Ja, ich möchte so ein Memo-Book von Buxmann. Und wenn man in seinem Blog darauf verweist … und noch einen Link setzt … dann bekommt man eins geschenkt.
Ich sage schon mal danke.
… eine Entdeckerin, ein Wirbelwind, ein Schotte und ein schwarzer Wackelpopo gemeinsam unterwegs
Ja, ich möchte so ein Memo-Book von Buxmann. Und wenn man in seinem Blog darauf verweist … und noch einen Link setzt … dann bekommt man eins geschenkt.
Ich sage schon mal danke.
So, eben ist die vorerst letzte Trainingseinheit für die Freiverloren-Suche gelaufen.
Aufgabe 1 (1 grünes Dummy)

Nach dieser Aufgabe habe ich Delphin ins Auto gebracht. Sie sollte überhaupt nicht mitbekommen wie ich die nächste Aufgabe vorbereite. Zu den vorherigen Aufgaben gibt es nun zwei entscheidende Unterschiede. Zum einen das Warten im Auto und zum anderen wurden die Dummys ca. 10 Meter tiefer in das Suchengebiet eingebracht.
Aufgabe 2 (3 grüne Dummys)

Sie hat sich schön Wind geholt und allmählich beschleicht mich das Gefühl … sie braucht mich nur zum „feiern“. Nachdem sie das Dummy bei mir abgeliefert hat gehen wir noch gemeinsam die anderen beiden Dummys holen. Wie gestern darf sie das letzte aus dem Suchengebiet tragen und auch genau wie gestern gibts nach getaner Arbeit ein tolles Rennspiel bei dem ganz beiläufig noch der Hier-Pfiff geübt wird.
So, das war unser „Drei Tage intensiv Programm“ nun werden die Dummys für 10 – 14 Tage weggepackt. Es gibt ja sonst auch noch genug zu üben. Leinenführigkeit um Slalomstangen, der Suchenpfiff mit Leckerchen und bei schönem Wetter fahre ich mit ihr bewusst nochmal zum Suchengebiet und mache dort Wartezonentraining.
Keine Dummys deswegen, damit sich kein Druck aufbaut und sie so eine Art „Übertraining“ bekommt. Wer jetzt glaubt, dass es dann in der Freiverloren-Suche munter weiter geht irrt. Uns „fehlen“ noch 2 Aufgaben der Stufe 1 und auch dann können wir nicht einfach weiter stur nach Plan gehen denn, das Zauberwort heißt generalisieren …. Die gelösten Aufgaben müssen noch mehrmals an ganz unterschiedlichen Orten wiederholt werden bis wir zur Testphase übergehen können. Für die nächsten Monate also genug Arbeit.
Heute habe ich mich ganz bewusst für das selbe Suchengebiet aber zu einer anderen Tageszeit entschieden. Um uns beide in den gewünschten „Trainingsmodus“ zu versetzen ging es zuerst mit etwas Heel-Work los. Als die Konzentration geweckt war durfte sie dann eine Markierung arbeiten.
Den Wartebereich (Handtuch neben der Dummytasche) hatte ich schon so eingerichtet, dass die Maus nicht in das Suchengebiet schielen konnte während ich die Dummys auslege.
Aufgabe 1
Aufgabe 2 (zwei grüne Dummys / Aufgabe 6 im Trainingshandbuch)

Die Aufgabenbeschreibung sagt, dass der Hund nachdem er das erste Dummy gebracht hat sofort erneut in die Suche geschickt werden darf. Ich habe mich dafür entschieden, dass ich jedesmal erneut das Ritual durchführe um sie zu schicken. Fienchen kommt also mit dem ersten Dummy zurück, wird neu konzentriert, „High-Lost!“ und sie geht raus… Nachdem sie den ersten „Fundort“ überprüft hatte habe ich kurz den Atem angehalten. Sie kommt auf mich zu und sieht mich fragend an ????? Ich bleibe stocksteif stehen, schaue sie nicht an und rede nix! Und siehe da nach ein paar Sekunden (gefühlte Stunden!!!!) dreht sie ab und sucht weiter. Ich sehe deutlich, wie sie plötzlich Witterung bekommt, sie schnappt das Dummy und ich bin der glücklichste Hundemensch von Welt.
Ich bringe Fienchen zurück zur Wartezone und setzte mich zu ihr. Sie schaut entspannt in der Gegend rum….

und ich studiere das Trainingshandbuch…..

Nach den ersten beiden Aufgaben haben wir uns 10 Minuten Pause gegönnt. Pause bedeutet, es passiert nix! Oft wird ja in Hundeschulen gesagt … „Wir machen 5 Minuten Pause … Gehen sie mit ihrem Hund spielen!“ Bei uns heißt Pause „Wir sitzen zusammen auf einem Handtuch, ich lese und ignoriere die Maus….sie schnauft tief und legt den Kopf ab“
Aufgabe 3 (drei grüne Dummys / Aufgabe 7 im Trainingshandbuch)

Sie startet in das Suchengebiet und findet das (vom Startpunkt aus gesehen) rechte Dummy als erstes. Nach der Abgabe gehen wir beide gemeinsam auf die Pirsch. Fiene folgt mir frei bei Fuß und ich finde wie zufällig die anderen beiden Dummys. Das letzte durfte sie dann *stolz wie Bolle* aus dem Suchengebiet raustragen. Danach gabs große Party und entspanntes Umhertollen.
Insgesamt hat unser Training incl. Aufgabenaufbau und Wartezeiten 30 Minuten gedauert. Ich bin sehr, sehr zufrieden und ich glaube die Maus ….

Oder sehen so …. unzufriedene Goldschnäutzchen aus?
