Samstagsplausch [01|22]

Es ist geschafft, die erste Woche des Jahres liegt hinter mir. Eine Woche des Planens, Verwerfens und Entscheidens.

Am Dienstag habe ich ja schon kurz erwähnt, dass ich beim Kleidung – Sewalong von Annette mittun möchte. Zwei Tage nach meinem sehr spontanen Kommentieren plagten mich Selbstzweifel. War das eine gute Idee?
Nicht nur, dass ich noch nie für mich selbst Kleidung genäht habe, stehe ich noch vor einem anderen Problem.
Wie beschreibe ich das „nett“ … sagen wir mal so, ich habe keine Wespentaille, sondern eine Hummelhüfte.
Durch Genuss, Überfluss und Bequemlichkeit ist die Körperform etwas eskaliert.
Der erste Schritt diese wieder in eine für mich akzeptable Form zu bringen ist zwar getan, aber eins ist sicher – bis ich in das ein oder andere T-Shirt aus meinem Schrank wieder so reinpasse, dass es nicht aussieht, als sei ich aus dem dritten Stock reingesprungen, werde ich wohl etwas Geduld und auch Durchhaltevermögen aufbringen müssen.
Warum also über das Jahr nicht ein paar Kleidungsstücke nähen, die dann wirklich gut passen und in denen ich mich auch wohlfühle? …. Es bleibt also bei dem Entschluss – ich mache mit (habe ich ja gestern auch schon geschrieben).

Damit ich mir nun keine Kleider nähe, die wie ein Kartoffelsack an mir hängen, habe ich mir den kostenlosen Nähplaner von PiexSu runtergeladen. Dieser beinhaltet, unter anderem, eine Seite auf der man die Körpermaße notieren kann.

Das Aufschreiben der „Zahlen des Grauens“ hat nicht nur den Vorteil, dass ich weiß, ob ich das jeweilige Schnittmuster anpassen sollte, sondern dient auch der Dokumentation, wie sich die Maße (hoffentlich) im Laufe des Jahres verändern. So, nun ist die Katze aus dem Sack! Ihr kennt jetzt ein Jahresprojekt, welches sich abseits des Blogs abspielt.

Was hat mich diese Woche sonst noch so beschäftigt? Ich hatte einen Arzttermin, mein Bruder war auf Kurzbesuch, ich habe über mein Jahresprojekt bei Andrea der Zitronenfalterin gebrütet und gestern hatte ich noch ein schönes Telefonat mit Anni.

Bevor ich mich gleich ins Einkaufsgetümmel stürze, setzte ich mich jetzt an Andreas Kaffeetafel, um gemütlich mit euch zu plauschen.



7 Gedanken zu „Samstagsplausch [01|22]

  1. Gerade heute habe ich mir einen Stoff gekauft, im Sale daraus nähe ich mir eine schöne Tunika. Selber nähen macht einfach glücklich, du wirst es erfahren. Bin gespannt wann du uns etwas selbst genähtes zeigst.
    L G Pia

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  2. Selbst gemachte Kleidung kann auf dem Weg der Herstellung schon passend gemacht werden, abgesehen von der individuellen Materialauswahl. Das macht viel glücklicher, als der Frust in Umkleidekabinen.
    Viel Erfolg!
    Viele Grüße,
    Karin

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  3. Wie beschreibe ich das „nett“ hast du dich gefragt? Ich sage immer von mir: Ich habe eine tolle Figur, und davon jede Menge. *kicher* Das trifft auf dich offenbar auch zu. Natürlich wünsche ich dir, dass du von der „Menge“ übers Jahr so viel los wirst, wie du gern möchtest. Und ich bin mir sicher, dass du das schaffen wirst.
    Kleidung für dich selbst nähen, ist immer toll, egal, wie groß die Menge ist. Ich muss jedoch zugeben, dass ich früher, als meine Menge noch sehr gering war, sehr, sehr viel genäht habe, einfach so, ohne Schnitt. Ich hab ein Stück Stoff angeschaut und wusste, wie ich zuschneiden wollte. Und das hat dann auch gepasst. Diese Fähigkeit ist mit den Jahren und den immer mehr werdenen Kilos dann verloren gegangen. Und irgendwann hatte ich sogar aufgehört, für mich zu stricken {außer Socken}, weil ich dachte, ich würde mit einem Pullover in meiner Übergröße im Leben nicht fertig werden. Das habe ich im letzten Jahr dann geändert und jetzt habe ich mir den Nähplaner heruntergeladen {vielen Dank für den Link} und ändere vielleicht auch bald meine Einstellung zum Nähen.
    Dir wünsche ich für dein Projekt ganz, ganz viel Erfolg.
    Die Mira

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