Ziel dies heutigen Trainings waren Markierungen in schwierigem Gelände. Vor der Fallstelle des Dummys war ein Haufen Äste / Todholz zu überwinden. Entfernung am Schluß der Übung ca. 45 Meter. Der erarbeitet Punkt wurde später zum Voranpunkt. Punkt (P1)
Danach wurde ein zweiter Punkt (P2) in etwa 30 Meter erarbeitet. Hier war die Flugbahn nur “abgehackt” durch die Bäume sichtbar und der Fallbereich war ein kleines Gestrüpp. Diese Markierung wurde mit Zwischenaufgabe gearbeitet. Entweder wurde eine Runde “Fußarbeit” eingelegt und vom selben Punkt geschickt oder der Hund blieb sitzen und wurde an eine andere Stelle abgerufen und dann von dort auf das Mark geschickt.
Für Gunter und mich sah die Abschlußübung wie folgt aus: Wir stehen am Startpunkt es fällt eine Markierung bei P2. Wir drehen um 180° und es fällt eine 2 Markierung an P3, einem bisher unbekannten Punkt. Dann drehen wir weiter (90°) und richten uns auf P1 aus. Als erstes sollte das Voran, dann die Markierung an P3 und zuletzt die Markierung an P2 geholt werden.
Es gibt nur eins zu sagen…. Wir waren heute super!!!
Trotz Wartezeiten im Auto hat sie sich die Punkte klasse gemerkt. Schnell raus… schnell rein! Kein Problem mit dem Gestrüpp und dem Todholz und Markiert hat sie perfekt. Auch in der Zeit als Sheila arbeitet war sie schön ruhig und gelassen. Ich bin sooo stolz auf’s Mausi.
Wir üben weiter das „Seitwärtsschicken“. Nach links und auch das „andere links“. Ich suchte mir eine abgemähte Wiese und freute mich, dass unsere „Wäldchen-Wiese“ bereits abgeerntet war. So hatte ich mit dem Hochsitz einen guten Fixpunkt. Der Randstreifen der Wiese und die Stelle unterhalb des Hochsitzes stand das Gras noch hoch, so dass die Dummys nicht sichtig ausgelegt werden konnten.
Fiene sah zu, wie ich die Dummys auslegte und dann wanderten wir über die Wiese. Immer wieder schickte ich sie von einer anderen Stelle entweder „rechts“ oder „links“. Nachdem sie den Fixpunkt 2 Mal angelaufen hatte begann ich Verleitungenen zu werfen. Entweder im 90° Winkel neben sie oder hinter Fiene.
Nachdem sie zwei Mal die Verleitung ignorieren musste, schickte ich sie beim nächsten Mal um diese zu holen.
Nach dem der erste Durchgang (6 Dummys) beendet war setzte ich sie mitten auf der Wiese ab. Ich selbst ging in das Wäldchen und warf dort Dummys aus. Zurück bei Fiene schickte ich sie mit Voran in das Suchengebiet. Sie suchte schnell und zu Belohnung gabs ein großen Schnapper aus der Frischhaltedose. Um ihren Such- und Findewillen anzuheizen bekommt sie derzeit als Bestätigung Naßfutter. Mal sucht sie zwei, mal nur ein Dummy… mal 4 und dann gibt es das …. Superleckerchen!
Nach der Suche schickte ich sie noch zwei Mal auf den Hochsitz…. Zuerst zögerte sie aber dann ging sie raus und lieferte schnell und zuverlässig ab. Das müssen wir definitiv üben, üben, üben…….
Die Temperaturen waren heute zu warm … und darum waren wir …. planschen!
Grundsätzlich ist es ein großer Spaß den dreien beim Wasserwatzen zuzusehen allerdings gibt es einen, der es immer übertreiben muss. So ganz und gar nicht Kavalier will Hannes natürlich jedes Dummy und jedes Spielzeug, was ich in die Fluten werfe und damit die beiden Damen nicht auf jede Beute verzichten müssen ….
wartet Hannes etwas abseits bis er wieder mitspielen darf … und der Herr war nicht begeistert!
So kamen die Mädels zu einem ungestörten Badevergnügen.
Warten….… reinhüpfen …… einsammeln …… bei Frauchen abliefern ♥
In der Zeit sich Cosma um die Ente kümmerte, gönnte sich Delphin ein
Sonnenbad
Natürlich nicht ohne Cosma bei ihrem Tun genau zu beobachten. Und was macht Hannes in der Zwischenzeit? Na, Hannes wäre ja nicht Hannes, wenn er nicht irgend einen Unsinn verzapfen würde. Er glaubte sich unbeobachtet und so, habe ich ihn – mal wieder – beim Grimassen schneiden erwischt.
Fiene fand das alles sehr
… lustig 🙂
Die Oma ist natürlich längst darüber hinweg sich über den „Dicken“ auch nur ein bisschen zu wundern und so blickte sie, ganz Queen Mum
streng auf das sich bietende Geschehen. Als nun alle ihr Bespaßungsprogramm beendet hatten und wir auf dem Rückweg waren passierte es dann…. und jetzt ist mir endlich klar, für welche Art von hündischen Job Hannes vorzüglich geeignet wäre … Als Leichenspürhund !!!!
Mit untrüglicher Sicherheit findet er auch noch so gut verborgene, verstorbene Tiere. Immer! Wenn in seinem „Dunstkreis“ ein verendetes Etwas rumliegt, er spürt es auf. Außerdem hat er noch die natürliche Veranlagung des „Verweisens“ ! Da wir dieses Verhalten ja nie trainiert haben, hat Hannes sich seine ganz eigene Art des Verweisens ausgesucht. Er „verbellt“ nicht, er arbeitet nicht mit einem „Bringsel“ und er hat sich auch nicht das „Freiverweisen“ zu eigen gemacht….. Nein, seine Art einen Fund anzuzeigen sieht wie folgt aus:
Er stellt sich direkt vor die Leiche, senkt den Kopf und gekonnt, wie bei einer Judorolle kullert er sich über die Seite, bis er auf dem Rücken liegt. Dann strampelt er wie verrückt mit den Beinen in der Luft. Da ich meinen Hund sehr gut lesen kann weiß ich inzwischen, je heftiger er mit den Beinen zappelt, desto toter ist die Leiche 😉
Heute zeigte mir Hannes mal wieder, das er ein Supertalent in seinem Spezialfach ist. Wir befanden uns gerade auf dem Rückweg vom See zum Auto als er plötzlich den Kopf hochriß, und mit einem Satz im Unterholz verschwunden war. Ich hörte es im Gestrüpp krachen und rascheln und dann, ja dann sah ich ihn „verweisen“. Nachdem er meinte ich hätte Zeit genug gehabt zu raffen, dass er was gefunden hatte, öffnete er sein Maul um zur „Beweismittelvernichtung“ anzusetzen.
Zum Glück hatte ich Hannes an der Schleppleine. So konnte ich ihn wenigstens vom Fundort wegführenzerren. Ohne Hilfsmittel wäre mir das bestimmt nicht so schnell gelungen. Allerdings war es eh wurscht! Der Hund dünstete einen derartig fiesen Gestank aus, dass ich kurz versucht war ihn neben dem Auto herlaufen zu lassen. Zu Hause angekommen habe ich direkt das Hundeshampoo rausgeholt und den Gartenschlauch scharf gemacht. Wie ein Häufchen Elend stand er da, guckte ganz traurig …. „Mensch Frauchen, ich war extra für Dich bei Douglas… und so dankst Du es mir!“
Man hört und liest ja immer wieder, dass man Hunde in ihrer natürlichen Begabung fördern und beschäftigen soll…. Ich sage aber strickt „NEIN“ Ich möchte nicht, dass mein Hund einen derartigen Mief mit nach Hause bringt. Mir würde es völlig reichen, wenn er zuverlässig Dummys apportieren würde….
… ♥ …
Ach ja, für alle die es wissen möchten …. es war ein seit vielen Monden verstorbene Ente…. die Hannes „verwiesen“ hatte! Dann gabs noch ein wenig Natur für die „Linse“