Wir arbeiten weiter an unseren Hausaufgaben. Wir fuhren Richtung Wald denn durch das fallende Laub hat man natürlich beste Voraussetzungen zum Verstecken der Suchendummys.
Das Suchengebiet war ca. 4 x 4 Meter.
Fiene hat von Anfang an nicht zusehen können, wenn die Dummys ausgelegt wurden. Auf den Suchenpfiff hat sie nicht reagiert. Erst als ich auch das Handzeichen machte fing sie an zu Suchen.
Das gilt es also weiter zu festigen. Was mir besonders gefallen hat, war, dass sie sich immer wieder in das Suchengebiet dirigieren ließ. Hier Pfiff, rechte Handbewegung + Suchenpfiff, und sie reagiert sofort!
Einen genauen Bericht des Trainings gibt es bei den Working Mudpaws.
... schön aufmerksam 🙂♥... bei der Arbeit !Wir freuen uns ♥Man muss sie einfach knutschenSie hat so eine schöne Farbe bekommen ♥endlich powern !
Nach viel konzentrierter Nasenarbeit und einer Pause beim Italiener Gingen wir nochmal ans Wasser. Das Wetter war einfach zu gut um sie diese Möglichkeit entgehen zu lassen. Ihr „Einstiegsproblem“ taucht derzeit nur noch auf, wenn das Dummy sehr weit entfernt auf die Wasserfläche klatscht. So auch diesmal. Jens hat sie dann mit ein paar Steinchen-Würfen in Richtung des Dummys gelozt und sie ist so weit wie noch nie geschwommen. Ich war so stolz auf meine Kleine. Die Abgabe war am heutigen Tag perfekt. Klatschnass sitzt sie so lange neben mir, bis ich sage „Schüttel Dich!“ … Was will Frauchen mehr?
Heute hatte meine bessere Hälfte Zeit (und auch Lust mir diese zur Verfügung zu stellen) und ging mit mir in den Wald. Ich hatte eine Ente bereit gemacht um gezielt am „Rückwegverhalten“ von Fienchen zu arbeiten.
Damit der Vogel nicht unwiederbringlich bzw. nur mit menschlichem Schwimmeinsatz wieder zu erlangen war wurden „Trockenübungen“ gemacht. Vor dem eigentlichen Teich ist eine „Minipfütze“ aber zum Ente aus dem Wasser apportieren reichts. Außerdem war es auch gut um den direkten Rückweg, oder wie Heike am letzten Seminartag sagte „nicht den landschaftlich reizvolleren“ zu üben. Diese drei Durchgänge klappten super und die Maus apportierte den nassen Vogel prima.
Dann gings ans Wasser. Am Tag 1 des zweiten Seminarwochenendes hatte sie ja einmal den für sie (vermeintlich) einfacheren Weg gewählt und sich eine Uferböschung hochgekämpft. Das wollte ich jetzt unbedingt mit ihr üben. Wir postierten den Werfer so, dass sie ihn erst sehen konnte, wenn sie schon auf den See raus geschwommen war. Nun übte dieser „Helfer“ natürlich einen besonderen „Reiz“ aus da … stand ja schließlich der „Schmusepapa“ … Wenn das mal keine Verleitung war 🙂
Zuerst wurde ein DeadFowl Dummy geworfen, um Fienchen schwimmen zu lassen. Als sie es schnappte schielte sie kurz zu Herrchen rüber aber, sie kam sofort zu mir zurück gepaddelt.
Danach kam die Ente. Der Helfer machte richtig Betrieb mit dem Entenlocker dann flog der Vogel. „Fetch it“ …Kein Problem sie schnappte sich das Federvieh und brachte es sofort zurück. Vorschriftsmäßig wurde sich nach der Abgabe geschüttelt. Sehr gut !!
Aufgabe 1
Danach wechselte der Helfer seinen Standort.
Aufgabe 2
Da Fiene S. beobachten konnte wie er den Weg zum neuen Standort nahm (rote gestrichelte Linie) war dies nun die nächste Schwierigkeit. Er warf das DeadFowel Dummy relativ nah an „sein“ Ufer, so das die Verlockung für Fiene groß war vielleicht doch zu ihm zu schwimmen und auf dem Landweg zu mir zurück zu laufen.
Erst das DeadFowel dann die „richtige“ Ente. Kein Problem! Wir haben dann noch an zwei weiteren Stellen geübt, um andere Einstiege zu wählen. Außerdem landete die Ente auch mal unter herabhängenden Zweigen (mangels Schilf). Alle Aufgaben hat die Kleine gut gelöst und so sehe ich dem nächsten Wassertraining doch gelassener entgegen.
Ja, wir nehmen unseren Auftrag ernst! Da Frieda und der Gizmo zu Besuch waren und die beiden auch mit Wild arbeiten wollten hat es sich angeboten dies zusammen zu tun.
Je eine Ente und ein Kaninchen wurden von Sarah und mir beigesteuert so war der Wildverbrauch für uns alle gering. Zum Aufwärmen gab es für Fiene jeweils eine Markierung mit Ente und Kaninchen. Beide hat sie schnell reingeholt. Danach wollte ich sie die Suche arbeiten lassen.
Das Suchengebiet schätze ich so auf 25 auf 30 Meter. Zur rechten Seite hin war es leicht ansteigend. Der Bewuchs waren dichte Heidelbeersträucher, so dass das Wild auf keinen Fall zu eräugen war. Erschwerend kam hinzu, dass die Suche mit Rückenwind gearbeitet wurde. So musste die Kleine zuerst die Tiefe annehmen um sich dann von hinten an die Stücke ran zu suchen. Tja, was soll ich sagen. Sie hat gesucht, und gefunden … 4 von 4! Danach bekam sie einen großen „Schluck“ aus der Leberwursttube und eine Pause.
Start in die SucheGefunden....... und abgeliefert!... und ein Langohr... bitte schön ...
Nachdem sie ihren Job wirklich gut gemacht hat bekam sie eine längere Pause. In der Zwischenzeit wurde Frieda und Gizmo gearbeitet. Als für die beiden Flats das Thema Wildgewöhnung abgeschlossen war fuhren wir dann zu einer großen Wiese. Dort sprachen wir zuerst über das Anlegen einer Schleppe und ich bereitet eine für Fiene vor.
Ich testet den Wind und
I'm walking....
„schleppte“ los. Ich bereitete eine Schleppe mit den ungefähren Längen 75 – 50 -75 -100. Der letzte Winkel war etwas spitzer als 90°. Angelegt habe ich mit annähernd Rückenwind.
Sieht schon komisch aus ....
Aber egal wie es aussieht…. Frau Delphin hats echt drauf (platze fast vor Stolz!). Wie immer das Ritual. Ich lege ihr noch im Auto das Halsband an. Setzte sie ab, gehe selbst zum Anschuss und untersuche diesen. Gehe zurück zu ihr und lass sie an meinen Händen schnuppern. Danach führe ich sie zum Anschuss, lasse sie Witterung aufnehmen auf das Kommando „Such, Such!“ lasse ich sie los und sie tut so, als ob sie noch nie etwas anderes getan hätte. Wunderschön mit halbhoher Nase reviert sie über die Schleppe hin und her. Die Abgänge hat sie diesmal sehr schnell erwischt und sie war super schnell am Stück. Dieses hat sie sofort aufgenommen und sich auf den Rückweg gemacht.
Dann haben wir Frieda den Anfang der Schleppe auch nochmal arbeiten lassen. Sarah ging mit Frieda etwas außer Sicht und ich legt das Kaninchen nach ca. 40 Metern auf die zuvor gezogene Schleppspur. Dann wiederholte Sarah das „Ritual“ und schickte Frieda los. Frieda (für einen Flat eher untypisch) suchte sich mit tiefer Nase Richtung Mümmelmann, fand diesen und zack war sie damit auf dem Rückweg.
geschafft !
Dann war die Arbeit aber getan und die drei hatten sich ein bisschen Flitzen wirklich verdient.
Wehe wenn sie losgelassen 🙂Rock'n Roll Baby !!!Achtung ......... !!!♥ ♥ ♥
Nachdem sich die drei erst auf der Wiese und dann noch am Wasser ihrer letzten körperlichen Kräfte entledigt hatten …. sah das bei uns zu Hause wie fogt aus ….