Samstagsplausch [20|23]

Ein schöner sehr emotionaler Samstag liegt hinter mir.

Schon geraume Zeit trägt sich meine Mama mit dem Gedanken in Rente zu gehen. Über ein Jahr hat sie versucht einen Nachfolger für ihren Friseurladen zu finden. Leider ohne Erfolg. War es in den letzten Jahren schon schwer gutes Personal zu finden, war ein Nachfolger unmöglich.

Heute nun war der letzte Tag mit Kundschaft und ihren Mädels. Bis zum 31. wird das Geschäft leergeräumt und dann ist sie da, die Rente.

Ich wollte auf keinen Fall, dass meine Mama einfach Mittags zu schließt und mit ihren Gefühlen vielleicht alleine ist. Darum habe ich mich mit meinen Geschwistern abgesprochen. Meine Schwester hat ein paar Häppchen und Käsespieße vorbereitet, mein Bruder brachte Stehtische und leckere Getränke und die Gläser dafür mit und ich kümmerte mich um Blumen, Muffins (Rhabarber Streusel und Rübli), ein Schild und eine Karte.

Die Freude war groß, als wir völlig überraschend für alle plötzlich im Laden standen. Gut zweieinhalb Stunden haben wir den Arbeitstag ausklingen lassen. Die Friseurinnen meiner Mama kenne ich 24 und 17 Jahre. Da sind schon auch bei mir ein paar Tränchen geflossen.

Irgendwie ist es komisch für mich meine Mama als Rentnerin zu sehen. Sie ist noch so jugendlich. Tatsächlich ist meine Mama 71 und hat sich ihren Ruhestand nun mehr als verdient.

Ich hoffe sehr, sie kann diesen Lebensabschnitt sehr lange und in vollen Zügen genießen.

Was gab es noch diese Woche? Die Freibadsaison ist eröffnet und damit ich weiter im Flow bleibe, bin ich direkt am Montag und am Mittwoch hin. Es war wirklich frisch aber einmal im Wasser war es dann richtig super. Das schlimmste ist eh der Sprung unter die eiskalte Dusche. Jetzt muss ich mich noch an das größere Becken gewöhnen. Man hab ich bei den ersten Bahnen geschnauft. Bis mir aufgefallen ist, dass eine Bahnlänge nicht 25 sondern 50 Meter lang ist. Da muss ich mich ja nicht wundern.

Bevor ich gleich die Beine hoch lege, setze ich mich an Andreas Kaffeetafel und plausche ein Ründchen mit euch.

Ab in’s WECK! [02 | 23]

Weiter geht es mit der Verarbeitung der Rhabarberstangen.

Für den Sommer gibt es fast nichts Köstlicheres als Rhabarberschorle mit Eiswürfeln und einem Blättchen frischer Minze.

Mit nur wenigen Zutaten ist diese Leckerei schnell gemacht.

2 kg Rhabarber
600 g Zucker
1,5 l Wasser
1 Tütchen Zitronensäure

Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Wasser in einen Kochtopf und alles aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze 20 Minuten kochen. Ab und zu umrühren. Danach die Masse durch ein mit einem Tuch ausgelegten Sieb abschütten.

Den Saft mit Zucker und Zitronensäure aufkochen, bis der Zucker aufgelöst ist. Danach sofort in heiß ausgespülte Flaschen abfüllen.

Rhabarber gehört für mich untrennbar zum Mai und macht ihn genau deshalb auch zu meinem Wonnemonat. Also geht dieser Post direkt zu Nicole und ihrer Linkparty „Niwibo sucht….“

Immer wieder montags [20|23]

… kommt der Montagsstarter!

Vertragliches regelt man besser immer schriftlich.

In wenigen Tagen ist meine Mama Rentnerin. Für immer schließen sich die Türen ihres Ladens.

❸ Und dann beginnt nochmal ein ganz neuer Lebensabschnitt.

Bis dahin gibt es noch einiges zu tun.  Verträge müssen gekündigt und der Laden dann ausgeräumt werden. Das fällt meiner Mama nicht leicht.

Im Sommer oder besser demnächst kommt sie mich dann besuchen. Ein bis zwei Wochen planen wir ein für Spaziergänge, ausgedehnte Frühstücke, Schwimmbadbesuch, Kosmetikerin und Wellness. Einfach mal ausschlafen, erholen und für nichts und niemanden zuständig sein als für sich selbst. 

Am Donnerstag ist schon wieder Feiertag.

❼ Diese Woche startet mit dem ersten Besuch im Freibad, dem Stricktreff und Hausarbeit habe ich auch noch geplant. Außerdem steht eine kleine Überraschungsparty für meine Mama im Kalender.

Jede Woche denkt sich die liebe Anni die Satzfragmente für den Montagsstarter aus. Unter dem aktuellen Starter auf Annis Blog „Antetanni“ können“wir dann unsere Beiträge verlinken.
Liebe Anni ♥ Vielen Dank, für dieses schöne Format – das Ausfüllen und der Besuch auf deinem Blog sind mir ein liebgewordenes Ritual, dass ich nicht missen möchte.