Unterwegs im Schatten der Hexen

Die ersten Tage des Urlaubs sind vorüber. Bei großartigem Wetter reisten wir in Halberstadt an. Wir hatten uns ein kleines Hotel in der Innenstadt gebucht um von dort unsere Unternehmungen zu starten.

Ich hatte mir für diese Tage vorgenommen, die fehlenden Stempel in den Pass der Halberstadt Tour zu drücken um mir dann das ersehnte Leistungsabzeichen im Städtischen Museum holen zu können.

Ich war schon ein wenig enttäuscht, als ich mit meinem Stempelheft im Museum stand und mir eröffnet wurde, dass es diese Leistungsabzeichen immer noch nicht gibt.

Die Runden und besuchten Orte waren es aber auch so wert besucht zu werden und die Stempel sind richtige kleine Kunstwerke.

Für den ersten besuchten wir die Geistmühle. Dort lebt seit 2001 die Autorin der “Im Schatten der Hexen“ Krimis. Liebevoll restauriert liegt die ehemalige Mühle am Halberstädter (Wehrstedter) See.

Rund um das Haus verwunschene Ecken.

Außer diesem Stempel erreichte ich noch die St. Laurentius Kirche und den Wassertorturm. Für einen Vormittag keine schlechte Ausbeute.

Am Nachmittag setzte der GöGa mich am Halberstädter Tierpark ab. Von dort machte ich mich mit den Mädels auf zum Jagdschloss und dem Belvedere. Dieser Aussichtsturm ist um 1782 auf dem höchsten Punkt des Parks, der Heinrichshöhe erbaut.

Nach den schönen Parkanlagen lief ich durch den Wald und erlief mir noch den Stempel vom Klusfelsen.

Dann nur noch zurück zum Treffpunkt und einsammeln lassen. Das war ein Urlaubstag nach unserem Geschmack.

Ab… ins Weck {1/21}

Im Beitrag zum Jahresprojekt Garten für den Monat Juli hatte ich schon kurz erwähnt, dass die schwarze Apfelbeere (Aronia) in diesem Jahr reichlich Beeren trägt.

Das Gewächs erfüllt hier im Garten mehrere Aufgaben. Es ist Sichtschutz, die Blüten sind bei Bienen und anderen Insekten sehr beliebt und die Vögel naschen die Beeren gerne. Allerdings können auch wir Zweibeiner von den kleinen schwarzen Perlen profitieren.
Die Früchte haben einen säuerlich-herben Geschmack, sind reich an Vitamin C und Folsäure und sollen sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Zum rohen Verzehr sind die Beeren weniger geeignet da sie eine leicht abführende Wirkung haben.
Verarbeiten kann man sie zu Sirup, Gelee oder auch Likör. Getrocknet kann man die Beeren wie Rosinen verwenden oder auch als Tee aufbrühen.

Ich habe mich heute für einen Sirup entschieden. Die Herstellung ist denkbar einfach allerdings färben die Beeren höllisch – also zieht man sich besser ein altes T-Shirt oder eine Schürze an.

Der Sirup ist vielseitig verwendbar. Einfach ein Löffelchen ins Wasser geben, oder ein Schnapsgläschen voll in eisgekühlten Sekt oder ein Spritzer in Joghurt oder Skyr rühren, auf Vanilleeis …. ihr seht, da geht so einiges.

Wie immer könnt ihr euch das Rezept hier herunterladen und weil ich mich über diese schnelle Leckerei so freue, gehts damit noch ab zum Freutag ♥

Nähen für Kids [1|21]

Da die Handarbeits-Themen vom Blog „Goldmurkel“ wieder hierher zurückwandern, etabliere ich auch die Überschriften und Schlagworte.
Wie man unschwer erkennen kann, geht es in diesem Post um Kleidung für die Zwillingsmädchen meiner Schwester um noch genauer zu sein, diesmal es geht um Kleider.

Meine Schwester hatte mir eine Stofflieferung zugeschickt und darunter befand sich auch dieser niedliche, bunte Jersey mit Eis am Stiel Motiven. Niedlich, oder?

Ich habe mich zuerst auf die Suche nach einem geeigneten Schnittmuster für Sommerkleider gemacht es sollte diesmal nämlich kein Ballonkleid werden.

Ich habe wirklich einige hübsche Schnitte gefunden (und auch gekauft). Bei dieser Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass man nicht nur ein Stofflager anlegt, sondern auch eine Bibliothek voller Schnittmuster und Anleitungen.

Für diese Kleidchen habe ich mich (mal wieder) für einen Lybstes Schnitt entschieden. Das Basic Kleid „Juna“ ist ein sehr wandelbares Modell und wie immer ist die Anleitung gut geschrieben, sodass auch Nähanfänger ihr leicht folgen können. Besonders gefällt mir, dass die Nahtzugabe im Schnitt enthalten ist. Man kann also nach dem Kleben und Ausschneiden sofort loslegen.

Ich habe mich für die Basisversion plus Kellerfalte entschieden und finde es sieht richtig klasse aus.

Das Rockteil ist „voku-hila“ und läuft an den Seiten Spitz zu. Das war beim Säumen etwas tricky aber es hat dann doch richtig gut geklappt.

Wie man auf dem ersten Bild sieht, habe ich mich beim Halsausschnitt gegen Bündchenstoff entschieden. Ich fand, dass das zu „schwer“ gewirkt hat an dem Sommerkleid. Außerdem habe ich auch keines gefunden, was mir farblich perfekt gefallen hätte.

Beim Absteppen mit der Zwillingsnadel habe ich jetzt den Bogen raus und finde das Ergebnis richtig gut.

Nun sind die Kleidchen eingepackt und gehen demnächst in die Post. Mal sehen, ob die Mäuse sich genau so freuen wie ich.

Die Fakten:
Designer – Lybstes
Schnitt – Basic Kleid „Juna“
„Pimp it!“ – Tutorials
Stoff – Jersey
Shop – Die kleine Stoffmaus

Werbung ohne Auftrag
Material und Schnitt selbst erworben

Die Möglichkeiten dieses Kleid zu verändern sind echt vielfältig. So kann man zum Beispiel eine Paspel mit einnähen, das Rockteil raffen oder auch eine Fake-Knopfleiste anbringen. Unter dem Motto „Basic Kleid Juna – Pimp it!“ findet man auf der Lybstes Seite Tutorials zu den verschiedenen Möglichkeiten.

Zeigen möchte ich die sommerlichen Kleidchen noch bei:

Jenny – Jenäht – Die Sommer Linkparty | Pennjas – Streifzug | Creativsalat | Niwibo sucht … „Ich will jetzt endlich Sommer“ und diese Kleidchen schreien doch förmlich nach Sommer und Sonnenschein ♥