Ein Danke – Post

Tja, was soll ich sagen? Die Veränderungen meiner Arbeitszeit wirft meine häuslichen Aktivitäten, die Trainingszeiten und auch die Zeit für den Blog gehörig durcheinander.

Aber es wird höchste Zeit, dass ich mich bedanke. Zum Beispiel kam vor einiger Zeit ein unerwartetes Päckchen an…

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Der Inhalt ist eine Hundeseife und Flocken zur Herstellung eines Pfotenbads. Ich hatte die Seife bereits testen dürfen und nun habe ich sie hier quasi auf Vorrat. Aber pssssst… das verraten wir nicht Hannes und Hetty. Nicht, dass sie denken sie könnten sofort zu Hunde-Douglas rennen.

Dann hatte ich von Hettys Kuschelknochen berichtet und kurz drauf hatte ich noch dieses hier genäht…

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und die liebe Jutta aus dem Forum schrieb mich an, ob ich denn noch alte Jeans zum werkeln gebrauchen könnte. Na klar!! 3 Tage später war Post da.

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Wieder einige Tage später klingelte es erneut. Ich erwartete nichts und freute mich daher um so mehr als ich die Absenderin erkannte.

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Den Pfefferminze Sirup hab ich schon gekostet und er schmeckt einfach lecker.

Ihr Lieben…. ich habe mich so gefreut. Immer wieder stelle ich fest, dass das Internet nicht nur Unheil anrichtet. Oft bringt es einfach Menschen zusammen die sich sonst nicht gefunden hätten.

Vielen, vielen Dank an euch und jetzt setz ich mich mal hin und mach mir Gedanken…..

 

Hast du einen Plan #2

Wer hätte gedacht, dass sich aus dem Blog-Post für die Schreibzeit eine solch rege Konversation ergeben würde?
Spannend, sich so auf Entfernung mit einem Problem und einer Lösung dafür auseinander zu setzen. Sich selbst genau zu beobachten, wie mache ich das oder, was tue ich gegen etwas?

Wir haben momentan zwei große Baustellen:

Zum einen habe ich einen Spinger (Spaniel, mit eingebautem Sprungmechanismus), der nach der Abgabe gerne an mir rumhüpft und versucht, wieder an das Dummy zu kommen.

Aaaaaalsssoooooo… genaugenommen haben wir dieses „Problem“ ja auch. Ich lasse es Hetty derzeit durchgehen weil ich ihr „am Bein“ nicht noch mehr Druck machen will. Sie kommt ja noch nicht lange mit Beute zurück.

Die Ruhe am Dummy würde ich losgelöst von den anderen Übungen machen. Stell dir einfach mal vor, wie es aussieht, wenn ein Hund auf ein Mark läuft (also der perfekte Apport) und nun, lässt du diesen Film rückwärts laufen…

* Du steckst das Dummy in die Weste / Tasche

* Du hast das Dummy in der Hand (kurz vor dem Fang)

* Der Hund hat das Dummy im Fang (deine Hand kurz vor dem Fang des Hundes)

* Der Hund setzt sich mit Dummy im Fang

…. usw….

Ich möchte nun erreichen, dass der Hund ein Dummy genauso ruhig ausgibt, wie er es auch aus meiner Hand bekommt… Da fängt es meist schon an. Der Hund schnappt nach Spielzeug, Leckerchen, Dummy und Co. und kann sich kaum beherrschen. Darum übe ich  das Kommando „Nimms“.

Geübt wird zuerst mit Leckerchen und einem heiß begehrten Spielzeug. Man zieht es aus der Weste, der Hund sitzt…. Klick! oder Markerwort – je nachdem wie man das gewünschte Verhalten markieren möchte. Spielzeug ruhig wegstecken und das Leckerchen geben.

Bei diesen Übungen lege ich viel Wert auf Ruhe. Dieses Schnappen nach Beute und Rumhüpfen ist oft einem hohen Beutetrieb aber noch mehr einer niedrigen Frustrationsgrenze geschuldet. Daher ist es ein Tanz auf dem Drahtseil den Hund nicht zu sehr zu „drücken“.

Ich gebe zu, es fordert ein gewisses Maß an Koordination sich nicht zu verzetteln. Das erste Ziel ist, dass das Spielzeug vor der Hundenase „schwebt“ und er ruhig sitzen bleibt. Erst nur Sekunden, dann immer länger.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass oft der Fehler gemacht wird anzunehmen, dass mit der Abgabe des Dummys die Aufgabe beendet sei. NEIN!
Das Dummy wird ausgegeben, in die Weste / Tasche gesteckt, die Leine wird aus der Tasche geholt, der Hund angeleint. Um es noch auszuweiten geht man einige Schrittchen „bei Fuß“, legt den Hund nochmal ab…. So bleibt der Vierbeiner in Konzentration und denkt nicht Dummy weg = Party!

Auch beim beenden dieser Trainingseinheiten folgt kein wildes Spiel oder Rennen. Die Erwartungshaltung soll bewußt gar nicht erst geweckt werden. Besser nochmal auf die Wiese setzten und eine Schmuserunde einlegen oder den Hund einige Leckerchen suchen lassen.

 

 

 

Ein Geschenk zum ersten Geburtstag.

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Die kleine Hetty hatte am Sonntag ihren ersten Geburtstag. Da musste natürlich auch ein Geschenk her.

Eine wirklich gute Gelegenheit das erste Projekt aus dem Buch Hundesachen ~ Einfach selber machen  (erschienen im Kosmos Verlag) umzusetzten.

Einen Boney (der Plüschknochen). Das Projekt ist mit dem Schwierigkeitsgrad „leicht“ und dem Zeitbedarf „20 Minuten“ gekennzeichnet.

Zuerst habe ich mir hier ein Schnittmuster für einen Knochen runtergeladen. Den Stoff zugeschnitten und dann

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die Lisbeth schnurren lassen. Verwendet habe ich eine alte Jeans und einen kuscheligen Teddystoff.

Das Zunähen der Wendeöffnung mit der „Zaubernaht“ fällt mir inzwischen wirklich viel leichter. Der Spruch „Übung macht den Meister“ ist also offensichtlich richtig 😉

Fazit: Es ist ein wirklich leichtes Projekt, dass für Anfänger sehr gut geeignet ist. Für die Fertigstellung habe ich etwas länger gebraucht.

Und hier nun die Beschenkte mit ihrem neuen Kuschelknochen – hoffentlich hält er das Stürmchen aus.

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Also ich finde … Jeans kann sie tragen 😉

 

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