und er enthält reichlich Informationen:

Vorbei an Fischerseen, Stauseen und kleinen Dörfern kam ich an der Straßenkreuzung von Achnasheen an, die von Thomas Telford gebaut wurde. Als Bauingenieur, Architekt und Steinmetz, war Thomas ein außergewöhnlicher Designer. Sein Ruf war von einem solchen Ruf, dass er den Spitznamen „The Colossus of Roads“ erhielt, da er für den Entwurf und den Bau zahlreicher Straßen in ganz Großbritannien und, vor allem, für die Verbindung vieler zuvor unzugänglicher Highland-Bezirke verantwortlich war. 

Angefangen als Steinmetz im Jahr 1771, als er gerade 14 Jahre alt war, umfassten seine Infrastrukturprojekte in den nächsten 63 Jahren über 1.000 Brücken, mehrere Kanäle, darunter den Göta-Kanal in Schweden und den Kaledonischen Kanal in den Highlands, Häfen und zahlreiche Kirchen. Thomas war auch ein versierter Schriftsteller, der zur Edinburgh Encyclopaedia beigetragen und Gedichte veröffentlicht hatte, bevor er als Ingenieur berühmt wurde. 

Nachdem er eine beeindruckende Liste abgeschlossener Werke in ganz Großbritannien hinterlassen hat und als erster Präsident der Institution of Civil Engineers fungiert, wird Thomas‘ Vermächtnis jährlich mit der Telford-Medaille ausgezeichnet, einem Preis, der jedes Jahr an Autoren verliehen wird, die außergewöhnliche schriftliche Werke geschaffen haben, wovon die Tiefbau- und Baubranche profitieren.

Nachdem ich einen Moment an der Kreuzung innegehalten hatte, um die Werke von Telford in mich aufzunehmen, bog ich nach Südwesten ab und fuhr an mehreren Lochs entlang nach Lochcarron. Vor 1813 war es als Janetown bekannt, ein winziges Dorf, das sich verdreifachte, als eine von Inverness kommende Hauptstraße eröffnet wurde. Das Dorf liegt am Loch Carron, einem See, der hervorragende Möglichkeiten zum Tauchen und Unterwasserfotografie bietet. Einer der Höhepunkte für einen Fotografen ist der Seeboden aus Flammenmuscheln, einer Art kleiner Salzwassermuscheln mit leuchtend orangefarbenen Tentakeln, die aus den Rändern herausragen. Auch Fische wie der 15-stachlige Stichling, der nach seinen 14-17 Stacheln vor seiner Rückenflosse so genannt wird, und der Kleinfleckter Katzenhai sind im See zu finden. 

Als Schlossliebhaber machte ich einen Abstecher zu den Ruinen von Strome Castle. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert auf einer felsigen Klippe erbaut und war von strategischer Bedeutung, da sie die Strome Narrows an der Mündung des Loch Carron bewachte. Ein Jahrhundert später in den Händen der Macdonalds of Glengarry wurde die Burg oft mit dem benachbarten Clan, den Mackenzies, umkämpft. Eines Nachts im Jahr 1602 wurde Wasser aus dem Brunnen gezogen und versehentlich in das Fass mit dem Schießpulvervorrat anstelle des Wasserfasses geschüttet, wodurch die Burg wehrlos wurde. Als die Mackenzies die Nachricht von diesem Fehler erhielten, belagerten sie die Burg. Es folgten Verhandlungen und die Mackenzies stimmten zu, einen sicheren Durchgang zu den McDonald’s zu gewährleisten. Nachdem die Macdonalds gegangen waren, sprengten die Mackenzies die Burg. Obwohl heute nur noch sehr wenig von der Burg übrig ist, lohnt sich der Besuch wegen der Aussicht auf den See, die Enge und die tiefgrüne Landschaft.

Dieser Abschnitt vervollständigt den südlichen Teil des NC500. Von Lochcarron fahre ich die Westküste entlang bis nach Durness. (Copyright: The Conqueror Challenges)

Was für eine großartige Landschaft. Ich melde mich wieder ….

Teil 1

Teil 2

……. Fortsetzung folgt ….

Jahresprojekt 01 | 03.23

März – Voller Tatendrang startete ich in den dritten Monat.

Einstieg in das Schwimmtraining. Ein bisschen komisch komme ich mir ja schon vor. Mit meinen 52 Jahren plantsche ich mit einem Schwimmbrett durchs Wasser, übe den korrekten Beinschlag und auch den Armzug. Kommt das Atmen dazu, wird es schon schwierig, diese drei Dinge zusammenzubringen. Ich bin wild entschlossen es zu lernen und wenn ich etwas wirklich will, entwickle ich auch einen gewissen Ehrgeiz.

Der Schwimmtrainer zeigte sich nach der ersten Stunde sehr zufrieden und versprach, dass es nicht lange dauern wird, bis das mit dem Kraulschwimmen klappt. Ich bin gespannt!

Jetzt gehe ich also nicht nur ins Bad, um Bahnen zu ziehen, sondern auch meine Technikübungen zu machen. Dafür habe ich jetzt Flossen, ein Schwimmbrett, einen Schwimmschnorchel und auch eine Brille. Es kann also gar nichts schiefgehen.

Mit dem Essen klappt es wirklich gut. Ich koche regelmäßig und esse die Woche über mittags allein. Das ist zwar nicht besonders schön, aber es hilft mir nicht in irgendwelche Heißhungerfallen zu tappen.

Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich im Supermarkt verträumt die Süßigkeiten anschaue. Derzeit steht ja wieder das ganze Osterzeug herum. Wirklich viele Verlockungen.

Startgewicht: 88,0 Kg
Januar: 82,7 Kg
Februar: 80,7 Kg
März: 79,6 Kg

Wer hier auf dem Blog des Öfteren unterwegs ist, hat sicher mitbekommen, dass ich von meinem Gatten eine neue Sportuhr geschenkt bekommen habe. Beim Schwimmen erkennt die Uhr den Armschlag und daran den Schwimmstil. Durch die Armbewegungen werden dann die Bahnen gezählt. Das funktioniert total super. Wenn ich das Techniktraining mache und mit dem Schwimmbrett übe, kann die Uhr nichts zählen, da ich ja keine Armbewegungen habe. Diese Bahnen kann ich nun auch tracken. Außerdem misst die neue auch den Puls beim Schwimmen. Ich bin sehr zufrieden.

Schwimmen, Schrittziele, ich war gut im Flow und dann kam die fiese Erkältung. Keine großen Spaziergänge, keine Schwimmbadbesuche. Ausruhen und gesund werden. Ich bin nicht zufrieden, aber ändern lässt es sich auch nicht.

Auch im März habe ich kein einziges Stück Schokolade gegessen. Eine Kirschtasche und ein Stück Marmorkuchen habe ich mir gegönnt und das war es auch schon.

Nach drei Monaten wird es Zeit für eine neue Herausforderung. Ein neues Ritual soll etabliert werden. Jeden Abend vor dem Schlafen gibt es ab sofort eine Magnesium-Brausetablette.

Mit Spannung steige ich auf die Waage….

Gewicht am 31.03.23:

– 1,1 Kg
8,4 Kg insgesamt

Danke Andrea, dass du auch in 2023 wieder diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.