Sicheres Auftreten… bei völliger Ahnungslosigkeit!

So könnte Fienes Motto für den gestrigen Trainingstag gewesen sein. Dabei fing alles gut an. Sie lief gut Fuß, war aufmerksam keine Anzeichen deuten auf das sich anbahnende Drama hin.

Die zweite Markierung des Trainings war schon… naja, nicht perfekt aber durchaus noch 12 Punkte (auf meiner inneren Punkteskala) wert.

Und dann kam der Hammer. Es fällt ein Schuß und kurz nacheinander fallen 2 Markierungen in einen sehr kleinen Fallbereich.

…. GRUSELIG !!! Sie rannte die 78 Meter… und noch viel, viel weiter! Völlig ohne Plan stürzte sie durch das Gelände. Nochmal, selber Aufbau… wieder … UNTERIRDISCH!!!!

Nichts aber auch nichts deutete darauf hin, dass sie nicht in Form sein könnte. Sie saß am Fuß wie einen eins und sie hat die Markierungen wirklich genau beobachtet.

Dritter Versuch… mit Hängen und Würgen haben wir die Dummys reinbekommen. Ich habe einfach keine Erklärung dafür warum sie so von der Rolle war. Der Rest unseres Trainings war in Ordnung. Wir waren schon besser aber wir hatten auch schon ganz andere Tage.

Ich schiebe diese „Ausfallerscheinungen“ mal auf die Scheinträchtigkeit und warte die Zeit ab.

Den Rest unseres Trainings kann man hier nachlesen.

Technik, die begeistert!

Ich gebe es zu mein neuer, ständiger Begleiter, das Iphone, kann definitiv mehr als nur … telefonieren. Vor ein paar Tagen habe ich zwei neue App’s runtergeladen. Einmal die App passend zu dem Programm OneNote. Dieses nutze ich bereits auf dem Rechner. Jetzt, mit der App, habe ich meine Notizbücher immer dabei. Das Gute ist, füge ich etwas auf dem Handy hinzu…schwuppdi hab ich es daheim auf dem Rechner und umgekehrt. Ich sag nur Cloud! Oh man, wer hätte das noch vor 6 Wochen geglaubt?

Nun aber zu App Nummer 2. Schon lange nervt es mich, dass ich Entfernungen nur grob schätzen kann. Ich suchte also nach einer Möglichkeit mit dem Apfelgerät genau dies zu tun. Entfernungen messen.

Tja, ich hab eine simple App gefunden, die genau diese tut. Mittels GPS drückt man am Startpunkt und am Endpunkt einen Button und schon… zeigt es die Meter an. Das habe ich heute gleich mal getestet.

Ich war mit Fiene und Cosma bei unserem letzten Trainingsgelände. Da habe ich dann zuerst mal die Voranstrecken vom letzten Training abgemessen.

Startpunkt bis Hochsitz    –    ca. 62 Meter (ca. weil es durch das GPS geringe Abweichungen geben kann)

Startpunkt bis „Salzleckstein“    –    ca. 70 Meter

WOW, das hätte ich doch kürzer geschätzt. Jetzt öffnete ich OneNote und dank Siri fällt lästiges Tippen weg und ich spreche alles in mein Notizbuch. Alle Übungsdurchgänge, noch ein paar Fotos gemacht und direkt abgelegt. So einfach kann es sein.

  • Übung 1

Ich hatte die beiden Mäuse etwas abseits abgelegt und ging los um die Dummys auszulegen. Rund um den Hochsitz legte ich drei Dummys aus. Dann ging ich zurück und lief vom Startpunkt aus den zweiten Voranpunkt (Salzleckstein) an. Dort legte ich 4 Suchendummys aus. Zurück bei den Mädels ging es für Fiene los mit Fußarbeit.

Schon komisch… eigentlich mache ich Fußarbeit für mich. Immer wieder kontrolliere ich mich und meine Körpersprache. Gebe ich Zeichen? … Fiene macht ihren Part nämlich gut 😉

Dann richtet ich sie zum ersten Mal auf den Hochsitz aus.

  • Übung 2

Ich werfe in einem Winkel ca. 70° eine Markierung neben die „Voranstrecke“.

Danach drehen wir uns um ca. 90° nach links und ich schicke Fiene auf den 2. Voranpunkt.

  • Übung 3

Vorbei an der Verleitmarkierung schicke ich Fiene zum Hochsitz. Nachdem sie das Dummy bei mir abgeliefert hat. werfe ich wieder eine Markierung diesmal in einem noch spitzeren Winkel zur Voranstrecke.

  • Übung 4

Fiene wartet und Cosma geht Voran auf den zweiten Vertrauenspunkt.

  • Übung 5

Ein weiters Mal schicke ich Fiene zum Hochsitz. Danach darf sie nacheinander die beiden Markierungen einsammeln.

  • Übung 6

Zum Abschluß noch einmal „back“ zum Salzleckstein.

Ich bin zufrieden. Aufgabe für die nächsten Trainings muss sein die Fallstellen der Markierungen näher an die Voranstrecke zu bringen um den Reiz zu erhöhen. Kein Fragen, kein Zögern… alles gut.

Erst die Arbeit ~ Dann das Vergnügen

unter diesem Motto stand Fienes heutiger Tag. Zunächst hatten wir uns mit den Mudpaws zum Training verabredet und das lief richtig gut.

Markierung – danach Halb-Blind auf welches ich sie seitlich (links) schickte. Dann Markierungen und wieder halbblindes Schicken auf einen neuen Punkt. Der Winkel zum ersten Punkt waren ca. 90° (eher etwas weniger). Auch das war für Mausi kein Problem.

Bei der letzten Übung musste ich dann aber doch schmunzeln. In den bereits bekannten Fallbereich, fällt eine Markierung. Dann wurde der Standort gewechselt und der Hund von diesem neuen Ort geschickt.

Zum einen gibt es zu sagen, der goldene Hund hat gut markiert. Bei dem letzten Mark passierte dann das …..

… Sonderbar…

Trotz der Tatsache, dass wir uns derzeit in der „virtuellen Trächtigkeit“ befinden bin ich mit ihrer Arbeitsleistung super zufrieden. so kanns weiter gehen.

Im Anschluß an das Training kamen Leutholds noch mit um Justus Energievorräte aufzufüllen. Nachdem er sein Fläschchen bearbeitet hatte fing er an mit Fiene zu flirten… Er streichelte sie über den Kopf und versuchte immer nach ihr zu greifen und Fiene…

Wenn das nicht der Beginn einer wunderbaren Schmuse-Freundschaft ist ♥