Erntezeit

Ein untrügliches Zeichen, dass die zweite Jahreshälfte deutlich voran schreitet ist das Auftauchen der riesigen Erntemaschinen.

Bis spät in die Nacht und mit riesigen Scheinwerfern fahren diese monstösen Dinger über die Äcker und produzieren soviel Staub, dass man jeden Putzanfall getrost nach hinten verschieben kann.

Trotzdem freue ich mich über die abgeernteten Felder. Hat man doch plötzlich wieder viel mehr „Gelände“ und nicht bloß Landschaft. Außerdem kann ich auch beruhigter wieder über den Berg laufen, da sie die Rotte Wildschweine sicher irgendwo in eine Deckung zurückgezogen hat.

Ach ja, „Gelände“ … Als wir vorgestern vom Baby’s gucken zurückkamen viel mir etwas in’s Auge.

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Zuerst liefen wir um die Wiese herum und unten am Rand des Rapsfelds entlang um in das hohe Gras am Strommast ein Dummy zu werfen. Fiene war frei am rennen. Kurz ins Sitz gerufen, Dummy geworfen und sie dann wieder laufen lassen. Wir gingen dann den Weg zuück an den Punkt von wo aus dieses Foto gemacht wurde. Hier steckte ich dann auch eine Stange in die Erde (hätte ich mir sparen können – sehen konnte ich sie später eh nicht)

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Ich legte an meinem Startpunkt ein Dummy ab, richtete mich aus und mit  Fiene frei bei Fuß gingen wir den langen Weg über Stoppelacker, Wiese, Stoppelacker, Wiese, Weg, kniehoher Bewuchs bis wir an dieser Stelle angekommen waren.

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Als erstes durfte sie gleich dieses Memory arbeiten und das hat auch richtig gut geklappt. Als zweites war das Memory am Strommast dran, welches ja nun aus einer völlig anderen Perspektive zu arbeiten war. Außerdem war inzwischen so ca. eine halbe Stunde vergangen.

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Auch hier bin ich super zufrieden. Mit dem Dummy zurück wurde dieses von mir in den hofen Bewuchs geworfen und wir beiden machten uns auf den Rückweg zu unserem Startpunkt beim Auto. Von dort machte Fiene ein letztes Mal „Meter“ um das Dummy zu picken.

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Ja, ich glaube da fahr ich dieser Tage nochmal hin. Da kann man schön was machen.

 

The „hottest Schnecksche“ in town

… tja, das ist sie wohl nun, die Fiene. Zum ersten Mal seit bei uns Hündinnen leben hatten wir Herrenbesuch.

Ein uns von Spaziergängen wohlbekannter und sehr netter Schäferhund-Huski-Mix ist von zu Hause ausgebüggst und brachte Fiene vor unserer Haustür ein liebestolles Ständchen.

Da ich weiß, wo das Kerlchen hingehört – und die Nachbarn schon in heller Aufregung waren – legte ich ihm die Moxon um den Hals und brachte ihn nach Hause. Das war am Samstag …

Heute nun (Sonntag), wir waren gerade auf unserer Nachmittagsrunde, stand das Bürschchen erneut alleine vor uns auf dem Feldweg.

Diesmal wollte er sich unbedingt näher mit Fiene „befassen“ aber er hat wohl nicht mit Hannes gerechnet. Völlig ruhig und ohne übertrieben forsch zu sein stellte er sich immer zwischen den Rüden, Fiene und mich (T-Stellung). Als der Liebestolle dann aber doch sehr zudringlich werden wollte ging er kurz nach vorne, bellte zwei Mal und machte klar … DAS SIND MEINE MÄDELS!! … und der Casanova trollte sich.

Hannes wich den ganzen Spaziergang über nicht mehr von meiner Seite. Sooft ich mir über ihn die Haare raufe… in solchen Momenten bin ich sehr stolz auf den Dicken und seine feinen Antennen.

Er ist halt …

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… unser Schorsch Kluni ….

und für Fiene

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der beste Kumpel und Bodyguard den sie sich wünschen kann!

 

Wassertraining

Gestern trafen wir uns mit Jens und Anke zum Wassertraining. Ich war schon sehr gespannt ob unsere letzten Trainingseinheiten schon Früchte tragen würden.

Als wir in unserem Wassergelände ankamen staunten wir zuerst nicht schlecht. Die ergiebigen Regenfälle hatten einige landschaftliche Veränderungen vorgenommen.

Als erstes fiel für Fiene eine Markierung direkt am anderen Ufer

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In diesem Durchgang standen wir noch direkt an der Kante da ich doch Bedenken hatte, dass Fiene diese weite Strecke schwimmen würde. Wie sich herausstellte war meine Sorge unbegründet … und zwar den ganzen Trainingsverlauf über.

Es folgte ein Voran auf ein Halbblind und dann ging unser Brrrt-Männchen Jens tiefer ins Gelände. Eine Markierung für Fiene und für Biscuit und danach ein Voran. Davon gibt es dann auch ein Video

Danach machten wir eine Pause um die nächsten Aufgaben zu besprechen. Für Fiene sollte es eine Wassermarkierung geben. Allerdings musste sie erst schwimmen, dann eine Landzunge überlaufen und nochmal ein Stück schwimmen bis sie ihr Dummy erreichen würde.

Auch hier war nach der Markierung auch noch ein Voran zu arbeiten. Und sie ging!!! Ich bin immer noch ganz geflashed von ihrer Arbeit.

Zum Abschluß warf ich von meinem Standpunkt drei Dummys in einen Bewuchsstreifen …

Fiene konnte dabei zusehen und dann marschierten wir zu Anke und Jens um von dort das Memory zu arbeiten.

Auch bei diesem letzten Dummy schwamm sie ohne zu zögern los und brachte mit das letzte Dummy des Tages. Ich bin soooo stolz! So viel und so weit ist Fiene noch nie geschwommen … ein Quantensprung ♥

In die Fluten gestürzt
Kurzer Zwischenschüttler auf der Landzunge bevor es wieder ins Wasser geht …
Gut so?? … Ja mein Schatz ♥
Kein „Schaufelraddampfer-Stil“ mehr!
♥ ♥