Lands End to John O’Groats 🥾 [ 03 | 2024 ]

Längere Wanderungen habe ich in diesem Jahr nicht gemacht. Wie schon damals als Mac in unsere Familie kam, bringt auch Jupp da einiges durcheinander. So ein kleiner Furz kann eben noch keine weiteren Strecken laufen.

Dennoch habe ich natürlich einige Hunderunden, kleinere Wanderungen und auch die Laufmeter getrackt.

Meine Wanderung führt mich durch den Dartmoor Nationalpark und damit auch durch Wistman’s Wood, ein wunderschöner Märchenwald, um den sich zahlreiche Mythen ranken.

Auch Postkarten gibt es wieder. Eine kommt von einer der Orte, den ich mir unbedingt mal in der Realität anschauen möchte.

Dieser Text begleitet die Postkarte:

Wir haben es nach Stonehenge geschafft – einer der beeindruckendsten Orte auf deiner Reise.

Als UNESCO-Weltkulturerbe wurde Stonehenge eigentlich in mehreren Etappen erbaut, die erste begann vor etwa 5.000 Jahren. Der früheste Teil des Monuments selbst war mit der Bestattung von Toten verbunden, das wissen wir, weil um die Sarsen-Steine herum Beweise für Feuerbestattungen gefunden wurden. Obwohl nicht Teil des Monuments selbst, gibt es Hinweise auf eine noch ältere Stätte von ritueller Bedeutung ganz in der Nähe – vier oder fünf Kiefernpfähle wurden in einer Ost-West-Ausrichtung aufgestellt und dem Verrotten überlassen; diese sind erstaunlicherweise um die 10.000 Jahre alt.

Es gibt auch Hinweise dafür, dass während der etwa 2.000 Jahre, in denen der Bau ausgeführt und möglicherweise für verschiedene Zwecke genutzt wurde, Holzkonstruktionen einen Teil von Stonehenge bildeten. Doch das bemerkenswerteste sind die großen Entfernungen, aus denen die Steine zur Stätte gebracht wurden; die Marlborough Downs, etwa 40 Kilometer nördlich, sind schon weit genug entfernt, aber die berühmten Blausteine konnten nur aus den Preseli-Bergen in Wales kommen; das ist die sechsfache Entfernung von Stonehenge.

Niemand weiß, wozu Stonehenge diente; wahrscheinlich war es zu gleichen Teilen eine rituelle Stätte, ein Heiligtum und eine Begräbnisstätte. Da eine beträchtliche Anzahl der Bestatteten entweder Missbildungen oder Verletzungen aufweisen, diente es wahrscheinlich auch als Ort der Heilung. Man reiste sehr weit, um hierher zu gelangen – wissenschaftliche Analysen von Überresten verweisen auf Ursprünge in Frankreich, Deutschland und sogar im südlichen Mittelmeerraum. Es scheint, als sei der weltweite Ruhm von Stonehenge nichts Neues.

(Copyright: The Conqueror Challenges)

Hier noch ein paar Zahlen und Fakten:

KM: 668,23
Verbleibend: 1076
Postkarten: 10
gepflanzte Bäume: 1

Läuft! | Jahresprojekt | 10.24

Nachdem zu Beginn des Jahres sehr schnell die Luft raus war aus meinem Laufprojekt, hat es nun in den vergangenen 11 Wochen richtig an Fahrt aufgenommen.
Meine Laufpartnerin und ich treffen uns 2 – 3 Mal die Woche und traben durch den Wald.

Ich war nicht untätig. Sobald das Freibad geöffnet hatte, habe ich die Schwimmeinheiten auf 2 pro Woche erhöht. Die ersten beiden Male hat mich das viel Überwindung gekostet, denn es waren wirklich noch keine Badetemperaturen. Inzwischen freue ich mich richtig auf die Besuche im Bad.

Nächste Woche findet unser erster Trainingsplan seinen Abschluss in einem 5-Kilometer-Lauf. Ich bin schon sehr gespannt, wie wir uns schlagen werden.

Als kleine Belohnung / Motivationsspritze habe ich mir mein erstes richtiges Paar Laufschuhe gekauft. Mit perfekt angepasster Einlegesohle läuft es sich darauf sicher wie auf Wolken. Ich hatte einen tollen Verkäufer, der sich über eine Stunde Zeit genommen hat. Geschaut, gemessen, und eine Computeranalyse durchgeführt. Wieder geschaut und gleich beim ersten Anlauf den passenden Schuh ausgesucht. Natürlich habe ich auch andere Modelle anprobiert, aber der Erste, der war es.

Leider machen sich, trotz langsamer Steigerung des Pensums, auch einige Zipperlein breit. Die rechte Hüfte schmerzt ein wenig und wenn ich den Po-Muskel dehnen will, könnte ich die Wände hochgehen. Aber, ich mache meine Übungen fleißig und beim Laufen habe ich überhaupt keine Probleme.

Jetzt kommen wir aber mal zu den harten Fakten:

Läuft! Im Oktober…

10 Mal | gesamt Strecke: 37,1 km
| gesamt Zeit: 296 Min

Die Rennschnecke hat ab Mitte des Jahres einen Zahn zugelegt und freut sich darüber, dass sich das mühselige Schnaufen durch den Wald inzwischen schon nach Laufen anfühlt.

Danke Andrea, dass du auch in 2024 diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Herbst- / Halloween BlogHop 2024 | Ich bin dran

Bereits das vierte Jahr in Folge nehme ich nun an der schönen Aktion von Ulrike teil. Der BlogHop gehört einfach zum Herbst dazu.

So viele schöne Beiträge gab es in diesem Jahr schon, alle gesammelt in einer großen Linkparty. Gestern war Claudia an der Reihe. Den Beitrag findet ihr auf ihrem Blog „Alltagsbunt“.

Auch in diesem Jahr widme ich mich den herbstlichen Genüssen aus der Küche. Als das Rezept vor ein paar Wochen aufploppte, wusste ich sofort, die musst du unbedingt backen …. diese Kürbis-Zimtschnecken.

Sie brauchen ein wenig Zeit, aber der Aufwand lohnt in jedem Fall.

„Kürbis-Zimtschnecken“

Hier seht ihr die, für meine Verhältnisse, lange Zutatenliste:



Rezept:
1) Kürbis entkernen und in Spalten schneiden. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 200° in den Backofen und 20 – 30 Minuten garen.
Nach dem Ende der Garzeit die Spalten pürieren und das Mus abkühlen lassen.

2) Für den Teig die Milch lauwarm erhitzen und die Hefe hineinbröckeln. Hefe auflösen. Mehl, Zucker, Butter, Ei, Zimt, Ingwer und 300g Kürbispüree in eine große Schüssel geben. Die Hefemilch dazugeben und alles in 7-10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Der Teig darf noch leicht klebrig sein. So werden die Schnecken anschließend schön fluffig. Diesen Teig dann 1 – 2 Stunden gehen lassen. Er sollte sich auf jeden Fall verdoppelt haben.

3) Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, durchkneten und auf ein Rechteck von 60×40 cm ausrollen. Die Teigplatte nun gleichmäßig mit der weichen Butter bestreichen. Den braunen und weißen Zucker zusammen mit dem Zimt und Ingwer vermischen und über der Butter verteilen.

4) Das Rechteck von der langen Seite ausrollen, in 12 Stücke schneiden und mit etwas Abstand in eine Form setzten. Ich habe eine Springform genutzt, es geht aber auch jede andere Auflaufform. Schnecken nochmals 30 Minuten gehen lassen.

5) Den Backofen auf 180° Ober- / Unterhitze vorheizen und die Schnecken ca. 30-35 Minuten backen.

6) Die Schnecken schmecken mit Frosting, Zuckerguss oder einfach mit Puderzucker einfach großartig.



Ich konnte nicht warten und musste natürlich eine noch warme Schnecke probieren. KÖSTLICH! sage ich euch. Sogar der Kürbis-Skeptiker des Hauses hatte seine ratz-fatz verschnubbelt.

Morgen endet der BlogHop bei Anni und ihrem Blog Aus Kisten und Kästchen.

Vielen Dank, Ulrike, dass du auch dieses Jahr wieder den Herbst- Halloween BlogHop veranstaltet und organisiert hast. Der Oktober ist mit der schönen Herbstaktion wie im Flug vergangen. So tolle Sachen gibt es zu sehen und wenn ihr jetzt Lust habt, euch ein wenig Inspiration zu holen, dann ist das hier die Liste der Blogs, die mitmachen.