Manches muss sacken …

… und so habe ich die Maus mal ein paar Tage in Ruhe gelassen. Sie durfte flitzen, schnüffeln, sich einferkeln… also alles, was sie richtig gerne mag.

Heute bin ich dann aber wieder mit ihr losgezogen. Ich wollte sehen, ob sie die Wasserstelle vom Training am Discovery-Day 2012 gut annimmt und sofort das Flüsschen überquert. Hier sieht man nun einen Zusammenschnitt unserer Arbeit.

Im Hintergrund hört man übrigens Cosma, die sich laut beschwert, dass sie… nicht in die Fluten darf.

Nach dieser kurzen Arbeitseinheit war dann das Licht noch wirklich schön um ein paar Bilder zu machen.

Discovery ~ Day 2012

Nachdem wir uns im Februar ja in Waldbröhl getroffen hatten stand für heute das Teamtraining bei uns zu Hause an. Schon im Vorfeld bin ich immer wieder durch die Gegend gekurvt um die geeigneten Trainingsplätze abzuchecken. Auch die Aufgaben hatte ich schon ausgearbeitet und geländetauglich laminiert.

Pünklich um 10:00 Uhr trudelten alle nacheinander ein. Heike & Colin, Claudia, Bernd & Virginia, Petra, Rolf & Dundee und Nadine die ich als Helferlein engagiert hatte. Jens konnte leider nicht kommen … der Storch befand sich im Landeanflug 🙂 *wirdrückendieDaumenundallePfoten*

Nachdem wir die Lebensgeister mit Koffein und Tee geweckt hatten ging es ab ins Gelände. Die ersten Aufgaben wurden auf dieser Wiese gearbeitet.

Der Helfer steht versteckt und wirf die Dummys entweder auf die obere oder untere Ebene. Flugbahn ist zum Teil sichtig, Fallstelle nicht sichtig.

Das ist die Sicht der Hunde in Richtung des beschossenen Blinds. Die größte Schwierigkeit war die leichte Hanglage, welche die Hunde in Richtung der Markierungen zog. Auch die leichte Welle im Gelände machte die Aufgabe schwierig.

Von ihrem letzten Teamtraining bei Angelika hatte Claudi noch Aufgaben mitgebracht mit denen wir dann auch angefangen haben.

–          Hunde bleiben alleine sitzen und die Hundeführer gehen zum Startpunkt (ca. 20 Meter)

–          Hunde werde einzeln, nach Aufforderung des Richters zum jeweiligen Hundeführer abgerufen

HAHA!! Soweit die Theorie !! Also Fiene benötigte 2 Versuche um auf ihrem Poppes sitzen zu bleiben… Wenn ich mich recht erinnere sind alle, außer Colin, beim ersten Mal durch gestartet. Schneller als ich dachte hat die Maus aber begriffen was genau sie tun sollte … Warten eben 🙂

–          Es fallen drei Markierungen nacheinander an die gleiche Stelle

–          Die Reihenfolge der einzelnen Hunde, die jeweils eine Markierung holen sollten, durften die Hundeführer selber bestimmen, es erfolgte       jeweils eine gesonderte Freigabe

Es war geschafft. Die erste Aufgabe war … OK für den Anfang. Markieren … geht besser!

Ich glaube, dass alle Hunde noch nicht im Arbeitsmodus angekommen waren. Dadurch hatten alle noch kleinere Problemchen.

–          Alle Hundeführer stehen mit ihren Hunden in der Line

–          Schräg rechts vor uns fallen 3 Markierungen hintereinander an die gleiche Stelle (Bild 1 vom Gelände)

–          die Hunde bleiben sitzen und die Hundeführer gehen alle zusammen zum Startpunkt

–          der 1. Hund wird abgerufen und darf anschließend nach Freigabe eine Markierung arbeiten

–          dann der 2., 3. und 4. Hund …..

–          Alle drei Hunde bleiben wieder alleine sitzen, wir gehen zu unserem Startpunkt

–          Der 1. Hund wird abgerufen,

–           Für diesen Hund fällt eine Markierung (Winkel ca. 90 Grad zu den 2 sitzenden Hunden) in ca. 50 Metern Entfernung auf die Wiese, diese  darf nach erteilter Freigabe sofort  gearbeitet werden

–          Dann wird der 2. Hund abgerufen, ..Markierung,…wie beim 1. Hund

–          Zum Schluss der 3. und der 4.Hund

Jetzt liefs richtig gut! Alle Hunde konnten die gestellten Aufgaben gut lösen.

Der Helfer wirft D1 und D2 und ein D3. Danach „beschiesst“ Helfer 2 ein Blind (Brottütenknall). Wir haben auf den Walk Up verzichtet und Hund 1 hat direkt das Blind gearbeitet.Danach arbeiteten die anderen Hund jeweils eine Markierung.

Wir wechselten die Positionen durch, so dass jeder Hund jedes Dummy einmal reinholen konnte.

Es gab kleinere Schwierigkeiten beim Voranschicken. Sowohl das abschüssige Gelände als auch die Markierungen zogen die Hunde vom „geraden Weg“ runter aber alle konnten die Aufgabe dann doch lösen!

Auf dem unteren Teil der Wiese findet ein Treiben statt. Mit viel Gequake aus dem Entenlocker, fliegenden Dummys und Brottütengeknalle. Alle Dummys wurden von den Helfern wieder eingesammelt.

Im Anschluß an das Treiben vielen die vier Markierungen. Diese wurden dann nacheinander reingeholt. Die Übung lief wirklich tadellos. Jeder Hund stürmte los um „sein“ Dummy einzusammeln. 20 Punkte für jeden!!

Jetzt stellten wir uns leicht schräg auf. Es viel die lange Markierung auf D1, die Markierung D2 auf den unteren Teil der Wiese und danach wurde ein Blind in kurzer Entfernung.

Tschaka! Gut auch hier gab es Korrekturen. Als Fiene D1 arbeiten sollte wollte sie doch gerne zu D2 und als ich sie auf das Blind schickte … musste sie kurz bei Nadine vorbeischauen… Tstst.  Ginie hatte kurz, hormongestört“ vergessen, was Voran heißt aber sonst, war alles supi!

Der erste Teil des Trainings war durchlaufen und wir gönnten uns und den Wauzis eine kleine Pause. Die Hunde und das ganze Trainingsgeraffel wurde wieder eingeladen und ab gings auf Wiese Nr. 2.

Die weiteren Aufgaben wurden kurz besprochen.

Zum „Aufwärmen“ wurde in dem Wäldchen ein Treiben veranstaltet. Wir gingen im Walk up parallel dazu. Danach sollte jeder Hund zwei Dummys aus der Suche holen.

So, und jetzt mal Butter bei die Fische Leberwurst fürs Hundchen …. Die Suche ist jetzt bekannt. Am rechten Rand der Wiese fiel in einem Winkel von 100° eine Markierung danach wurde am Hochsitz das Blind beschossen.

Hier nochmal die Übung auf einem Google Earth Bild. Die Entfernungen waren (für A) wirklich weit und der Winkel zum beschossenen Blind wirklich spitz. AAAAber … alle 4 waren großartig!! Gut, wir mussten etwas „motivieren“ oder auch einmal neu ansetzen. Aber, und dass ist das Wichtigste, wir alle gingen mit sehr zufrieden von dieser großen Wiese.

Wieder Szenenwechsel.

Zum krönenden Abschluß dieses Trainings fuhren wir an die Haune. Auf kurze Entfernung galt es für jeden Hund eine Markierung aus dem Wasser zu apportieren. Danach wurde die Übung aus einer weitern Distanz wiederholt.

Als nächstes wurde die Markierung über das Wasser geworfen. Um es für die Hunde einfacher zu machen wurde hierfür die Startposition wieder näher an die Uferkante gelegt.

Leider konnte Dundee nicht den ganzen Tag mittrainieren. Er hatte sich die Schulter geprellt und daher war Schonung angesagt und ins kalte Wasser sollte er damit besser auch nicht. Schließlich geht für dieses Team der WT – Zirkus schon am nächsten Wochenende los.

Und dann, das Finale. Als erstes fiel ein Mark (D1) auf 9:00 Uhr, danach D2 auf auf 15:00 Uhr beide Dummys fielen in hohen Bewuchs. Als letztes fiel die Markierung auf der anderen Uferseite. Jetzt arbeiteten die Hunde überkreuz. Der rechte Hund die Markierung auf 9 der linke die Markierung auf 15:00 Uhr und dann der Hund in der Mitte das Wassermark. Genial !

Ein toller Tag mit glücklichen und zufriedenen Discovery-Menschen !

… dann wollten wir ein Experiment wagen … Hundeführer tauschen die Plätze….. das ist dabei rausgekommen …

Jetzt noch ein „Suchbild“ …

Wo ist das Fienchen ????

und …. Angelika und Norbert …. Wer ist nun wer ?

Man was für ein Tag. Beim gemeinsamen Essen gabs noch reichlich zu besprechen. Das Wichtigste war der Entschluss, wir treffen uns mindestens einmal im Jahr! Reium wird es jetzt einen „Discovery-Day“ geben.

Danke, Heike, Petra, Rolf, Claudi, Bernd das ihr den weiten Weg gefahren seid. Danke an Rolf, Bernd und Nadine für viele geworfene Dummys. Danke Nadine fürs Fotos machen und Medizin ausschenken 😉

Schön, dass ihr alle hier wart. Es war ein richtig toller Trainingstag. Ach ja, danke liebe D-chen…. ihr habt toll gearbeitet.

Die Saisson ist eröffnet !

Genauer gesagt die Wassersaisson! Nachdem ich nun jeden Tag zu unseren Waldteichen gepilgert bin und die Eisschicht dort einfach nicht weichen will muss für das geplante Teamtraining am Sonntag ganz schnell ein neues Wassergelände her. Und so zuckelte ich wieder mit dem blauen Retrievermobil durch die Gegend und siehe da ….

Die Haune am Ortsrand bei einer Mühle

ich habe eine richtig gute Stelle an der Haune gefunden. Ich gebe zu ich hatte Zweifel, dass Fiene nach der Abstinezzeit direkt ins Wasser gehen würde – noch dazu an einer ihr unbekannten Stelle. Und da ich unseren Avery HexaBumper wirklich klasse finde…. und auch keinen wasserverrücken Labbi dabei hatte… Warf ich zum testen mal, ausnahmsweise, ein Stöckchen.

PLATSCH! Als ob Wasser noch nie ein Problem gewesen sei *Yipppiii* Zwei Mal durfte sie dann ihren heiß geliebten Bumper aus den Fluten retten und hat das sehr vorbildlich erledigt. Danach gabs ein wildes Spiel mit trocken rennen und noch ein fettes Kauleckerli im Auto.

Das hätte ich wirklich anders erwartet 🙂