Training mit …

Miss Ääääktschen und Madam Wellness.

Heute waren wir beim Training und haben gleichzeitig einen ganzen Haufen Verwandtschaft getroffen.

GW Hurricane Ryder, Junah, Hetty, Guiness und GW Get Out Joker trafen sich zum A-Training.

Ich werd mal versuchen den Aufbau der Aufgabe zusammen zu bekommen – nur so viel … ich bin sehr stolz auf meinen Hitzeblitz!

Der Startpunkt lag für alle Aufgaben immer gleich. An einem kleinen Abhang (ca 0.5 Meter) schauten die Teams über einen Waldweg in einen lichten Laubwald. Genau auf 12 Uhr in etwa 30 Meter Entfernung war eine Arte „Bewuchsinsel“. Kleine Buchen und Farn. Links und rechts von diesem Bereich war Waldboden und Laub. Soweit nichts anderes geschrieben steht stehen immer 2 Teams am Startpunkt.

Aufgabe 1:

Es fällt ein Schuss und eine Markierung fliegt in die Bewuchsinsel. Hund 1 darf diese arbeiten. Dann nochmal für Hund 2. Danach wird der Bereich nochmals beschossen. Beide Teams drehen sich um 180° und gehen einige Schritte in gerader Linie zurück. Danach werden beide Hunde nacheinander auf den Bereich voran geschickt.

Aufgabe 2:

Es fällt eine Markierung zwischen 14 und 15 Uhr. Hund 1 geht erst voran auf die Bewuchsinsel, Hund 2 holt das Mark. Danach geht Hund 1 aus der Aufgabe und ein neues Team geht an den Startpunkt. Hund 2 aus der ersten Aufgabe arbeitet dann das Voran.

Aufgabe 3.

Hund 1 wird voran geschickt. Wenn der Hund das Dummy im Bewuchs gefunden hat und auf dem Rückweg ist fällt eine Markierung zwischen 09 und 10 Uhr. Diese wird von Hund 2 geholt. Hund 1 geht aus der Aufgabe und das nächste Team rückt nach.

Aufgabe 4:

Es fällt eine Doppelmarkierung. Danach wird der Bewuchs auf 12 Uhr nochmals beschossen. Hund 1 geht voran und holt ein Dummy aus dem Bewuchs. Hund 2 holt das Doppelmark.

Aufgabe 5:

Es steht immer ein Team am Startpunkt. An allen 3 bekannten Stellen liegen Dummys. Der Hund soll nun auf jeden Punkt voran gehen und 1 Dummy einsammeln.

Zu Beginn des Trainings war Hetty sehr aufgeregt und sie hat (wegen dieser Aufregung) wirklich schlecht markiert. Das hat sich aber bereits nach Aufgabe 2 deutlich gebessert.

Mein persönlicher Schwerpunkt lag auch eher darin, dass sie an meinem Beinchen sitzt und nicht hinter den anderen herzwitschert.

Zusammenfassend kann ich sagen… Sie hat einmal gezuckt, saß aber sonst gut am Fuß. Sie ist super schön voran gegangen und hat fantastisch gesucht. Beim Voran zwischen dem Doppelmark durch musste ich sie einmal neu ansetzten und dann hat auch das geklappt.

Besonders zufrieden war ich bei Aufgabe 5. Wir waren als letztes Team an der Reihe und so lag an jedem Punkt auch nur noch ein Dummy. Sie ist immer in die angezeigte Richtung sicher raus gegangen hat ausdauernd gesucht und sich in dem Bereich halten lassen. Einmal habe ich sie gestoppt und dann nach rechts geschickt… Siehe da, der kleine goldene Hund ist ein Naturtalent… Nach rechts gelaufen und weiter gesucht….. und gefunden.

Das hat sie wirklich sehr fein gemacht. Alle sagen, ich soll ihr mehr zutrauen… aber ich weiß es besser … jetzt geht es wieder zurück zu der Ursuppe und dem Fuß gehen und ruhig sein …

Für die F/O gab es dann sehr kompakte Blinds, Markierungen in engem Winkel, ein fieses Suchengebiet (wurde beschossen) mit hohem Farn. Ein völlig unbekanntes Suchengebiet in das die Hunde voran geschickt werden mussten – über einen Waldweg und ganz außer Sicht.

Zum Schluss standen wir mit 9 Hunden in der Line und haben nach vorne und hinten gearbeitet… Es war sooooooo toll.

Auch hier war es fast ein Familientreffen… GW Discovery Ginie, Delphin, Collin, Dundee, und Scout, GW Enthusiastic Raven außerdem noch die beiden Golden Neelo und Mika und die Quoten-Labbidame Cate

Bis auf ein einziges Mal hat Fiene zuverlässig das gearbeitet was sie sollte … und einmal (nööööööö ich geh … voran, voran, voran, voran ….. und biege dann um 90° zum Mark ab) das haben wir dann nochmal, und nochmal gemacht – ich hab sie also zurückgeholt und neu angesetzt und dann hatten wir auch unser Blind endlich drin.

Ach ist dass schön, wenn ein Hund so gelassen am Bein ist … Hetty, da haben wir noch einiges zu tun 😉

Es war ein toller Tag mit lieben Menschen – hoffentlich sehen wir uns alle bald wieder!

 

 

 

 

 

Auf der Pirsch

Fiene und ich machten uns zu einem Minitraining „Suchenpfiff“ auf. Auf eine Runde, die normalerweise so 15 Minuten dauert, wollte ich 2 bis 3 kleine Übungen machen.

Aber wie es oft so ist, kam es anders. Wir hatten nicht ganz die Hälfte des Wegs und eine Übung hinter uns gebracht da entdeckte ich auf dem Feld zwei Rehe. Der Wind stand sehr günstig, so dass sie und noch nicht bemerkt hatten.

Ich verließ mit Fiene den Weg, hüpfte über einen kleinen Graben um dann den Bewuchs (kleinere Bäume und Sträucher) hinter uns als Deckung zu nutzen. Ich nahm Fiene ins Fuß und in Zeitlupe schlichen wir auf die beiden Tiere zu. Von anfänglich ca. 100 Metern schafften wir es auf knapp 50 Meter an die beiden heranzukommen. Dann ging es wirklich im Schneckentempo Schritt für Schritt weiter.

Dann hatten sie eine Bewegung von uns entdeckt und wurden aufmerksam ohne allerdings die Flucht zu ergreifen. Ich ging ganz langsam weiter und dann drehten sich die beiden um und trabten davon.

So hatte Fiene ein richtig gutes Steadiness Training mit Fußarbeit.

Natürlich „entließ“ ich sie nicht einfach mit „und ab“ aus dieser Übung denn die Gefahr, dass sie hinter den beiden Rehen hersprintet war mir doch zu groß. Viel zu aufmerksam hatte sie diese beobachtet und das Näschen in den Wind gehalten 😉

Also zückte ich den Dummyball um sie ein bisschen Druck abbauen zu lassen.

Dann kamen wir doch noch zu unserer Übung mit dem Suchenpfiff. Ich setzte sie auf dem Feld ab und ging 40 Meter weg. Dabei durchquerte ich einen Streifen mit höheren Bewuchs in welchen ich unbemerkt ein Suchendummy fallen ließ. Ich überquerte den Feldweg und stellte mich ihr gegenüber auf.

Ich rief sie zu mir und stoppte sie kurz vor dem Bewuchsstreifen. Dann Suchenpfiff…. und zack, hatte ich mein Dummy.

Durch unsere Schleicheinlage doch recht durchgefrohren machte ich mich mit Mausi dann auf den Heimweg… war ja auch aufregend genug.

Zu Gast bei den „Working Mudpaws“

Angefangen hat das Training mit einer kleinen Pipi-Runde. Dabei konnten Maya und Fienchen sich mal beschnuppern denn das letzte Treffen der beiden Damen ist schon etwas her. Danach hieß es für Fiene „WARTEN“.  Aber da ist sie echt ne brave.  Erst als die „Kuchen“ fertig waren durfte der „Krümel“ zeigen was in ihm ihr steckt.

Für alle Übungen gilt, dass sie mit Rückenwind gearbeitet wurden. Damit soll verhindert werden, dass der Hund zu früh Witterung erhält und in eine Suche verfällt anstatt auf dem Weg gerade voran zu gehen, bis der Suchen-Pfiff ertönt.

Übung 1.

Wir stehen am ersten Einweisestäbchen. Dort können wir Nadine dabei beobachten, wie sie ein Dummy (D1) auslege. Danach gehts frei bei Fuß zu S1. Fienchen wird mit „Get Out“ geschickt und läuft los. Sie geht direkt auf das Stäbchen schnappt das Dummy und ab zurück.

Durch das unmittelbare Beobachten des Auslegens und der Tatsache, dass der Hund auf seinem „Weg“ wieder zu dem Stäbchen läuft bauen wir den Vertrauensweg auf.

Übung 2.

Die zweite Übung beginnt während der Hund auf dem Rückweg mit Dummy D1 ist. Für den Hund nicht sichtig wird wieder an ein Dummy am ersten Einweisestäbchen ausgelegt. Wieder wird der Hund von S1 mit „Get Out“ geschickt.

Übung 3.

Wieder ist der Hund auf dem Rückweg. Wieder wird ein Dummy am Stäbchen ausgelegt. Jetzt dreht sich das Gespann um 180° und geht zu S2. Von dort wird der Hund mit „Get Out“ wieder auf das Stäbchen geschickt.

Hier traten die ersten Schwierigkeiten auf. Irgendetwas hat verteufelt gut gerochen …. und genau wie Maya wich Fienchen von der geraden Linie ab. Ich bin also auch wieder einige Schritte in Richtung des alten Startpunktes gegangen und habe sie erneut ausgerichtet. „Get Out“ …. na also ….. geht doch!

Übung 4.

Das Gespann steht an S1. Zuerst sieht der Hund zu wie der Helfer an D1 am ersten (bereits vertrauten) Stäbchen ein Dummy auslegt. Dann wirft der Helfer eine Markierung zu dem zweiten Stäbchen D2.

Nun sollte Fienchen zuerst die Markierung und danach das Voran arbeiten.

Hier habe ich ganz bewusst die Entfernung deutlich verkürzt so dass sie die Markierung wirklich gut sehen konnte. Nach der Abgabe des Dummys ging es dann wieder einige Schritte in Richtung D1 damit der Weg für Fienchen „klar“ war. Und man muss schon sagen … so eine Helfer zieht schon viel Aufmerksamkeit auf sich ;-))) Na, wer bist du den???

Übung 5.

Die letzte Übung des Tages und die einzigste, die mit Seitenwind gearbeitet wurde. Das Gespann steht am Anfang des Stangenslaloms. Der Hund sieht, wie der Helfer zuerst D1 und dann direkt D2 an den beiden Stäbchen auslegt. Dann ging s frei bei Fuß durch den Slalom.

Nach Beendigung der Fußübung wurde Fienchen zuerst auf D1 mit „Get Out“ geschickt. Direkt nach der Abgabe von D1 wird der Hund erneut angesetzt und auf D2 geschickt. Die große Schwierigkeit ist, dass sie über die alte Fallstelle D1 rüberlaufen muss. Zur Hilfe stand der Helfer in Verlängerung zu D2 um die Schnulle zur Not mit einem Geräusch in Richtung D2 zu „ziehen“.

Ja, was soll ich sagen…. Der erste Versuch war etwas zögerlich aber beim zweiten hat s super geklappt. Dann war aber Ende den 5 Übungen + Korrektur das soll echt reichen. Zur Entspannung sind wir dann noch an „unseren Waldsee“ gefahren und die drei durften so richtig Retriever sein …. und sahen wirklich klasse aus nach der kleinen Runde durch Wald, Wasser und Matsch.

Es war so ein schönes Training und Fienchen war hernach …. sooooooo müde. Friedlich liegt sie da und schnarcht wie ein Holzfäller!

Was Maya und Hannes so getrieben haben lest ihr HIER