Memories mit Hetty

Ihr erinnert euch an unser letztes Training? Wir hatten uns drei Vertrauenspunkte erarbeitet.

Diese sollte Hetty heute, 2 Tage später nochmals arbeiten. Die Dummys habe ich ohne sie ausgelegt und war sehr gespannt ob sie das „Get Out“ sauber annehmen würde. Wie die Dummys ausgelegt wurden könnt ihr euch hier nochmal anschauen.

Das erste Voran war noch etwas „holprig“ was aber sicher daran lag, dass sie direkt aus dem Auto raus in die Aufgabe ging. Trotzdem hat sie dann meine „Anweisungen“ angenommen.

Was sie dann ablieferte hat mich wirklich total gefreut:

Nicht geschnitten, Hetty und ich pur und ich bin sehr zufrieden. Stoppen, nach links schicken, richtungweisende Suche nach rechts …. Als ob sie nie etwas anderes machen würde. Sie überrascht mich einfach immer wieder.


			

Wo stehen wir?

Ja, wo stehen wir, das Hetty-Konfetti und ich? Schwierig zu sagen, für mich schwer einschätzbar.

Eines steht fest, wir sind längst nicht so weit wie andere Hunde in ihrem Alter. Sie ist so oft noch so „puppy like“ und ich muss gestehen, das gefällt mir.

Jetzt, da Hetty ihre erste Läufigkeit hinter sich hat merke ich, dass sie wieder ein paar Bausteine an die richtigen Stellen im Hirn gesetzt hat (wie bei Tretris 😉 )

Um mal wieder zu dokumentieren und auch um mich selbst zu beobachten, habe ich uns gefilmt.

Ich wollte wissen:

1.) Wird sie tauschen wenn ich mehrere Dummys an den Endpunkt lege?

2.) Wird sie mehrfach den selben Punkt anlaufen, ohne dass ich dort nochmal hingegangen bin?

3.) Wird sie trotz Verleitung das Voran annehmen?

Ich habe bisher immer nur ein Dummy ausgelegt. Habe aber Anti Tausch Übungen mit ihr gemacht.

Verleitungen haben wir bisher nur kurz nach dem Auslegen geworfen und dann direkt das Voran, so dass sie sich noch gut erinnern konnte.

Jetzt kommt das Filmchen und dann …. könnt ihr gerne kommentieren, fragen oder Kritik üben 🙂

Ich bin zufrieden mit unseren Fortschritten aber … es gibt noch viel zu tun!

Markiertraining

Heute habe ich mich mit Thomas und seiner Vivii zum Training getroffen. Auf dem Stundenplan der Damen standen Markierung.

Es sollte Hetty erstes richtiges Markiertraining werden denn bisher habe ich es immer noch vermieden ihr viel zu werfen. Da sie sich noch sehr von ihrer Umwelt hat ablenken lassen und sich ihr Gehirn völlig abschaltete, nachdem ein Dummy gefallen war, machte es wenig Sinn, in ein geordnetes Training einzusteigen.

Als Gelände wählte ich eine Wiese mit kurzem Bewuchs. Gerade so hoch, dass das Dummy im Fallbereich nicht sofort zu sehen war.

Der Werfer wurde so positioniert, dass er gegen den Wind wirft.

Wir präparierten den Fallbereich. Zogen mit einem Dummy an der Moxon einen Kreis und „produzierten“ viele Bodenverwundungen damit bereits reichlich Witterung vorhanden ist.

Die Entfernung war denkbar kurz gewählt (ca. 25 – 30 Meter). Der Schwerpunkte in diesem Training sollten auf folgenden Punkten liegen:

  1. Standruhe
  2. Verfolgen der Flugbahn bis das Dummy auf dem Boden aufkommt
  3. Direkt in den Fallbereich laufen und möglichst sofort das Dummy finden.

Sollte Hetty nicht gut markiert haben, wird sie zurückgerufen. Der Hitzeblitz soll nicht lernen, durch eine große Suche an eine Markierung zu kommen.

Im Verlauf des Trainings sollen sich die Entfernung und ggf. die Wartezeit bis zum Apport steigern. Auch eine Zwischenaufgabe sollte später einfließen.

In der ersten Runde zeigte sie sich noch extrem helferfixiert. Aber, das hat sich im Laufe der Trainings gegeben. Mit ihrer Markierleistung war ich durchweg sehr zufrieden. Ehrenrunden hat sie heute nur zwei Mal versucht … auch damit bin ich zufrieden. Fußarbeit, trotz Helfer und Dummy … voll OK!

Wir haben 3 Durchgänge a 4 Dummys gemacht. Immer etwas im Ablauf verändert und ich bin echt zufrieden. Zur Belohnung sind wir noch an die Waldtümpel gefahren und die Mäuse konnten noch ne Runde schwimmen.

Es wird mit dem „Erbsenhirn“ 😉

DSCN8295

Ach ja, und ne richtig hübsche Hundedame wird sie auch ♥ (hab die rosa Brille auf 🙂 )

Hetty_01