Miss Hyde

Heute machten Fiene (Miss Hyde) und ich uns auf, den Gizmo und natürlich dessen Familie zu besuchen. Nach diversen Anfahrtsschwierigkeiten machten Jens und ich uns direkt auf ins Gelände. Und was für ein abwechsungsreiches ….

Leicht hügelig, natürliche Fixpunkt, eine „Wiese“ mit Totgras und anderem Gestrüpp, kurz perfekt für weite Markierungen, Vorans und auch schwere Marks.

Wir wechselten uns mit dem Arbeiten ab. Jeweils nach 3 – 4 Markierungen bekam der eigene Hund ne Pause. Der Werfer stand jeweils etwas erhöht. Die ersten Würfe gegen den Wind und direkt nach der Landung bewegte sich der Helfer. Entweder nach hinten, nach vorne oder zur Seite. Das Kreuzen der Wurfbahn haben wir, für heute noch ausgelassen.

Außerdem haben wir an einem Pfosten auf der „Gestrüppwiese“ noch einen Voran-Punkt angelegt.

Miss Hyde schien heute einen Clown gefrühstückt zu haben oder wie ich es auch nenne …. akuter Fall von Gehirnfurz.

Die Markierungen auf der platten Wiese mit sich bewegendem Helfer waren ok… aber dann…

Markierungen bergab, mit Geländewellen, nicht sichtigem Werfer, Dummy nach Landung nicht sichtbar. Ich war mir sicher, dass sie das Dummy bis zur Fallstelle verfolgt hatte. Als ich sie schickte, nahm sie den direkten Weg um dann … planlos abzudriften. Ich pfiff sie wieder rein und holte das Dummy selbt.

Nächster Versuch. Gleiches Szenario …. Gibt es denn sowas ???  Als sie bei mir war, führten wir ein kurzes, einseitiges Jawollgespräch (worüber Hannes sich vermutlich kaputtgelacht hätte). Jens warf.. Fiene ging raus … Dummy zu Hause! Na, wer sagts denn!

Nachdem sie noch zwei schwere Markierungen reingeholt hatte machten wir uns wieder auf den Heimweg … Im Walk Up. Hier stand heute nicht das Apportieren im Vordergrund sondern das Festigen und Verknüpfen „Brrrrr = Hinsetzten und Aufpassen“ Das ist etwas, was Fiene überhaupt keine Probleme bereitet …. Dafür konnte Gizmo dieser Übung wenig bis garnix abgewinnen.

Dann konnten die beiden noch ein wenig flitzen. Wenn ich daran denke, wie Fiene sich angestellt hat, als sie den Molch zum ersten Mal getroffen hat …. Kein Vergleich mehr!  Zum Aufwärmen gabs dann noch nen Kaffee und Kuchen und dann war unser Kurztrip auch schon wieder beendet.

Licht und Schatten

… so lautet die Überschrift zu unserer Teilnahme am Teamtraining-Seminar bei Angelika. Ich versuche uns so objektiv wie möglich zu betrachten und kann nur zu dem Schluss kommen …. Wenn einer von den dreien ausfällt, sind wir für keinen ein wirklich guter Ersatz!

Fiene hat das Training zwar gut durchgehalten. Sie war bis zum Schluß konzentriert, sie hatte keinen „Autofahrt-Knacks“, sie hat die vielen Schüsse gut weggesteckt…. aber …..

Wir haben bisher nie mitten im Wald trainiert. Das liegt zum einen daran, dass ich es mir mit dem Jagdpächter nicht verderben möchte, der mich wohlwollend duldet und zum anderen habe ich wirklich Schiß, dass mir Frau Bache nebst Familie mal über den Weg läuft.

Das Gelände war für Fiene also schon mal wirklich schwer. Ein weiteres Problem war die Tatsache, das an den Aufgaben ja immer mehrere Helfer beteiligt waren. Manche sichtbar andere hinter Bäumen versteckt hat sich Fiene immer auf den Helfer voll konzentriert, den sie gesehen hat. Das hat dann dazu geführt, dass sie z. Bsp. Markierungen nicht richtig beobachtet hat und planlos im Gelände rumgedöselt ist.

Auch das Voranschicken auf beschossene Blinds waren noch bömische Dörfer…. Wie soll ich das auch üben… Da müssen wohl am Sonntag die altbekannten Butterbrottüten wieder rausgekramt werden.

Obwohl einiges nicht bzw. erst im zweiten Anlauf geklappt hat habe ich ganz viel mitgenommen. Ich muss mit der Lütten in schwierigeres Gelände! Wir müssen jede Gelegenheit nutzten so viele Helfer wie möglich ins Gelände zu stellen und das Voran muss weiter gefestigt werden.

Außerdem habe ich wieder neue Aufgaben fürs Training, die es wirklich in sich haben und auch gut abgewandelt bzw. erweitert werden können.

Anspannung pur!

Wir starten den Walk up und gleichzeitig beginnt im Wald neben uns ein Treiben. Die Treiber gehen parallel zum Walk up mit. Dann dreht sich das Team in Richtung Wald. Jeder Hund soll ein Dummy reinbringen.

Fazit: Ein melodischer Singsang begleitet unseren Walk up…. Heeeeeel…….Lleeeeeeeft, Fuuuuuuß…. Es hätte sicher jede Menge Punkte gekostet! Aber besser als eingesprungen 😉

Gearbeitet hat sie gut. Zuerst ist sie etwas weit über das Suchengebiet rausgeschoßen, da hätte ich sie lt. Angelika früher zurückpfeifen müssen. „Unnötiger Geländeverbrauch“ nennt der Fachmann das wohl.

2 Markierungen und 1 Halb-Blind

Angelika erklärt die Aufgabe. Der sichtbar stehende Helfer wirft D 1 an eine gut sichtbare Stelle (Heidelbeersträucher). Danach wirft der zweite Helfer welcher von einem Baum verdeckt ist eine zweite Markierung. Hund 1 arbeitet D1, Hund 2 danach D2. Danach beschießt der Helfer noch das Blind D3 welches sofort von Hund 3 geholt wird.

Wir teilten uns auf. Dundee sollte das 1 Mark holen, Fiene das zweite und Colin sollte von Heike auf das Half-Blind eingewiesen werden. Ich hatte mich für D2 entschieden, da es am nächsten an uns dran war. Dies stellte sich als Fehlentscheidung raus denn Fiene hat verknüpft, da wo der Helfer steht, da geht die Party ab… und da sie nur Bernd sehen konnte ließ sie sich auch nicht davon überzeugen in die Richtung zu schauen, wo ihr Mark fiel. Trotzdem schickte ich sie aber sie ging einfach nicht tief genug ins Gelände. Erst als Irmi das Dummy erneut warf düste sie zielstrebig los um es reinzuholen. Die auf dem Boden liegenden Äste und das Gesträuch konnten sie dabei nicht bremsen.

Colin holte dann noch das Halb-Blind wobei wir in dieser Aufgabe die zweite Null (Fiene und ich waren 0 Nr 1) kassiert hätten denn, Heike schickte ohne Freigabe.

Man oh man, an was man alles denken, was man alles beachten muss. Volle Konzentration!

Wir haben zugeschaut 🙂

Hinter einem kleinen Huckel simulierte Irmi ein Treiben. Danach wurde D2 nach Abgabe eines Schusses auf eine Wiese geworfen. Schwierigkeit hier…. ein Stacheldrahtzaun. Nach D2 wurde wurde wiederum mit Schuss D3 geworfen. Nach der Reihe wurden die Aufgaben nach Freigabe abgearbeitet.

Ich wollte im Nachgang das Treiben arbeiten und stand vor unserem nächsten Problem. Sobald sie im Suchengebiet ankam und ich ihr ein aufmunterndes „High-Lost“ nachrief, blieb sie stehn und blickt mich fragend an…. „Was, willst du von mir Frauchen?“ Oh, weiha…. das kann ja heiter werden… und nur noch knapp 4 Wochen bis zum Nord-Cup!

Kein Problem!

Als Fiene auf dem Rückweg von D1 ist fällt die Verleitmarkierung D2. Während diese gearbeitet wird fällt wiederum die Verleitung D3. Die lange Markierung wurde von Virginia super gearbeitet. Über die alte Fallstelle … kein Problem!

Nur mit Vertrauensweg konnten wir das Dummy reinholen

Diese Aufgabe hatte es wirklich in sich. Ein beschossenes Blind wobei die Entfernung wirklich leicht war aber einige kleinere Äste und kleines Gestrüpp überwunden werden musste. Dann zwei Markierungen die eine bergauf und die andere einen Hang runter in eine richtig tiefe Senke.

Wir hatten uns abgesprochen und da Fiene und ich ja zum lernen da waren, haben wir für uns das Blind gewählt. Tief in meinem Inneren ahnte ich, dass….. könnte schief gehen! Das war einfach zu neu für die Kleine. Sie blieb bei Irmi hängen und ließ sich auch nicht überzeugen weiter voran zu gehen. Erst als wir den Vertrauensweg liefen und sie das Dummy tatsächlich gesehen hatte, ging sie voran. Allerding wählte sie auch den „landschaftlich schöneren“ Weg  und nicht den direkten.

Das war cool!

Unsere letzte Aufgabe. Angelika erklärte wie folgt. Der erste Helfer simuliert ein Treiben. Dann drehen um 180° und hinter einen Huckel wirft der zweite Helfer drei Markierungen. Von der Startposition mussten die Hunde durch eine kleine Senke, den den Huckel hoch und auf der anderen Seite runter um die Markierungen zu finden. Jetzt die Schwierigkeit! Die Dummys sollten so schnell wie möglich reingeholt werden. Wie und in welcher Reihenfolge…. egal!

Wir fachsimpelten… Hmmm, gleichzeitig schicken? Claudia gab zu bedenken, dass wir unsere Hunde gegenseitig stören könnten, wenn wir Pfeiffsignale geben. Stimmt! Angelika half uns auf die Sprünge… Abwechselnd einen Hund zum Mark, sobald dieser das Dummy aufgenommen hat wird der nächste in die Suche geschickt, dann wieder der nächste zum Mark…..usw. Was soll ich sagen? Es war klasse! Das war ein wirklich versöhnlicher Abschluss für das Fienchen und mich.

Das "D-Team"

Bilder gibts später 😉

Bibber-Training

Heute habe ich mich mit Nadine und Nele zu einem „Mädelstraining“ getroffen. Nach einem leckeren Frühstück pilgerten wir los und nach wenigen Minuten wurde klar…. Das dauert hier und heute nicht lange! Es war, entschuldigung, s..kalt und da die beiden Damen sich nicht ihr Döschen verkühlen sollten mussten wir auf lange Wartezeiten verzichten.

Wir eilten also zu der Wiese, die an einem kleinen Bach liegt und brachten einige Dummys in höherem Bewuchs aus. In der Zwischenzeit hatten die beiden Dämlichkeiten nichts besseres zu tun, als bei der Eiseskälte durch den Bach zu watzen *grrrrrr*

Musste ich im Sommer diesem Hund noch Geld und gute Worte hartcore Wassertraining angedeien lassen, tobte sie heute bei Minusgraden durchs Wasser als ob es nix besseres gäbe. Tsss…

Fiene arbeitet einige Vorans schräg über einen Geländeübergang (Feldweg) und dann leicht bergab in das Suchengebiet. Dann noch „back“ und auf dem Rückweg viel eine Verleitmarkierung.

Heute tat sich dann auch gleich die nächste Baustelle auf…. Nachdem sich das „Frageproblem“ derzeit in Luft aufgelöst zu haben scheint…. entwickelt die Dame nun eine „Rechts – Links – Schwäche“! Soll heißen, sie dreht nicht zuverlässig über die richtige Schulter.

Nadine sagte dazu trocken…. Sie ist halt ein Mädel und denkt sich halt Links…. Ach so, du meinst das andere Links!!! Nachdem wir uns tüchtig den Allerwertesten verfrohren hatten gings ab zurück nach Hause.