Harzer Wandernadel [Nr. 90]

Über Silvester waren wir wieder im schönen Thüringen (die Heimat meines Göga) und natürlich wollte ich wieder einen Stempel erwandern.

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Ausgesucht hatte ich mir eine Runde im Ellricher Stadtwald. Knapp 8 km und als Belohnung den Stempel „Roter Schuß“

Region: Ellrich

Quelle: Harzer Wandernadel

Am Ende des Limbachtals liegt der schöne Berg, der Rote Schuss (505 m ü. NN).

Zum Tal hat er einen Steilabfall und man kann den roten Porphyrit des Berges erkennen. Daher hat der Berg wohl seinen Namen. In der sich dort befindlichen Hütte können Sie eine kleine Rast einlegen und die schöne Sicht ins Harzvorland und ins Eichsfeld bis hin zum Kyffhäuser genießen.

Tja, soweit, so gut. Aussicht hatte ich … keine! Im gesamten Tal war eine dicke Nebelbank aber der Weg durch den Wald war einfach toll. Was mir im Harz immer wieder positiv auffällt ist die gut Beschilderung der Wege. Hier in Ellrich besonders schön, der Natur Lehrpfad sowie viele Hinweise an der Strecke über Flora und Fauna.

Die Stempelstelle und die dazugehörige Schutzhütte waren liebevoll hergerichtet und sehr gepflegt. Leider war ich nicht allein dort oben, so dass ich die Hütte nicht fotografieren konnte (Datenschutz 😦 ). Ich will aber im Sommer eh nochmal hoch, denn den Ausblick möchte ich schon nochmal genießen.

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Wer suchet….

der findet!

Wie das so ist …. lässt mir manches ja einfach keine Ruhe. Also am Sonntag wieder die Schuhe geschnürt. Vorher hatte in der Wander-App die Route geplant, also so getan als ob ich den Weg gar nicht kenne.

Zu meiner und auch Fiene und Hettys Freude begleitet mich Katharina mit ihren Jungs Cadger und Jesper.

Bei herrlichem Wetter stiefelten wir los und bekamen wirklich Herbstwald vom feinsten geboten. Wir fanden diverse „dreien“ einige davon so…..

Schilderhaufen

Bei Forstarbeiten waren wohl die Träger der Hinweisschilder der Rodung zum Opfer gefallen. Da muss man sich ja nun über Nix mehr wundern. Meine geplante Route erwies sich dennoch als richtig.

„In … Metern rechts abbiegen“ forderte die Stimme aus der Hosentasche. Tja, kein richtiger Weg….keine 3! Wir liefen ein Stück weiter bis die App meldete…. bitte umdrehen … häää?

Ok, Telefon aus der Hosentasche gefischt und nachgeschaut. Ja, stimmt aber welchen Weg denn dann bitte. Wir gingen ein Stück zurück um dann in einen „Weg“ einzubiegen, der zuerst nicht sehr vertrauenerweckend aussah. Aber wenn man sich durch etwas Gestrüpp gekämpft hatte um dem Trampelpfad zu folgen,

Weg

hatte man wirklich eine schöne Strecke vor sich. Es ließ sich einfach toll laufen.

Wenn man aus dem Wald kommt, steht man direkt am Ortsrand von Rothenkirchen. Da wir mit den Hunden nicht noch den Schleif durch den Ortskern laufen wollten haben wir hier die Route einfach ein bisschen abgewandelt.

Durchs Wohngebiet, vorbei an einem Rohbau (schon lange!) stand dann etwas bei dessen Anblick wir beide direkt an Anke denken mussten…

Zombie Apokalypse

Wo das Fluchtfahrzeug für die nächste Zombie-Apokalypse steht, wissen wir also jetzt auch.

Aussicht Rothenkirchen

Hier haben wir Rast gemacht. Tässchen Tee und Apfelschnitze für uns und für die Hunde jeweils eine Karotte.

Im weiteren Verlauf war der Weg recht gut beschildert. Bis auf die wichtigste Stelle. Da war dann zwar ein Schild aber der Pfeil wies in die komplett falsche Richtung.

Da wir uns dort aber nun auskannten war es kein Problem und wir liefen ganz entspannt zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Tja, soweit so … solala. Ich finde es äußerst ungünstig wenn Wanderwege auf der Homepage der Gemeinde aufgelistet sind, die ein Ortsfremder dann nie im Leben finden würde (wenn er sich nur auf die Markierungen verlassen würde).

Ich habe daher bei einem Mitglied des Rhön Clubs angerufen und angeboten, die gefundenen Schilder einzusammeln und an den wichtigen Stellen wieder anzubringen.

Harzer Wandernadel [Nr. 21]

[HWN Nr. 21] Helenenruh Elend

…. und weiter geht’s …

Für einen längeren Hundespaziergang aktivierten wir Schwager nebst Frau und Hund und ich lotste alle nach Elend.

Vom Parkplatz aus waren wir schnell im Wald und wanderten eine ganze Weile an der Kalten Bode entlang bis uns ein sehr schmaler, steiniger Pfad etliche Höhenmeter überwinden lies.

Der Ausblick von Helenenruh war dann aber wirklich genial. Wir konnten bis zum Brocken schauen und wenn meine „Mitläufer“ nicht solche Stressmaker gewesen wären, hätte ich es sicher dort ein Stündchen ausgehalten. Einfach nur sitzen und gucken.

Aber neeeee, der eine rief HUNGER! die anderen „PIPI“ der nächste hatte Angst er verpasst die Sportschau. Tststs…. tief in meinem Inneren beschloß ich schon da …. wenn du wanderst …. wanderst du zukünftig alleine! Also nur mit den Mädels. Das ist eindeutig besser für den Familienfrieden 😉

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Da war er nun also, der 2. Stempel. Für mehr Infos „klick“

… Fortsetzung …