Evolution

Jeder kennt dieses bekannte Bild… „Vom Affen zum Menschen“ oder …

Quelle: SB-SienceBlogs

Eine wesentlich rasantere Form der „Evolution“ hat in unserem Haushalt stattgefunden.

Zu Nr. 1 Mein Nokia Handy ausgestattet mit einer Prepaid Karte konnte es so tolle Sachen wie …. telefonieren und SMS verschicken. Bis vor 4 Monaten begleitete es mich, gelegentlich auf Autofahrten oder, wenn ich es nicht auf dem Schrank liegen ließ auch mal mit in den Wald. Ich war fest überzeugt, mehr braucht man nicht. Einfach nur für Notfälle, dafür braucht man ein Handy.

Zu Nr. 2 Der Tag kam, da mein Ehemann dem Drang nicht mehr widerstehen konnte sich ein iphone zu zulegen. Dies hatte zur Folge, dass ich, völlig gegen meinen Willen, ein technisches „Wunderwerk“ von nun an mein eigen nennen konnte. Das Sony Ericsson W995, zum aufschieben, mit großen Farbdisplay, Kamera, Internetfunktion…… WOW, noch nie habe ich so oft eine SMS verschickt. Ich nahm es von nun an öfter mit, aber und das ging mir echt auf die Nerven, immer wenn es am wenigsten passte, war das Guthaben auf der Karte alle. Ich durchforstete das Internet um einen Handytarif für mich zu finden und buchte einen. Ich war zufrieden mit meinem Congstar Tarif, vergass mein Handy weniger oft und gewöhnte mich an meinen neuen Begleiter. Aber braucht man das wirklich??

Der Mann des Hauses kämpfte sich in der Zwischenzeit mit der Einrichtung seines neuen super-duper ipones. Ja kämpfen, denn sehen wir es mal realistisch, mein Mann wünscht sich zwar meist die neueste Technik wäre er aber mit dieser auf sich allein gestellt, wäre er bettelarm. Mangels Geduld und technischem Einfühlungsfermögens würden die Wundergeräte meist nach einer gewissen Zeit an der Zimmerwand vor Zorn zerschellen. Spätestens nach einer halben Stunde werde ich gerufen … und muss die Situation retten. So auch bei der Inbetriebnahme des Iphones. Verzweifelt versuchte er es „gangbar“ zu machen. Da er aber, im Gegensatz zu mir, die Post des Netzanbieters nicht gelesen hatte …. wusste er nicht, dass er erst auf dessen Seite einen Aktivirungscode abrufen muss…. Dieses Smartphone war schon in großer Gefahr.

Von nun gehörte mein Ehemann also auch zu den Wischern und Wutschern. Viele Ahhhs und Oohhhs über das tolle Gerät und immer wieder der Satz „Wenn Du auch irgendwann ein iphone hast…!“ „Nein, ich brauche kein iphone.“ Mehrfach wurde ich gefragt, oder auf tolle Angebote hingewiesen… Nein, ich brauche das nicht, wenn ich ins Internet gehe, nehme ich den PC. Ich brauche mein Telefon zum telefonieren und vielleicht mal um eine SMS zu verschicken aber wischen und wutschen … neeeeeeee, das brauche ich nicht.

Zu Nr. 3 Tja, schneller als gedacht wechselte das Iphone seinen Besitzer, denn mein Mann, konnte einfach … nicht wiederstehen 😉 …

Ein Galaxy S3 ist doch sooooooooo viel besser als ein iphone. Er bekniete mich, versuchte mich zu überzeugen aber ich blieb standhaft und versuchte ihm zu erklären, dass dieser Wechsel völlig unnötig sei. Nach einigen Tagen gab er es tatsächlich zu, ja, es ist unnötig aber ich wünsche es mir und du würdes dann mein iphone bekommen…. OK, sagte ich und nun bin ich die Besitzerin eines iphone 4S. Und heute muss ich an dass denken, was mein Brüderchen mir sagte …. „Nein, man braucht kein iphone aber wenn du eins hast, dann nutzt du es auch … es ist einfach genial“ Wie recht er hat! Es ist einfach klasse! Kalender, Whats app, Apps für alle Lebenslagen … ich bin ein Wischer, Wutscher und Wedler … Natürlich war ich auch diesmal mit dabei als das Leben des Galaxy S3 auf dem Spiel stand und habe es gerettet …. Er will die Technik und ich beherrsche sie, so ist das in einer guten Ehe…. was der eine nicht schafft, lässt der andere liegen 😉 *grins*

Post aus Köln :)

Völlig unerwartet … erhielt ich heute ein Päckchen! Als ich den Absender las … hatte ich kurz, aber nur kurz ein Fragezeichen über dem Kopf schweben…

Post von Petra ?? Und dann traf mich die Erleuchtung wie ein Blitz. Ich bin jetzt stolze Besitzerin einer solchen Mütze …..

Ursprünglich war geplant, dass ich sie auf dem Klaukenhof WT bekomme aber da konnten wir ja Dank Läufigkeit nicht starten 😦 und so, packte Petra kurzerhand ein Päckchen … Mütze, Leckerchen für die Wauzis und Goodies fürs Frauchen.

Viele, vielen Dank … Ich drück Dich ganz doll!!!

Ein „heißes“ Training

Schon wärend der letzten Läufigkeit habe ich festgestellt, dass es ihr einfach „kopfmäßig“ gut tut, wenn sie beschäftigt wird. Natürlich lernen wir in dieser Zeit nix neues aber sie soll sich auch nicht in ihre Lethargie ergeben.

So kam uns das Mudpaws Training gerade recht. Allerdings muss ich sagen, dass sie es dem armen Gizmo und somit auch Jens nicht gerade leicht gemacht hat. Damit hätte ich nicht gerechnet, da Gizmo nicht mehr „intakt“ ist! Jens hat seine Trainingseindrücke im Molchblog gepostet.

Mit Fiene war ich sehr zufrieden. Hat sie bei der ersten Markierung noch ein bisschen rumgeduselt war sie im weiteren Verlauf konzentriert bei der Sache. Beim Einweisen hatten wir dann auch nochmal einen kurzen Blackout aber in der Suche war sie wieder richtig gut.

Mal sehen, was der Rest der Läufigkeit noch so für Überraschungen bringt. Richtig klasse sind die Bilder, die Jens von unserem Training gemacht hat… So hatten die Molchschen Ausfallerscheinungen doch noch (für uns) etwas positives……

Fiene startet durch

Hier wurden Markierungen gearbeitet. Wir standen auf der Wiese und die Werfer auf dem Stoppelacker. Auf dem Weg zum Dummy musste ein Feldweg und dann ein kleiner Graben überwunden werden. Gearbeitet wurden Doppelmarkierungen.

Bei dieser Übung sollte immer D1 als erstes reingeholt werden obwohl die Hunde ja D2 zuletzt gesehen haben. Hier musste also auch der Hundeführer aufpassen um, zur Not, mit dem Suchenpfiff den Hund im Fallbereich von D1 zu halten.

Bei dieser letzten Szene hat Nele mal das Ziegengehege besucht. Das kann Fiene überhaupt nicht verstehen … wo doch auch Dummys im Spiel waren… wen interessieren denn da wohl Ziegen ??

Ortswechsel. Der „Pippin-Gedächtnis-Wald“. Fiene blieb zuerst im Auto um nicht das Wäldchen mit ihrem Duft zu „verseuchen“. Sie sollte als letztes mit Sheila zusammen arbeiten.

Das hat auch bis, wie schon geschrieben, fast immer gut geklappt. Voran, Seitwärts, Back…. mit Verleitmarkierungen…. trotz „Hitze“ guter Job vom Goldstückchen.

und hier noch meine beiden Lieblingsbilder …. Danke Jens 🙂

Meine Süße ♥