Sonne, Dummys und Winkel

Bei perfektem Wetter haben Fiene und ich uns mit Janina und Monika und den Labbis Baja und Anton zum Training getroffen. Ich war am Vortag extra nochmal im Gelände um zu schauen ob wir auch wirklich eine schattige Wartezone haben.

Hier gehts zum Bericht im Mudpaws Blog!

Es war so ein tolles und auch erfolgreiches Training. Ich war unglaublich stolz auf uns beide. Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht. Das Paddeln im Urschleim hat sich bisher ausgezahlt. Nun gilt es nicht schluderig zu werden und konsequent weiter zu arbeiten.

Aber nach so einem Tag kann es einem, noch mehr als sonst, echt Wurscht sein wie gewisse Außenstehende in einer Momentaufnahme uns als Team beurteilen.

Training2013-07-13a7

In nächster Zeit werden wir uns mal  wieder der Wasserarbeit etwas intensiver zuwenden und auch vermehrt echte Blinds ins Training einbauen. Naja und dann werden wir wieder berichten.

Delphin bei den Mudpaws

Vor diesem Training stand ich wirklich vor einigen Schwierigkeiten. Die Wiesen noch nicht abgemäht, überflutet oder von Rindviechern besetzt musste ich doch ein bisschen rumgurken bis ich ein Plätzchen für uns gefunden hatte. Doch dann bot sich unerwartet eine gute Möglichkeit das Seitwärts-Schicken mit Leitlinie zu üben.

Fiene und mein Arbeitsauftrag für die Trainingseinheiten: Distanzen zwischen mir und ihr vergrößern.

Trainingspunkte:

  • Seitwärts (rechts) / lange Distanz
  • Doppelmarkierung (kurz / lang)
  • Teamaufgabe: Doppelmarkierung / Voran auf bekannten Punkt
  • Walk Up

Als Erstes stand heute das seitwärts schicken nach rechts auf dem Stundenplan. Eine kurz gemähte Wiese incl. Zaun sollte hier den optimalen Trainingsverlauf garantieren.

Jedes Team arbeitete die Aufgabe einmal wie folgt durch:

training15.06.13

  1. Das Team geht den Vertrauensweg und legt das Dummy gemeinsam aus. – schicken –
  2. Der Hund bleibt am Startpunkt sitzen und der Hundeführer legt ein Dummy “heimlich” aus das zweite wird gezeigt – schicken –
  3. Hund sitzt am Startpunkt, es fällt eine Verleitmarkierung (links)  – der Hund wird erneut nach rechts geschickt

Trainingsinhalt war hier die richtige Annahme der Laufrichtung und das Überwinden der großen Entfernung zu Dummy. Viele Hunde haben eine unsichtbare “Grenze” im Kopf die sie daran hindert das Kommando über einen gewissen Punkt hinaus auszuführen und blockieren dann. Sie bleiben stehen, fragen, sind einfach unsicher. Mit diesen Basisübungen wollen wir nun im Training diese Grenzen verschieben. Für Fiene und mich sollte nicht nur der Weg zum Dummy weit sein sondern auch die Entfernung zwischen ihr und mir wählte ich mit 70 Meter weiter als sonst.

Nach dieser Übung aus dem Bereich der Ur-Suppe gings weiter mit einer Doppelmarkierung “Kurz – Lang”. Die lange Markierung viel auf die Wiese in einen Schattenbereich die kurze auf der selben Linie auf die Wiese.

Obwohl wir das im Training lange nicht hatten klappte es erstaunlich gut. Außerdem hatte das Fiene-Frauchen super markiert und konnte wirklich gut mit dem Suchenpfiff helfen. Da war ich doch sehr zufrieden.

Im Bereich der langen Markierung wurden dann, von den Hunden unbemerkt 4 Dummys ausgelegt und wir machten eine kurze Pause.

Training15.06.13(2)

Die nächste Aufgabe setzte sich aus einer Doppelmarkierung und einem Voran auf den Memory-Punkt der langen Markierung zusammen.

Den Abschluß des Trainings bildete dann noch ein Walk Up mit Markierungen vor und hinter die Linie.

Ich kann zufrieden sein. Noch hat sie nicht ihre Schnelligkeit wiedergefunden aber wir sind auf einem guten Weg.

Doppelmarkierungen

und andere Kleinigkeiten haben wir heute mal wieder geübt. Zusammen mit Nadine und Monika zuckelten wir ins Gelände. Da Fiene sich ja derzeit im Auge des Hurrikans in der Mitte der Läufigkeit befindet wollte ich für sie wirklich nur eine kurze Einheit… sozusagen, dass die Gehirnzellen nicht völlig einrosten.

Um Anton nicht wuschig zu machen „durfte“ sie als letztes ran. Eingemummelt wartete sie im Auto bis sie an der Reihe war. Auf dem Weg zum Startpunkt legte ich an einer Hecke 2 Dummys aus (Fiene durfte zusehen) dann standen wir am Startpunkt und Monika bebrrte und beklatschte ein Blind (4 Dummys ausgelegt) und danach drehten wir uns um 180° für unsere Doppelmarkierung.

Da ich ja weiterhin daran arbeite ihr Markierungen nicht mehr deutlich anzuzeigen war ich gespannt, wie es laufen würde.

Zuerst fiel das obere dann das untere Dummy. Ich schickte Fiene auf D1 und sie zischte los …. und weiter …. durch den Fallbereich und weiter ….. drehte ab …. rannte  zu Nadine und versuchte hartnäckig ein Dummy bei ihr zu klauen! Tstst! Erwähnte ich schon, das der Anstieg des Hormonspiegels dramatische Auswirkungen auf Augen, Nase und Gehirn haben… Kall, mei Drobbe!

Nochmal. Wieder ausgerichtet und geschickt. Diesmal hatten wir das Dummy dann mit Suchenpfiff drin. Dummy D2 war dann in Ordnung.

Ich drehte mich und schickte sie auf die Hecke. – Formsache –

Doppelmarkierung die Zweite. Wurf oben, Wurf unten …. D1 “Fetch it” klappte diesmal bedeutend besser. Drehen und auf das bebrrrrte Blind schicken.

Hier war die Schwierigkeit das sie ja schon an der Hecke war und nun sollte sie über den Weg und schräg über den Graben. Da Monika immer noch bei dem Baum stand war es kein Problem für Fiene den Weg zum Blind zu finden. (Merkzettel: Helfer bewegen sich von bebrrten Blinds weg und stellen sich woanders hin).

Danach stand noch D2 auf dem Programm und entgegen meiner Vermutung klappte das ganz gut.

Doppelmarkierung Wurf unten, Wurf oben. Geschickt auf D1 und direkt danach auf D2. Diesmal war’s super. Wir arbeiteten dann noch die ausgelegten Dummys ab und beendeten dann unser Training.