Samstagsplausch [ 11 | 19]

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Also ich, hatte eine tolle Woche mit meinen Lieben. Wir waren kurzurlauben. Wie schon mehrfach zog es uns in den Harz nach Braunlage.

Montag wurden also die Koffer gepackt, Hunde und Gepäck in das feuerrote Dogmobil verfrachtet und los ging’s. Kaum auf dem Weg, gab es plötzlich einen heftigen Schlag am oberen Rand der Frontscheibe. Glasschaden!

Glasschaden

Nach dem ersten Schreck schnell für Freitag einen Termin in der Werkstatt gemacht und dann die Reise fortgesetzt.

Zwischenstopp und Kaffee bei den Schwiegis und dann weiter zum Urlaubsdomizil.

Hier möchte ich mal eine persönliche Empfehlung aussprechen. Wir waren jetzt zum dritten Mal im „Alten Forsthaus Braunlage“. Das Hotel wirbt mit dem Zusatz „hundefreundlich“ und das kann ich so nur bestätigen.

Alle drei Hunde dürfen selbstverständlich mit, keine Fragen nach Größe oder Rasse, sie dürfen mit in den Speiseraum und sie wohnen kostenlos.

Hetty_Bett

Dienstag: Die Vormittage gleichen sich hier. Nach dem Frühstück gibt s eine kleine Hunderunde mit allen Hunden. So lange wie der Rentner Lust hat. Heute noch mit Schnee.

Schnee

Da der Göga noch erkältet ist und der Hundesenior nicht mehr so weit kann liefen die Mädels und ich die Mittagsrunde allein. Ausgesucht hatte ich mir den Naturmythenpfad. Knapp 7km und bei der Hälfte gab es zur Belohnung … eine Stempel ins Wanderheft. Oder besser, es hätte einen Stempel geben können, wenn ich nicht mein Heft im Hotel vergessen hätte. 🙈

Naturmythenpfad

Nun ja, gehen wir halt morgen nochmal hin.

Am Abend spielten der Göga und ich noch ne Runde Kniffel und machten es uns gemütlich.

Am Mittwoch habe ich mir dann meinen Stempel geholt.

Stempel_Naturmythenpfad

Die Mädels gehen bei unseren Wanderungen immer ohne Leine aber bei mir. Besonders Hetty findet diese Art des gemeinsamen Laufens eher öde. Ginge es nach ihr, würde sie vor und zurück preschen, durch den Wald oder über die Wiese fetzen und immer einen Knüppel herumschleppen. Aber ich möchte dieses Jahr ja mal mehrtägige Wanderungen machen und da könnte das doch an ihren Kräften zehren. Bei unserem Nachmittagsrundgang durchs Städtchen habe ich mir eine Strickzeitung gegönnt, nun ist die List der Dinge, die ich mal fertigen möchte noch länger geworden.

Frühstücken, Hunderunde, Fütterung der Raubtiere und danach ging es am Donnerstag mit dem Auto nach Bad Lauterberg. Wir schlenderten durch die Stadt, gönnten uns Kaffee und Kuchen und ich besorgte mir meine obligatorische „Urlaubswolle“.

Wolle

Tatsächlich bringe ich mir aus jedem längeren Urlaub ein Knäuel Sockenwolle mit (oder 2 oder 3).

Als ich aus dem Handarbeitsladen kam, wartete der Göga mit einer Überraschung auf mich. Er beschenkte mich mit einem neuen Armband. Schön oder? Ich hab mich echt riesig gefreut.

Armband

Irgendwie war ich rastlos. Das Wetter war zwar…. reden wir nicht drüber … trotzdem zog es mich aber raus. Ich suchte mir noch eine Stempelstelle und zog mich an. Regenhose, dicke Jacke, Schal, Mütze, Regenponcho, Stempelheft! , dann noch die Goldstücke und ab ging’s in Richtung Hexenritt. Nach nur wenigen Höhenmetern wurde aus Regen ☔️ – Schnee ❄️. Die Wege waren nicht geräumt und teilweise war es echt anstrengend aaaaaaaaber, so ganz allein im Wald und im Schnee war es schon toll.

Hexenritt_Stempel

Als ich zurück im Hotel war habe ich mich richtig zufrieden gefühlt. Es war gut losgegangen zu sein.

Dann hieß es auch schon wieder Koffer packen und nach Ilfeld weiterziehen. Einchecken, Geraffel wieder auspacken, Hunde lüften und füttern. Danach ab nach Nordhausen. Dort wurde dann die Frontscheibe des Caddys gewechselt und dank einer niedrigen Selbstbeteiligung war das auch gar nicht soooooo teuer.

Freitag und Samstag, die Sonne scheint in Strömen… es ist einfach … ätzend! ABER…

Stempelkasten Ahornpark

Losgelaufen und noch den Sonderstempel vom Ahornpark in Ilfeld geschnappt.

Stempel

Das war sie also meine Woche. Jetzt geht es damit schnell noch zu Andrea und dem Samstagsplausch.

Frühblüher

Mehr Fotos zu den Wanderungen und den Stempelstellen gibt es in den nächsten Tagen.

Harzer Wandernadel [Nr. 90]

Über Silvester waren wir wieder im schönen Thüringen (die Heimat meines Göga) und natürlich wollte ich wieder einen Stempel erwandern.

DSC00087

Ausgesucht hatte ich mir eine Runde im Ellricher Stadtwald. Knapp 8 km und als Belohnung den Stempel „Roter Schuß“

Region: Ellrich

Quelle: Harzer Wandernadel

Am Ende des Limbachtals liegt der schöne Berg, der Rote Schuss (505 m ü. NN).

Zum Tal hat er einen Steilabfall und man kann den roten Porphyrit des Berges erkennen. Daher hat der Berg wohl seinen Namen. In der sich dort befindlichen Hütte können Sie eine kleine Rast einlegen und die schöne Sicht ins Harzvorland und ins Eichsfeld bis hin zum Kyffhäuser genießen.

Tja, soweit, so gut. Aussicht hatte ich … keine! Im gesamten Tal war eine dicke Nebelbank aber der Weg durch den Wald war einfach toll. Was mir im Harz immer wieder positiv auffällt ist die gut Beschilderung der Wege. Hier in Ellrich besonders schön, der Natur Lehrpfad sowie viele Hinweise an der Strecke über Flora und Fauna.

Die Stempelstelle und die dazugehörige Schutzhütte waren liebevoll hergerichtet und sehr gepflegt. Leider war ich nicht allein dort oben, so dass ich die Hütte nicht fotografieren konnte (Datenschutz 😦 ). Ich will aber im Sommer eh nochmal hoch, denn den Ausblick möchte ich schon nochmal genießen.

DSC00095

 

 

Wer suchet….

der findet!

Wie das so ist …. lässt mir manches ja einfach keine Ruhe. Also am Sonntag wieder die Schuhe geschnürt. Vorher hatte in der Wander-App die Route geplant, also so getan als ob ich den Weg gar nicht kenne.

Zu meiner und auch Fiene und Hettys Freude begleitet mich Katharina mit ihren Jungs Cadger und Jesper.

Bei herrlichem Wetter stiefelten wir los und bekamen wirklich Herbstwald vom feinsten geboten. Wir fanden diverse „dreien“ einige davon so…..

Schilderhaufen

Bei Forstarbeiten waren wohl die Träger der Hinweisschilder der Rodung zum Opfer gefallen. Da muss man sich ja nun über Nix mehr wundern. Meine geplante Route erwies sich dennoch als richtig.

„In … Metern rechts abbiegen“ forderte die Stimme aus der Hosentasche. Tja, kein richtiger Weg….keine 3! Wir liefen ein Stück weiter bis die App meldete…. bitte umdrehen … häää?

Ok, Telefon aus der Hosentasche gefischt und nachgeschaut. Ja, stimmt aber welchen Weg denn dann bitte. Wir gingen ein Stück zurück um dann in einen „Weg“ einzubiegen, der zuerst nicht sehr vertrauenerweckend aussah. Aber wenn man sich durch etwas Gestrüpp gekämpft hatte um dem Trampelpfad zu folgen,

Weg

hatte man wirklich eine schöne Strecke vor sich. Es ließ sich einfach toll laufen.

Wenn man aus dem Wald kommt, steht man direkt am Ortsrand von Rothenkirchen. Da wir mit den Hunden nicht noch den Schleif durch den Ortskern laufen wollten haben wir hier die Route einfach ein bisschen abgewandelt.

Durchs Wohngebiet, vorbei an einem Rohbau (schon lange!) stand dann etwas bei dessen Anblick wir beide direkt an Anke denken mussten…

Zombie Apokalypse

Wo das Fluchtfahrzeug für die nächste Zombie-Apokalypse steht, wissen wir also jetzt auch.

Aussicht Rothenkirchen

Hier haben wir Rast gemacht. Tässchen Tee und Apfelschnitze für uns und für die Hunde jeweils eine Karotte.

Im weiteren Verlauf war der Weg recht gut beschildert. Bis auf die wichtigste Stelle. Da war dann zwar ein Schild aber der Pfeil wies in die komplett falsche Richtung.

Da wir uns dort aber nun auskannten war es kein Problem und wir liefen ganz entspannt zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Tja, soweit so … solala. Ich finde es äußerst ungünstig wenn Wanderwege auf der Homepage der Gemeinde aufgelistet sind, die ein Ortsfremder dann nie im Leben finden würde (wenn er sich nur auf die Markierungen verlassen würde).

Ich habe daher bei einem Mitglied des Rhön Clubs angerufen und angeboten, die gefundenen Schilder einzusammeln und an den wichtigen Stellen wieder anzubringen.