Ein Mudpaws Training

Heute haben wir uns getroffen um dem gepflegten Canvas-Säckchen-Weitwurf zu frönen. Leider hat uns das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Darum wurde aus unserem Training eine kurze, knackige Einheit.

Aufgabe 1

Kurz gesagt… Ich war mehr als zufrieden. Hat sie am Mittwoch noch erhebliche Probleme die Geländeübergänge zu überwinden machte sie das heute wie ein Profi. Wassergraben, der Abschnitt mit dem hohen Gras, Acker, alles kein Problem.

Nächste Woche üben wir dann „Markierung mit Geländeübergang und unterschiedlichen Fallbereichen“

Ein Geburtstagstraining

Wir fuhren zu dem Gelände von vorgestern um weiter an den Markierungen über Geländeübergänge zu arbeiten.

Markierungen von unterschiedlichen Positionen bei gleichem Fallbereich "D 1"

Wir arbeiteten uns diesmal von der Mitte des hohen Bewuchses (P1) nach hinten. Der letzte Apport von P3 war dann eine neu erarbeitete Entfernung. Ich schätze, dass wir uns an die 60-70 Meter Marke herangearbeitet hatten.

Heute schien es, als ob sie wieder „wisse“ was einen markierten Apport aus macht.  Ich möchte hier mal einen Absatz aus dem Buch „Sam, Apport!“  von Nel Barendregt zitieren:

Wenn der Hund den Dummy markieren konnte, dann muss er ihn auch flott herein bringen. Wenn er anfängt zu suchen, dann hat er auch kein Dummy verdient. Im Training geht es schließlich nicht darum, ob der Dummy überhaupt reinkommt, sondern darum, wie schnell, gehorsam und sorgfältig der Hund arbeitet.

Quelle: „Sam, Apport!“ Seite 120 Autorin: Nel Barendregt

Ich war sehr zufrieden mit ihrer Arbeit. Schnell raus, Punktlandung am Dummy, schnell zurück! Braves Mädchen ♥

Markierungen … die Zweite!

Eine glückliche Fügung will es, das ich derzeit täglich ein Helferlein hab. Darum kann ich wirklich jeden Tag auf dem Spaziergang ein kleine aber sehr effektive Trainingseinheit einbauen.

Nach der wirklich schlechten Markierleistung vom Montag habe ich mir ein etwas anderes Gelände gesucht um weiter daran zu arbeiten.

Die Entfernung war so ca. bei 30 -40 Meter und das Brrr-Männchen war nur mit Flagmans ausgerüstet. Dies sollte bei dieser Entfernung Hilfe genug sein. Es war … schlecht! Sie ist bis zur zweiten Geländekante gelaufen und da hat sie sich dann festgesucht.

Da ich sie nicht zum Erfolg kommen lasse, wenn sie einfach anfängt großräumig zu suchen, rief ich sie zurück. Das Training wurde sofort umgestellt.

Ich stellte mich mit Fiene  in den höheren Bewuchs so ca. 10 Meter vom Geländeübergang auf den Acker entfernt auf. D1 wurde geworfen und Fiene zum Apport geschickt. Nun sind das wirklich keine Herausforderungen… aber sicher ist sicher!

Für den zweiten Apport haben wir uns dann an direkt vor den Geländeübergang von kurz gemähter Wiese auf höheren Bewuchs gestellt. D1 fiel wieder an die selbe Stelle und der Apport lief super.

Zum Schluß waren wir dann wieder bei unserer ursprünglichen Position angekommen. Wurf – Apport – Training mit Erfolg beendet.