Das Fotoprojekt | „Im Fokus“

Lange bin ich mit der Idee schwanger gegangen, eine eigene „Blog-Aktion“ ins Leben zu rufen. Zuerst stellte ich mir grundsätzliche Fragen, wie zum Beispiel, ob es noch eine Mitmachaktion in der Onlinewelt braucht, ob ich es schaffe wirklich regelmäßig am Bloggen zu bleiben, ob sich Teilnehmer finden, die mitmachen und das wichtigste… welches Thema sollte es sein?

Natürlich lag als Erstes ein hündisches Thema nahe. Meine Leserschaft hat sich allerdings im Laufe der Jahre sehr gewandelt und so war ich mir schnell sicher, das es nicht das richtige Thema für eine Linkparty sein würde.

DIY und Kreativplattformen gibt es wie Sand am Meer und ebenso viele Möglichkeiten bei einer Linkparty mitzumachen. Immer wieder fiel ich daher zurück auf die Fotografie.

52 Wochen habe ich bei der Fotoreise von Martins Blogzimmer mitgemacht. Jede Woche ein Stichwort fotografisch umsetzten, das macht Spaß. Dieses Projekt neigt sich jetzt immer mehr dem Ende zu, und es wächst in mir der Wunsch auch weiter regelmäßig Aufgaben mit der Kamera zu lösen.
Allerdings schwebt mir eine komplexere Aufgabenstellung und auch ein längerer Zeitraum für die Umsetzung vor. Vielleicht sogar wirklich „technische Themen“ wie zum Beispiel „Spiel mit der Verschlusszeit“

Es gibt tolle Fotoaktionen wie die 12 von 12 oder den 12tel Blick und der Markt hält schier unendlich viele Bücher, die einem das Fotografieren lehren sollen, bereit. Es gibt auch Bücher, die einem Aufgaben stellen, aber es gibt keine wirklichen Plattformen für Anfänger. Da, wo ich mich umgesehen habe, habe ich schüchtern in der Ecke gesessen (bildlich gesprochen) oder war gleich vor Ehrfurcht erstarrt, ob der tollen Fotos, die dort präsentiert werden. Ich fühlte mich da einfach nicht richtig wohl.

Ich möchte mit „Im Fokus“ eine Möglichkeit schaffen, sich auszuprobieren. Bilder zu präsentieren, die vielleicht auch die weniger gelungenen Versuche zeigen. Den Weg, wie man sich an das, für sich, perfekte Bild herangearbeitet hat. Fotos vielleicht auch technisch zu betrachten. Blende, Verschlusszeit, ISO zu dokumentieren und zu sehen, wie sich Motive verändern, wenn man ein Parameter ändert.

Richtig toll fände ich, wenn wir in regen Austausch kämen über die einzelnen monatlichen Themen.

In den letzten Wochen habe ich immer wieder meine Notizen zu diesem Projekt hervorgeholt. Mal war ich mehr, mal weniger zufrieden. Immer hatte ich das Gefühl, dass etwas entscheidendes Fehlt. Etwas, dass das Projekt „Im Fokus“ zu etwas Besonderen machen könnte.

Und dann schlich sich langsam eine Idee ein, setzte sich fest und ich rief meine Freundin Mandy an, um sie zu fragen, ob sie spontan Lust hat sich monatlich ein wenig Arbeit aufzuhalsen.

Mandy Köhler ist die Frau hinter 255° Fotodesign. Seit 2010 ist sie selbständige Fotografin mit dem Schwerpunkt auf Haustierfotografie.

Ein besonderes Anliegen ist es ihr emotionale Momente zwischen Mensch und Tier festzuhalten und damit bleibende Erinnerungen zu schaffen.

Kennengelernt haben wir uns durch die Dummyarbeit. Mandy führt zwei Chesapeake Bay Retriever.

Immer wenn mein Mann und ich in Thüringen sind, versuchen Mandy und ich uns zu treffen, um gemeinsam die Hunde zu bespaßen. Inzwischen hat sich daraus eine schöne Freundschaft entwickelt.


Ich freue mich sehr, dass ich Mandy als Unterstützung für „Im Fokus“ gewinnen konnte. Geplant ist nun, dass sie im monatlichen Themenpost einen Absatz beisteuert und uns Teilnehmenden einige Tipps gibt, wie man sich an das Thema herantasten könnte. Sie wird ein Beispielbild zeigen und auf evtl. Schwierigkeiten hinweisen. Ist das nicht toll? Ich freue mich auf jeden Fall sehr und sag schon einmal – Danke ♥ Mandy

Jetzt möchte ich aber noch ein paar Eckdaten bekannt geben:

„Im Fokus“ soll im Juni starten und ist vorerst auf die Dauer von 6 Monaten geplant. Am 01. des Monats erscheint hier auf dem Blog der Post mit dem aktuellen Thema und auch gleich die dazugehörige Linkparty. Diese ist jeweils vom 01. bis 30. / 31. des aktuellen Monats geöffnet man hat also 4 Wochen Zeit sich dem Schwerpunkt zu widmen. Jeder Teilnehmer darf einen Beitrag zum Thema verlinken.

Mitmachen kann jeder, der an der Fotografie Spaß hat und den das Thema anspricht. Es ist völlig egal, mit welchem „Gerät“ fotografiert wird. An erster Stelle steht die Freude am Tun und auch die Motivation sich und seine Fotografie zu verbessern. Nicht nur auf den Auslöser drücken, sondern sich wirklich Gedanken zum Foto machen.

Bilder zeigen, sie kritisch betrachten, nochmal fotografieren, Feedback erhalten. Das würde ich mir wünschen.

Vielleicht hat ja jemand noch eine gute Idee oder auch einen Wunsch, was bei „Im Fokus“ nicht fehlen sollte – darum bitte ich euch, schreibt gerne etwas in die Kommentare. Noch ist genügend Zeit Anpassungen vorzunehmen.



Bucket List Mai ’21

Der Mai ist da…. und ich stürze mich gleich mal mit Energie hinein.

zu sehen / zu lesen:
Da ich im letzten Monat sowohl das Lesen als auch diesen Film völlig aus den Augen verloren habe, versuche ich es im Mai eben noch einmal.


zu erstellen:
Da die Liste der regelmäßigen Blogposts wirklich lang geworden ist, schreibe ich sie nun nicht mehr alle auf die Grafik. Das wird einfach zu unübersichtlich. Für den Mai sind also auf jeden Fall die folgenden Beiträge geplant. Der Montagsstarter, der Samstagsplausch und die Sonntags Top 7. Die Posts für die Fotoreise und das Jahresprojekt (Garten). Die Teilnahme am 12tel Blick wird erscheinen und natürlich auch wieder das Fazit incl. der Monatscollage. Zusätzlich stehen wieder ein Trainings- und ein Wanderbericht auf dem Zettel. Niwibo sucht… Pink und Pastell – da möchte ich diesen Monat auch mit von der Partie sein.
Beim Goldmurkel ist zweimal das Nadelgeplapper und der Post für das Jahresprojekt (Topflappen) geplant.


zu realisieren:

Auch diesen Monat habe ich eine lange Liste an Aufgaben, die ich für die Jahresprojekte zu erledigen habe und dann stelle ich euch diesen Monat auch mein Fotoprojekt „Im Fokus“ vor. Ihr macht doch mit, oder?


zu wandern / reisen:
Diesen Monat stelle ich euch den Rundwanderweg Nr. 2 vor. Ich werde den Wetterbericht gut im Auge behalten damit ich diesen Punkt direkt am ersten Schönwettertag erledigen kann.


zu kochen / backen:

Muffins, etwas mit Rhabarber ein Blechkuchen … mal sehen, wonach mir der Sinn steht. Auf jeden Fall möchte ich wieder ein neues vegetarisches Gericht ausprobieren.

zu spenden / entsorgen:
Es wird Zeit, dass wieder etwas aus dem Kleiderschrank auszieht.


Jahresprojekt ’21 | April

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

April, immer noch war es lange Zeit viel zu kalt für die Gartenarbeit. Inzwischen sind aus den winzigen Sämlingen richtige Pflanzen geworden. Tomaten, Auberginen, Topfpaprika sind schon gut gewachsen. Neu angesät wurden Zucchini, Kürbis, Erbsen und Gurken.


Im Hochbeet Nr. 1 wachsen Salat, Kohlrabi, Radieschen und Feldsalat. Das zweite sieht zwar noch recht „nackig“ aus. Möhren, Lauchzwiebeln und Radieschen wurden aber erst vor ein paar Tagen eingesät.

Ich hatte ja befürchtet, dass es der Rhabarber nicht über den Winter geschafft hat. An der Stelle wo ich ihn eingepflanzt hatte, herrschte gähnende Leere. Aber plötzlich so vor 14 Tagen, guckten auf einmal grüne Blattspitzen aus dem Erdreich und jetzt ist er schon ein kräftiges Stück gewachsen.


Werfen wir doch mal einen Blick auf die To Do Liste der vergangenen 4 Wochen.

Diesen Monat muss ich tatsächlich etwas auf den nächsten schieben. Dennoch bin ich zufrieden mit dem geschafften.


Der Komposter lag schon seit dem letzten Jahr in der Garage. Jetzt ist er aufgebaut und mit einer Schicht Laub, Aushub von der Säulenobst Pflanzaktion und einem Eimer Kompost gefüllt. Auch kleine Zweige, zerbröselte Eierschalen, ganz klein gehäckselte Eierkartons und eine Wanne Pferdemist wurden untergemischt. Jetzt heißt es einfach warten.

Die Rosen und der Lavendel sehen nach dem Rückschnitt immer „schlimm“ aus aber die Erfahrung hat gezeigt, dass sie wirklich gut durchtreiben, wenn man die Schere mutig ansetzt. Bei der Gelegenheit wurde gleich noch eine neue Beeteinfassung und das Vogelbad aufgestellt.

Auch ein weiters Stück Rasenkante wurde abgestochen, damit dort bald die Sonnenblumen an den Zaun gepflanzt werden können.

An Säulenobst habe ich Äpfel, Birne, Kirsche und Pflaume ausgewählt. Noch sehen die Obstbäume eher aus wie „Stecken“ … wir werden sehen, wie sie sich entwickeln.

Die Heckenpflanzen sind alle angegangen. Das Laub ist frisch und sie treiben aus. Über die Sommermonate werde ich sie sicher ab und an wässern müssen, weil die Wurzeln noch nicht so stark ausgeprägt sind. Gefreut habe ich mich über die ersten Triebe an dem Sanddorn vom letzten Jahr.

Tja und dann war da noch die Bestattung von unserem Hannes. Das Kästchen mit seiner Asche liegt jetzt in der Nähe von Cosmas Grabstätte. Für unseren Dicken haben wir einen besonderen Grabschmuck aufgestellt. Weil das kleine Schweinchen so verloren aussieht, wird im Mai noch ein Artgenosse dazugestellt.

Bei all diesen Arbeiten werde ich unterstützt und beobachtet…von Hetty. Fiene hält sich da vornehm zurück.

Jetzt bleibt noch der Blick auf die Aufgaben für Mai:

Hier seht ihr nun die Arbeiten, die im kommenden Monat anliegen.

Die Karotten Samen stammen aus dem wachsenden Kalender aus dem Monat April und kommen jetzt also gleich in die Erde. Da bei uns aber ein kleiner Wintereinbruch gemeldet ist, werde ich noch ein paar Tage warten.

Artikel im Fiene-BlogArtikel bei GoldmurkelSammel-Post bei Andrea
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