Samstagsplausch [12|19]

Hallo Leute …. da bin ich! Ach, rückt doch noch ein Stückchen, damit ich an Andreas Kaffeetafel Platz habe. Danke ♥

Die letzten Urlaubstage meines Mannes brechen an. Diese Woche wollten wir darum noch ein bisschen Zeit verbummeln. Nachmittags war ich zum Stricken im Generationentreff. Es ist schon irre, wie die Zeit rennt.

Für Dienstag hatten wir einen Ausflug nach Eisenach geplant. Dort haben wir einen Wohnmobil-Verleih besucht und uns verschiedene Modelle angeschaut. Nach kurzer Zeit wurden dann Nägel mit Köpfen gemacht und ein fahrbares Urlaubsdomizil gebucht. Nun machen wir über Ostern unsere erste Fahrt. Ich bin sehr gespannt, ob wir dabei bleiben werden.

Wenn man schon mal in Eisenach ist, muss man sich unbedingt auch die Wartburg anschauen und da das Wetter mitspielte, haben wir das auch kurzerhand getan.

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Am Mittwoch habe ich endlich den Bericht über mein Seminar bei Helene Leimer fertiggestellt. Leider kann man die Intensität dieser Zeit nie wirklich in Worte fassen aber ich hoffe, auch Leser, die mit unserem Sport nicht verbunden sind, spüren meine Begeisterung. Auf der Morgenrunde hatte ich noch einige Fotos gemacht

StammFrühlingHetty_Ast

Donnerstag … Zeit für ein sehr leckeres und reichhaltiges Frühstück bei unserem Lieblingsitaliener in Fulda. Es fühlt sich etwas dekadent an, schon zum Frühstück das beste Tiramisu der Stadt zu naschen ♥

Außerdem durften Hetty und Fiene am Nachmittag die ersten Dummys nach 14 Tagen holen und sie haben sich sichtlich gefreut.

Hetty_01

Nach dem Training habe ich mich noch einen Moment in den Garten gesetzt. Ich wollte versuchen unsere Besucher zu fotografieren. Das gestaltet sich sehr schwierig, weil ich relativ nah ran muss und sie dann noch etwas scheu ist.

Spatz

Wochenendeinkauf am Freitag. Wir fahren in „den Osten“ und besorgen leckere Bratwürstchen fürs Wochenende. Außerdem gibt es noch ein Eis. Hmmmmm.

Am Abend war dann noch die Jahreshauptversammlung des Rhönklubs. Ich bin nun Wegepate und zuständig unsere Wanderwege zu kontrollieren.

Heute hab ich dann den Hühnerstall gemistet und mit den Mädels einen kleinen Schnack gehalten. Auguste ist inzwischen so zahm, dass sie zu mir auf die Bank fliegt um mir aus der Hand zu fressen.

Auguste

Noch schnell den Nachbarshund geknipst

Babett

Morgen werde ich wieder mit meinen Goldstücken arbeiten und noch an den Wanderberichten arbeiten. Die Fotos zu sichten und zu bearbeiten dauert doch ein bisschen.

Jetzt wünsche ich euch ein schönes Wochenende und einen guten Start in die neue Woche.

 

Seminar Helene Leimer | Hetty

Dieser Text enthält Verlinkungen und Bilder sowie Namensnennungen. Dies erfolgt ungefragt und unbezahlt. Alle auf den Bildern gezeigt Personen haben ihr Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben. Danke dafür ♥

Im März war es jetzt endlich wieder soweit. Seminarzeit. Katharina und ich hatten uns für zwei Tage angemeldet und eine Übernachtung gebucht. Falls Hetty läufig werden sollte oder Cadger kräftemäßig nicht mehr mithalten kann, hatten wir Fiene als Backup Hund mitgenommen.

Wir fuhren also Donnerstag in der Früh los um pünktlich in Udorf bei Susanne und Andreas zu sein. Nach einer kurzen Begrüßungs- und Vorstellungsrunde erklärte jeder den Trainingsstand, evtl. Probleme oder was sich seit dem letzten Seminar getan hat.

Schon bei dieser Runde merkte ich, das ich viel gelöster über Hetty und mich und unsere Trainings berichten konnte. Ich war mir durchaus bewusst, dass wir wirkliche Fortschritte erzielt hatten und das sich die vielen „km“ Fußarbeit wirklich gelohnt hatten. Jetzt galt es das halt unter „Echtbedingungen“ zu prüfen, was wir davon transportieren können.

Tag 1

Wir stehen am Waldrand und es werden Suchendummys zwischen die Zweige eines gefällten Baumes geworfen. Dann gehen wir ein Stück weiter und es fällt eine Markierung über den Stamm.

Ein Dummy aus dem Suchenbereich zwischen den Zweigen, danach das Dummy hinter dem Stamm.

Hetty war ganz zum Schluß dran. Sie musste also zusehen, wie die Markierungen vielen und wie immer wieder Hunde geschickt wurden. Wir standen relativ dicht beieinander und als Helene, als Vorletzte, ihren Corby schickte, machte Hetty dann mal einen Satz nach vorne. Als wir dann an der Reihe waren, hat sie sich sehr schön schicken lassen, hat sehr gut gesucht und danach auch die Markierung sofort gefunden.

Das sah in der Vergangenheit oft anders aus. Da war dann die Erregungslage so hoch, dass sie erst einmal hirnlos durch das Gelände gepflügt ist. Auch die Abgabe war deutlich besser, nicht an mit vorbei geprescht… so konnte das durchaus weitergehen.

Wir wechselten auf die Wiese und gingen in der Line. Die Wiese hoch und runter.

Gelände

Auf diesem Bild kann man nicht wirklich erahnen, wie schwer das Gelände war. Der dicke Strich in der Mitte markiert eine Ackerfurche. Wenn ein Dummy da drin liegt, gibt es kaum noch Witterung ab. Die Pfeile zeigen die Laufrichtungen, die Rechtecke Bereiche in denen Dummys lagen.

Hier mal ein Foto, auf dem man den Bewuchs besser sieht.

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Es wurden Dummys sichtig, also mit den Hunden,ausgelegt. Nicht sichtig in der Ackerfurche abgelegt und immer wieder wurde gegangen.

Drehungen und Wendungen mit der Line, weiter Dummys ausgelegt und immer wieder Fußarbeit.

Die Hunde wurden auf sichtige Dummys geschickt, gestoppt, mussten in der Ackerfurche suchen, später über die alten Fallstellen und immer wieder von veränderten Positionen.

Wir alle mussten uns sehr konzentrieren. Woher kommt der Wind, wieviele Dummys liegen noch und wo. Gerade über den Geländeübergang oder schräg. Den Hund sich „entwickeln“ lassen also im die Chance geben Wind zu holen und ihn dennoch im Bereich halten. Beim Führen immer das Gelände und seine Topografie beachten und dann mit dem Gelände führen. Nicht statisch sein, sondern mitgehen.

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Hier führt mich Helene beim Führen.

Mittag gabs wie immer eine Pause. Stärken und die erste Runde durchsprechen. Was lief gut, was eher nicht. Wie geht es weiter. Hetty hat in der Pausenzeit geschlafen. Das hat ihr auch wirklich gut getan.

Am Nachmittag ginge es weiter. Memorys aus diversen Winkeln, über alte Fallstellen und ausdauernd suchen.

Alle Hunde haben bis zum Abend sehr gut gearbeitet. Das letzte Dummy des Tages, schräg den Berg hoch und über den Geländeübergang arbeitet Hetty. Es war schon sehr dämmrig und im Suchenbereich hat man sie dann nicht mehr sehen können. Um so stolzer war ich über ihr schönes Lining und, dass sie wirklich schnell gefunden hat als ich ihr den Suchenpfiff gegeben hatte.

Tag 2

Am zweiten Tag wechselten die Teilnehmer. Wieder wurde in der Line gelaufen und an vielen Stellen Dummys ausgelegt. Als erste Aufgabe gab es eine Suche. Obwohl Hetty zu beginn einige Male deutlich gähnte kam sie schnell im Trainingsmodus an. Als sie an der Reihe war, ging sie schön gerade raus und befolgte den Suchenpfiff sofort. Von da an, war sie „on air“.20190308-_D4I4502

Hier mal Bilder aus der Line

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DAS war ein sehr besonderer Moment. Noch NIE! hat sich mein Hund in der Line hingelegt, schon gar nicht wenn ein anderer gearbeitet hat.

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Nachdem alle Dummys aus dem „Wiesengelände“ eingesammelt waren wurde später noch im Wald gearbeitet.

Auf einem Rückeweg stehend, fällt das Gelände ab, auf dem Weg liegen Äste und Gestrüpp. Durch eine Senke und über zwei weitere Rückewege geht es den Gegenhang hinauf und über einen Waldweg und nochmal eine kleine Böschung hoch. Da stand dann das Helferlein in ca. 150m Entfernung.

Helene fragte, wer von wo arbeiten wolle, aus welcher Entfernung. Ich hab echt geschluckt denn so eine Markierung, die Entfernung, die Schwierigkeiten und dann noch im Wald, hatte Hetty noch nie gearbeitet. Trotzdem wollte ich es versuchen.

Ich legte Hetty abseits ab, damit sie nicht zuschauen konnte. Ich beobachtet die Teams und stellte fest, dass einige sich beim Überqueren der Rückewege in der Senke schwer taten.

Ich überlegt, ob wir ein Stück den Rückeweg runter (Entfernung verkürzen) sollten; entschied mich aber dagegen. Die beste Sicht (falls sie etwas sehen konnte) würde sie von dort oben haben.

Im Laufe des Trainings hatten wir auch über das Pushen beim Voran laufen gesprochen. Da ich das mit Hetty nicht mache, entschied ich mich auch hier, darauf zu verzichten, um sie nicht zu stören.

Wir waren dran, der Schuß und das Dummy fielen. Ich schickte Hetty mit „Get Out“ und sie ging. Wie an der Schnur gezogen und ohne die Spur eines Zweifels durchquerte sie die Senke, über den Weg, die Böschung hoch und meinen Suchenpfiff hätte sie glaub ich nicht gebraucht.

Auf dem Rückweg habe ich meinen kleinen Hund so gefeiert und mich gefreut, dass ich 20 Punkte für „noisy happiness“ bekommen habe.

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Als Abschlußaufgabe gab es noch ein Blind. Ein Waldweg gerade hoch, nach ca 30 Metern liegt ein richtig dicker Baum quer. Nach dem Baum müssen die Hunde noch weiter den Waldweg hoch.

Hier hat sich Hetty schwer getan. Sie ist zwar raus und auch über den Baum aber zu weit links. Dort hat es sie über die Helferfährte in den Wald reingezogen. Fürs Handling war sie dann – vermute ich – zu platt. Ich rief sie rein und setzte sie neu an. Diesmal hielt ich sie rechts und sie fand. Ein erfolgreicher Abschluß.

(Anmerkung: Die Aufgaben sind nur sehr „grob“ beschrieben. Ich habe bewusst keine Entfernungen angegeben, weil wir uns einfach zu viel bewegt haben um das genau abzuschätzen. Außerdem lag die Schwierigkeit im Gelände und in den Winkeln und nicht an der Strecke. Manche Aufgaben tauchen nicht auf weil sie einfach nicht gut zu beschreiben sind)

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Ich habe es in der FB Gruppe bereits geschrieben. Zum ersten Mal war das Arbeiten mit Hetty ein wirkliches Vergnügen (und kein Streß) für mich. Sie zwei Tage auf diesem Level zu führen war toll.

Ich bin stolz auf das was wir uns in den letzten zwei Jahren erarbeitet haben und dass wir (vor allem Hetty) ihr Potential abrufen und zeigen konnte. Sie auf den Bildern so an meinem Bein sitzen zu sehen, mit weichem Blick, macht mich glücklicher als jede Platzierung auf einem WT.

Ich möchte mich hier bei allen Seminarteilnehmern für die entspannte Atmosphäre bedanken. Es waren einfach zwei schöne Tage mit Gleichgesinnten.

Ein riesiges Danke an Susanne und Andreas Bergendahl. Eure Gastfreundschaft ist einfach unschlagbar und ich drücke euch nochmal aus der Ferne. Ein Extra-Danke an Andreas für die schönen Fotos und dafür, dass ich sie hier zeigen darf.

Mein größter Dank aber geht an Helene. Ich habe es dir schon gesagt aber ich wiederhole mich da gerne. Du hast Hetty und mich an einer Stelle abgeholt, als ich mich schon damit abfinden wollte, dass es halt so ist, wie es ist. Dein Art Dinge zu erklären und immer wieder an den Feinheiten zu arbeiten. Zu motivieren und den Mensch dahin zu führen, sich zu hinterfragen. Klar zu sein, immer beim Hund zu sein und seinem Teampartner Respekt zu zollen. Einem auf die Finger zu schauen und wirklich alles zu sehen (wie machst du das???) – Ich danke Dir von Herzen – die beiden Tage werden lange in mir nachhallen.

Seminarbericht 2018

Samstagsplausch [ 11 | 19]

werbung durch namensnennung und verlinkung | ungefragt & unbezahlt

Also ich, hatte eine tolle Woche mit meinen Lieben. Wir waren kurzurlauben. Wie schon mehrfach zog es uns in den Harz nach Braunlage.

Montag wurden also die Koffer gepackt, Hunde und Gepäck in das feuerrote Dogmobil verfrachtet und los ging’s. Kaum auf dem Weg, gab es plötzlich einen heftigen Schlag am oberen Rand der Frontscheibe. Glasschaden!

Glasschaden

Nach dem ersten Schreck schnell für Freitag einen Termin in der Werkstatt gemacht und dann die Reise fortgesetzt.

Zwischenstopp und Kaffee bei den Schwiegis und dann weiter zum Urlaubsdomizil.

Hier möchte ich mal eine persönliche Empfehlung aussprechen. Wir waren jetzt zum dritten Mal im „Alten Forsthaus Braunlage“. Das Hotel wirbt mit dem Zusatz „hundefreundlich“ und das kann ich so nur bestätigen.

Alle drei Hunde dürfen selbstverständlich mit, keine Fragen nach Größe oder Rasse, sie dürfen mit in den Speiseraum und sie wohnen kostenlos.

Hetty_Bett

Dienstag: Die Vormittage gleichen sich hier. Nach dem Frühstück gibt s eine kleine Hunderunde mit allen Hunden. So lange wie der Rentner Lust hat. Heute noch mit Schnee.

Schnee

Da der Göga noch erkältet ist und der Hundesenior nicht mehr so weit kann liefen die Mädels und ich die Mittagsrunde allein. Ausgesucht hatte ich mir den Naturmythenpfad. Knapp 7km und bei der Hälfte gab es zur Belohnung … eine Stempel ins Wanderheft. Oder besser, es hätte einen Stempel geben können, wenn ich nicht mein Heft im Hotel vergessen hätte. 🙈

Naturmythenpfad

Nun ja, gehen wir halt morgen nochmal hin.

Am Abend spielten der Göga und ich noch ne Runde Kniffel und machten es uns gemütlich.

Am Mittwoch habe ich mir dann meinen Stempel geholt.

Stempel_Naturmythenpfad

Die Mädels gehen bei unseren Wanderungen immer ohne Leine aber bei mir. Besonders Hetty findet diese Art des gemeinsamen Laufens eher öde. Ginge es nach ihr, würde sie vor und zurück preschen, durch den Wald oder über die Wiese fetzen und immer einen Knüppel herumschleppen. Aber ich möchte dieses Jahr ja mal mehrtägige Wanderungen machen und da könnte das doch an ihren Kräften zehren. Bei unserem Nachmittagsrundgang durchs Städtchen habe ich mir eine Strickzeitung gegönnt, nun ist die List der Dinge, die ich mal fertigen möchte noch länger geworden.

Frühstücken, Hunderunde, Fütterung der Raubtiere und danach ging es am Donnerstag mit dem Auto nach Bad Lauterberg. Wir schlenderten durch die Stadt, gönnten uns Kaffee und Kuchen und ich besorgte mir meine obligatorische „Urlaubswolle“.

Wolle

Tatsächlich bringe ich mir aus jedem längeren Urlaub ein Knäuel Sockenwolle mit (oder 2 oder 3).

Als ich aus dem Handarbeitsladen kam, wartete der Göga mit einer Überraschung auf mich. Er beschenkte mich mit einem neuen Armband. Schön oder? Ich hab mich echt riesig gefreut.

Armband

Irgendwie war ich rastlos. Das Wetter war zwar…. reden wir nicht drüber … trotzdem zog es mich aber raus. Ich suchte mir noch eine Stempelstelle und zog mich an. Regenhose, dicke Jacke, Schal, Mütze, Regenponcho, Stempelheft! , dann noch die Goldstücke und ab ging’s in Richtung Hexenritt. Nach nur wenigen Höhenmetern wurde aus Regen ☔️ – Schnee ❄️. Die Wege waren nicht geräumt und teilweise war es echt anstrengend aaaaaaaaber, so ganz allein im Wald und im Schnee war es schon toll.

Hexenritt_Stempel

Als ich zurück im Hotel war habe ich mich richtig zufrieden gefühlt. Es war gut losgegangen zu sein.

Dann hieß es auch schon wieder Koffer packen und nach Ilfeld weiterziehen. Einchecken, Geraffel wieder auspacken, Hunde lüften und füttern. Danach ab nach Nordhausen. Dort wurde dann die Frontscheibe des Caddys gewechselt und dank einer niedrigen Selbstbeteiligung war das auch gar nicht soooooo teuer.

Freitag und Samstag, die Sonne scheint in Strömen… es ist einfach … ätzend! ABER…

Stempelkasten Ahornpark

Losgelaufen und noch den Sonderstempel vom Ahornpark in Ilfeld geschnappt.

Stempel

Das war sie also meine Woche. Jetzt geht es damit schnell noch zu Andrea und dem Samstagsplausch.

Frühblüher

Mehr Fotos zu den Wanderungen und den Stempelstellen gibt es in den nächsten Tagen.