unter diesem Motto stand Fienes heutiger Tag. Zunächst hatten wir uns mit den Mudpaws zum Training verabredet und das lief richtig gut.
Markierung – danach Halb-Blind auf welches ich sie seitlich (links) schickte. Dann Markierungen und wieder halbblindes Schicken auf einen neuen Punkt. Der Winkel zum ersten Punkt waren ca. 90° (eher etwas weniger). Auch das war für Mausi kein Problem.
Bei der letzten Übung musste ich dann aber doch schmunzeln. In den bereits bekannten Fallbereich, fällt eine Markierung. Dann wurde der Standort gewechselt und der Hund von diesem neuen Ort geschickt.
Zum einen gibt es zu sagen, der goldene Hund hat gut markiert. Bei dem letzten Mark passierte dann das …..
… Sonderbar…
Trotz der Tatsache, dass wir uns derzeit in der „virtuellen Trächtigkeit“ befinden bin ich mit ihrer Arbeitsleistung super zufrieden. so kanns weiter gehen.
Im Anschluß an das Training kamen Leutholds noch mit um Justus Energievorräte aufzufüllen. Nachdem er sein Fläschchen bearbeitet hatte fing er an mit Fiene zu flirten… Er streichelte sie über den Kopf und versuchte immer nach ihr zu greifen und Fiene…
Wenn das nicht der Beginn einer wunderbaren Schmuse-Freundschaft ist ♥
Heute waren wir an einer Stelle im Wald, an der wir noch nicht trainiert haben.
Die Aufgabe
Mein Werfer bezog eine etwas verdeckte Position und wir stellten uns bei P1 auf. Von dort beobachteten wir die Markierung D1 die dann reingeholt wurde.
Als Fiene auf dem Rückweg war wurde D3 ausgelegt. Ich wollte, dass dieses Dummy etwas tiefer im Gelände liegt, damit ich sie über die Fallstelle der Markierung schicken musste. Außerdem verlegten wir in diesem Durchgang den Startpunkt von P1 auf P2. Bevor ich sie auf D3 schickte drehten wir uns und ich warf das Dummy, welches sie mir gebracht hatte hinter uns. (D2)
Der Fallbereich
Nachdem Fiene D3 bei mir abgeliefert hatte wurde auch dieses hinter uns ausgelegt. Dann gingen wir erneut an einen neuen Startpunkt (P3). Die letzte Markierung D5 war nun wirklich schwer zu sehen aber sie arbeitete super. Auch dieses letzte Dummy wurde wieder ausgelegt.
Fiene und ich positionierten und nun bei P4. Ich stellte mich an die Stelle, die in der Zeichnung mit einem Kreuz markiert ist und schicke sie „back“ auf die ausgelegten Dummys.
Training – Teil 2
Sie musste für diese Dummys deutliche Geländeübergänge meistern, den der Waldweg hat am Rand jeweils einen kleinen Graben und höheres Gras.
Nach dem „back“ schickte ich sie noch zwei Mal seitwärts und alle Dummys waren „zu Hause“.
Ich war wirklich überrascht, wie zuverlässig sie gearbeitet hat. Bedenkt man, dass wir mitten in der Läufigkeit stecken…
Was macht Frau mit läufiger Hündin bei diesen Außentemperaturen? Tja, Wasserarbeit auf jeden Fall nicht 😦 Die Gewässer stehen und um ehrlich zu sein riechen sie ziemlich übel. Ich will gar nicht wissen was für Bakterien und Keime da unterwegs sind. Da will ich nix riskieren (Pyometra).
Also suchten wir den schattigen Wald um weiter an unseren Einweise-Qualitäten zu arbeiten. Alle Richtungen sollten dran kommen immer unterbrochen von Markierungen, die als Verleitungen dienten und später als Memory-Mark gearbeitet werden sollten oder als Zwischenaufgabe um von neu ausgelegten Dummys abzulenken.
Aufgabe 1
Ich setze sie am Startpunkt ab, der Helfer bezieht seine Position. Auf geradem Weg (Vertrauensweg) gehe ich von ihr weg, steige über einen Baumstamm, gehe über einen mit Gras bewachsenen Waldweg in eine natürliche Schneise und lege dort 3 Dummys ab.
Auf geradem Weg gehe ich zurück zu ihr und schicke sie voran.
Aufgabe 1
Aufgabe 2 und 3
Wir stehen gemeinsam am Startpunkt. Der Helfer wirft die Markierung D4 diese fällt in höheren Bewuchs (Heidelbeeren), die Flugbahn ist nur unterbrochen sichtbar. Die Markierung wird direkt gearbeitet. Danach schicke ich sie wieder auf D2 und D3 voran.
Aufgabe 2 und 3
Aufgabe 4
Die Markierung D5 fällt. Frei bei Fuß geht es zum Startpunkt S2. Dort wird zuerst D3 als Voran und anschließend das Memory D5 gearbeitet.
Aufgabe 4
Aufgabe 5
Fiene sitzt an S2. Am bekannten „Voranpunkt“ lege ich D6 und D7 aus. Dann drehe ich sie um 180° und lasse sie zusehen wie ich wiederum Dummys (D8 und D9) auslege. Die Markierung D10 fällt.
Zuerst schicke ich sie seitwärts auf D6 anschließend „back“ auf D8 als letztes darf sie die Markierung D10 arbeiten.
Ich habe mich bewusst zuerst für diese Seitwärtsvariante entschieden um es ihr so leicht wie möglich zu machen. Der Weg zur Markierung war ja durch mich versperrt.
Aufgabe 5
Aufgabe 6
Wir stehen am Startpunkt S2 und beobachten die Markierung D11. Danach drehen wir uns um 180° und ich gehe von ihr weg. Ich schicke sie seitwärts auf D7. Danach richte ich sie wieder genauso aus, schicke sie aber diesmal seitwärts auf D9. Zum Schluß vom neuen Standpunkt aus die Markierung D11
Aufgabe 6
Aufgabe 7
Den Abschluß des Trainings machte eine Doppelmarkierung. Das zuletzt geworfene Dummy D13 durft sie als erstes einsammeln… D12 war dann nur noch eine Formsache.
Aufgabe 7
Ich war extrem zufrieden. Hatte sie beim letzten Mal noch Schwierigkeiten mit dem seitlichen Schicken, wenn die Verleitung hinter ihr lag… war das diesmal überhaupt keine Sache.