Wie versprochen

bin ich heute die „mittlere Runde“ gelaufen. Im Rucksack mit dabei das Stativ und die Kamera. Ich bereitete die Übung vor und dann ließ ich die Kamera laufen. Ich habe den Originalton drauf gelassen damit man hört was ich manchmal für einen Blödsinn pfeife bzw. damit man auch sieht wie Fiene auf die Signale reagiert.

Viel Spaß!

Doppelmarkierungen

und andere Kleinigkeiten haben wir heute mal wieder geübt. Zusammen mit Nadine und Monika zuckelten wir ins Gelände. Da Fiene sich ja derzeit im Auge des Hurrikans in der Mitte der Läufigkeit befindet wollte ich für sie wirklich nur eine kurze Einheit… sozusagen, dass die Gehirnzellen nicht völlig einrosten.

Um Anton nicht wuschig zu machen „durfte“ sie als letztes ran. Eingemummelt wartete sie im Auto bis sie an der Reihe war. Auf dem Weg zum Startpunkt legte ich an einer Hecke 2 Dummys aus (Fiene durfte zusehen) dann standen wir am Startpunkt und Monika bebrrte und beklatschte ein Blind (4 Dummys ausgelegt) und danach drehten wir uns um 180° für unsere Doppelmarkierung.

Da ich ja weiterhin daran arbeite ihr Markierungen nicht mehr deutlich anzuzeigen war ich gespannt, wie es laufen würde.

Zuerst fiel das obere dann das untere Dummy. Ich schickte Fiene auf D1 und sie zischte los …. und weiter …. durch den Fallbereich und weiter ….. drehte ab …. rannte  zu Nadine und versuchte hartnäckig ein Dummy bei ihr zu klauen! Tstst! Erwähnte ich schon, das der Anstieg des Hormonspiegels dramatische Auswirkungen auf Augen, Nase und Gehirn haben… Kall, mei Drobbe!

Nochmal. Wieder ausgerichtet und geschickt. Diesmal hatten wir das Dummy dann mit Suchenpfiff drin. Dummy D2 war dann in Ordnung.

Ich drehte mich und schickte sie auf die Hecke. – Formsache –

Doppelmarkierung die Zweite. Wurf oben, Wurf unten …. D1 “Fetch it” klappte diesmal bedeutend besser. Drehen und auf das bebrrrrte Blind schicken.

Hier war die Schwierigkeit das sie ja schon an der Hecke war und nun sollte sie über den Weg und schräg über den Graben. Da Monika immer noch bei dem Baum stand war es kein Problem für Fiene den Weg zum Blind zu finden. (Merkzettel: Helfer bewegen sich von bebrrten Blinds weg und stellen sich woanders hin).

Danach stand noch D2 auf dem Programm und entgegen meiner Vermutung klappte das ganz gut.

Doppelmarkierung Wurf unten, Wurf oben. Geschickt auf D1 und direkt danach auf D2. Diesmal war’s super. Wir arbeiteten dann noch die ausgelegten Dummys ab und beendeten dann unser Training.

Markierungen

Heute haben wir uns wieder zu einem Mudpaws-Training getroffen. Wieder hat Anke die Einreise nach Hessen gewagt um mit uns dem gepflegten Canvassäckchen Sport zu fröhnen.

Da mit Anton ja auch ein intakter Rüde am Training teilnahm musste Fiene sich erstmal mit Warten im Auto begnügen. Dann durfte sie aber auch endlich ran an die Dummys und … es klappte besser als erwartet.

Nachdem sie zu Anfang doch etwas unkonzentriert war, die ersten beiden Markierungen waren alles andere als punktgenau aber ich als leidgeprüftes Hormonella-Frauchen hatte mich auf derartige Ausfallerscheinungen schon eingestellt.

Gelassen mit der Situation umgehend wurde es im Laufe des Trainings auch tatsächlich besser. Seit dem Start bei der LFT und dem kurzen Gespräch mit einem Richter habe ich ja aufgehört, Fiene Markierungen überdeutlich anzuzeigen. Dies hat natürlich zur Folge, dass Madam nicht alles so richtig auf dem Schirm hat… naja, üben, üben, üben … Wir haben ja auch sonst nix zu tun 😉

Bei der „Kurz – Langen Doppelmarkierung“ zeigte sich dann ganz deutlich, dass sie geschlafen hatte. Das erste Dummy null markiert, über den Suchenpfiff drübergeballert, die lange Markierung eingesammelt und auf dem Rückweg über die kurze gestolpert. Das Einsammeln des zweiten Dummys war dann nur Formsache. Natürlich war das nicht das, was ich von ihr wollte aber in ihrem Konfuzizustand will ich dann nicht auch noch ständig an ihr rummäkeln.

Zwischendurch glänzt sie ja dann auch mit lichten Momenten. Das Voranschicken in ein Suchengebiet (Hund außer Sicht) in dem zuvor ein Treiben stattgefunden hatte, arbeitete sie tadellos.

Zum Abschluß musste ich dann aber doch mal aus der Hose hüpfen! Wir hatten in einen kleinen Hang mit Totgras kleine Suchendummys versteckt. Hier sollte gezielt der Suchenpfiff geübt werden. Fiene musste warten und Biscuit durfte ran… die Schokoschnute suchte, eierte rum und ….. pieselte. OK, Anke schnappte den Keks und begann die Übung nochmal. Schnuffel, schnuffel … gefunden! Jens, der das Geschehen ohne Hund und durchs Objektiv beobachtet hatte grinste und merkte an: „Ist doch klar, die besten Ideen kommen einem immer auf dem Klo!“

Fiene – „get out“! „Tüt-Tüüüt-Tüt-Tüüüt“ Schnuffel, schnuffel…. und zack, zielstrebig marschiert die Else zu der Keks-Pippi-Stelle und pinkelt drüber!!!!!! Da bin ich aber losgedüst und hab sie am Schlafitchen zurück zum Suchengebiet gebracht… SO NICHT!!

Ach ja, Jens, die Nikon, Bilder …

Fiene1
Erstmal losrennen ….
Fiene2
Dame von Welt …
Fiene3
… trägt die Ohren offen (besser hören – Fehlanzeige!)
Fiene4
Lalllaaalllaaa !
Fiene5

Danke Jens… das letze Bild hat wieder das Potential zum Lieblingsbild.