Training mit den Mudpaws

… ist immer besonders schön und wenn Jens dann noch die Kamera zückt kanns nur gut werden.

Wir waren in eine Gelände gefahren mit einer riesen Wiese die aber auch natürliche Fixpunkte bietet. Einen Feldweg als kleinen Geländeübergang und ein Gebiet mit höheren Bewuchs also viele, viele Möglichkeiten.

Im Mudpaws-Blog gibt es einen detailierten Trainingsbericht mit vielen Grafiken. Hier möchte ich nur auf Fienes Arbeit eingehen.

Sie hatte wirklich einen guten Tag. Die Markierung waren genau und auch die Verleitenten konnten sie nicht „schocken“, da hätte ich echt mehr erwartet.

Die Vorans auf die mit einer Markierung bekannt gemachten Stellen gingen ohne zu Zögern über die Bühne. Einzig beim Schicken in die Suche musste ich sie nochmals ansetzten.

Aufgabe:

Es fällte eine Verleitmarkierung. Fiene sollte Voran gehen über alte Liegestellen von Blinds und an der Verleitung vorbei in ein Suchengebiet gehen. Dies klappte auch ohne Beanstandung. Allerdings lagen nur noch zwei Dummys im Gebiet und diese waren hochgelegt. So drifdete sie zu weit nach links raus und ich fürchtet, dass sie zur Verleitung gehen würde. Also rief ich sie rein und schickte sie erneut gerade ins Suchengebiet. Diesmal suchte sie ausdauernder und fand.

Das hat sie manchmal, dass sie einfach nicht geduldig genug sucht. Aber wir arbeiten daran.

Verleitung
Die Wachenten

 

ausgerichtet
ausgerichtet

 

seitwärtsschicken
Out !

 

Fußarbeit
Fußarbeit

beiblindsgestoppt
Bei den Blinds gestoppt …
FienealiasBillyIdol
Fiene … alias …. Billy Idol

Hausaufgaben (2)

Ja, wir nehmen unseren Auftrag ernst! Da Frieda und der Gizmo zu Besuch waren und die beiden auch mit Wild arbeiten wollten hat es sich angeboten dies zusammen zu tun.

Je eine Ente und ein Kaninchen wurden von Sarah und mir beigesteuert so war der Wildverbrauch für uns alle gering. Zum Aufwärmen gab es für Fiene jeweils eine Markierung mit Ente und Kaninchen.  Beide hat sie schnell reingeholt. Danach wollte ich sie die Suche arbeiten lassen.

Das Suchengebiet schätze ich so auf 25 auf 30 Meter. Zur rechten Seite hin war es leicht ansteigend. Der Bewuchs waren dichte Heidelbeersträucher, so dass das Wild auf keinen Fall zu eräugen war. Erschwerend kam hinzu, dass die Suche mit Rückenwind gearbeitet wurde. So musste die Kleine zuerst die Tiefe annehmen um sich dann von hinten an die Stücke ran zu suchen. Tja, was soll ich sagen. Sie hat gesucht, und gefunden … 4 von 4! Danach bekam sie einen großen „Schluck“ aus der Leberwursttube und eine Pause.

Start in die Suche
Gefunden....
... und abgeliefert!
... und ein Langohr
... bitte schön ...

Nachdem sie ihren Job wirklich gut gemacht hat bekam sie eine längere Pause. In der Zwischenzeit wurde Frieda und Gizmo gearbeitet. Als für die beiden Flats das Thema Wildgewöhnung abgeschlossen war fuhren wir dann zu einer großen Wiese. Dort sprachen wir zuerst über das Anlegen einer Schleppe und ich bereitet eine für Fiene vor.

Ich testet den Wind und

I'm walking....

„schleppte“ los. Ich bereitete eine Schleppe mit den ungefähren Längen 75 – 50 -75 -100. Der letzte Winkel war etwas spitzer als 90°. Angelegt habe ich mit annähernd Rückenwind.

Sieht schon komisch aus ....

Aber egal wie es aussieht…. Frau Delphin hats echt drauf (platze fast vor Stolz!). Wie immer das Ritual. Ich lege ihr noch im Auto das Halsband an. Setzte sie ab, gehe selbst zum Anschuss und untersuche diesen. Gehe zurück zu ihr und lass sie an meinen Händen schnuppern. Danach führe ich sie zum Anschuss, lasse sie Witterung aufnehmen auf das Kommando „Such, Such!“  lasse ich sie los und sie tut so, als ob sie noch nie etwas anderes getan hätte. Wunderschön mit halbhoher Nase reviert sie über die Schleppe hin und her. Die Abgänge hat sie diesmal sehr schnell erwischt und sie war super schnell am Stück. Dieses hat sie sofort aufgenommen und sich auf den Rückweg gemacht.

Dann haben wir Frieda den Anfang der Schleppe auch nochmal arbeiten lassen. Sarah ging mit Frieda etwas außer Sicht und ich legt das Kaninchen nach ca. 40 Metern auf die zuvor gezogene Schleppspur. Dann wiederholte Sarah das „Ritual“ und schickte Frieda los. Frieda (für einen Flat eher untypisch) suchte sich mit tiefer Nase Richtung Mümmelmann, fand diesen und zack war sie damit auf dem Rückweg.

geschafft !

Dann war die Arbeit aber getan und die drei hatten sich ein bisschen Flitzen wirklich verdient.

Wehe wenn sie losgelassen 🙂
Rock'n Roll Baby !!!
Achtung .....
....  !!!
♥ ♥ ♥

Nachdem sich die drei erst auf der Wiese und dann noch am Wasser ihrer letzten körperlichen Kräfte entledigt hatten …. sah das bei uns zu Hause wie fogt aus ….

sooo müde !