Lake & Land 2011

Lake & Land 2011 …. Das war er also, unser erster Start auf einem Workingtest liegt hinter uns. Ich war sehr nervös und angespannt. Was würde auf uns zukommen, welche Aufgaben, Lake = Wasser …. würde unser Training bezüglich des Wasser-Einstiegs-Proplems sich „auszahlen“? Hätte ich nicht doch erst Schnuppern sollen? Gut, dass Fiene völlig unaufgeregt war. Früh am Morgen krabbelte ich aus den Federn, denn nix hasse ich mehr als … keine Zeit zu haben. Während ich nochmal die Packliste überprüfte, frisches Wasser abfüllte, Handy und Navi ins Auto packte…. lag der Rest der Bewohner und Gäste noch in tiefem Schlummer. Um sechs weckte ich dann Anke und Biscuit. Die beiden hatten Asyl bei uns beantragt weil die Anreise aus Franken doch sehr lang gewesen wäre. Stefan war bereits fertig und schnappte sich alle Schwarznasen für eine große Pippirunde. Er sah ein bisschen aus wie so ein Hundesitter aus den amerikanischen Filmen, die sich durch einen Park zerren lassen.

Ich düste derweil schnell runter ins Dorf um Brötchen zu kaufen. Daheim wurden diese noch schnell geschmiert, belegt und eingepackt und dann …. gings auch schon los. In Dietershan sammelten wir dann noch Janina und Baja ein und unser Mini-Konvoi machte sich auf den Weg nach Ortenberg/Lißberg an den Hillersbachtalstausee.

Die Fahrt war mehr oder weniger angenehm. Die Straßen im „Vogelsgebirge“ sind aber auch wirklich …. naja, egal. Wir waren am Ziel und da wir nicht wussten obs vom Suchenlokal aus direkt ins Gelände geht schleppten wir unser ganzes Geraffel mit. Es folgte die Begrüßung durch Herrn Seipel und die Vorstellung der Richter.

Unsere Gruppe startete bei Aufgabe Nr. 2 und so zogen wir los… ins Unbekannte….

Aufgabe 2 – Richterin Heike Rohm

Richterin Heike Rohm
  1. Gelände: Wiese halbhoher (ca. 20 -30 cm) Bewuchs.
  2. Am Startpunkt erklärt die Richterin die Aufgabe.
  3. Ein Einzel-Walk up zu P1. Es fällt ein Schuß und die Markierung D1. Danach weiter frei bei Fuß zu P2. In der Zwischenzeit wechselt auch der Helfer seine Position nach H1 (2). Nach Freigabe ist der Hund auf die Markierung zu schicken

Gut, das schien ja durchaus lösbar. Nichts, was wir nicht im Training schon gemacht hätten. Leider kommt es manchmal anders als man denkt. Da in unserem Gelände zwei Aufgaben gerichtet wurden mussten die Teams für die Aufgabe 3 „durch“ unsere Aufgabe laufen. Als Fiene und ich bei der Richterin standen liefen also zwei Teams hinter uns lang um dann „zischen den Bäumen in Richtung der Sonne auf dem oberen Bild) zu verschwinden. Diese Aktivität fand Fiene extrem interessant. Fiene guckte immer noch hinter dem anderen Team her als der Schuß fiel. Ich schielte zu ihr runter und im letzten Moment zeigt ich mit der rechten Hand in Richtung der fallenden Markierung. Ich hoffte, dass sie diese noch gesehen hatte.

Weiter gings zu P2 und ich wurde von Frau Rohm angetippt. „Fetch it“ Fiene stürmte los… in die Richtung, in der das Team verschwunden war!! Sch….! „Cool bleiben, Ivonne… immer cool bleiben“  Die Zeit verging so entsetzlich langsam und Fiene schien überhaupt nicht daran zu denken, dass sie einen Auftrag bekommen hatte. Ich beobachtete sie ganz genau und dann gab ich den Hier-Pfiff. Ich hoffte, dass sie nun auf dem Rückweg Witterung vom Dummy bekommen würde und … YES! Plötzlich schnellte ihr Kopf rum sie schnappte das Dummy und kam zurück! PHUUUHH… das ging ja schon gut los!

Frau Rohm lobte sofort, dass ich ein Auge auf Fiene gehabt hatte und ihr die Richtung des Marks noch angezeigt habe. Hätte ich dies nicht getan… Sie hätte nix auf dem Schirm gehabt. Dann wurde noch unsere Fußarbeit gelobt und sie sagt, das ich „mittlere Punkte“ zu erwarten hätte. Am Ende bedeutet dies Aufgabe 2 = 14 Punkte

Aufgabe 1 – Richter Walter Lickes

Richter ~ Walter Lickes
  1. Gelände: Wiese halbhoher (ca. 20 -40 cm) Bewuchs.
  2. Am Startpunkt erklärt der Richter die Aufgabe.
  3. Das Team steht an P1 es fällt ein Schuss und die Markierung bei D1 in den Bach. Durch die Bäume und auch den hohen Bewuchs ist die Flugbahn nur teilweise und die Fallstelle gar nicht zu sehen. Allerdings ist ein „Platsch“ zu hören. Danach gibt Helfer 2 (links) noch einen Schuß ab allerdings fällt kein weiteres Stück. Nach Freigabe ist der Hund auf D1 zu schicken.

Jetzt war sie wach die Maus! Der Schuß viel und sie hatte das Mark voll drauf. Nach der Freigabe ging sie raus und war schneller zurück als der Blitz. Aus, anleinen …. „So muss ein Golden aussehen und arbeiten! Full House – 20 Punkte“ … „Danke Herr Lickes!“

PLUMPS!!! Das war die Geröllhalde die von mir runter purzelte … Sie hatte ihren Arbeitsmodus angeschaltet.

Aufgabe 4 – Richter Ulrich Küppers

Richter ~ Ulrich Küppers
  1. Gelände: Ein Waldweg. Der Straßenrand neben dem Waldweg (kleiner Graben) zum Wald hin ansteigend.
  2. Am Startpunkt erklärt der Richter die Aufgabe.
  3. Das Team steht an P1 es fällt ein Schuss und die Markierung bei D1 neben den Waldweg ins Graß Der Helfer ist nicht sichtbar. Frei bei Fuß geht man zu der gestrichelten Linie und der Hund soll in die Suche geschickt werden. Er soll nicht großräumig suchen und nicht in den Wald oberhalb des Randstreifens abdriften. Nach dem der Hund zwei Dummys geholt hat geht es weiter frei bei Fuß zu P2. Nach Freigabe durch den Richter soll die Markierung gearbeitet werden.

Also die Wartezeit bis zu dieser Aufgabe waren über 1,5 Stunden. Ich ging also mit der Süßen vor unserem Start ein wenig umher und versuchte sie davon zu überzeugen … dass sie Pipi muss. Sie guckte mich an mit einem Blick … „Neee, ich muss nicht!“ und so machten wir uns bereit. Der Richter erklärte die Aufgabe und ich fragte nochmal nach. „Sie soll nicht verloren suchen sondern eine kleine Suche machen?“  „Ja!“  Es ging los. Sie beobachtete aufmerksam die Markierung und dann gings frei bei Fuß zu diesem Graben. Ich ließ sie absitzen, ging vor ihrer Nase langsam mit der Hand Richtung Boden und machte den Suchenpfiff. Sie fing an zu schnuppern und hüpfte über den Graben. Stop-Pfiff und mit der Hand wieder zur Erde gezeigt …Suchenpfiff. Rein in den Graben und zack … gefunden. Und wieder reingeschickt… Da war doch noch was… Ach ja, PIPIMACHEN!!! GRRRRR!!! Nachdem sie erst mal in das Suchengebiet gepieselt hatte suchte sie weiter, fand und wir gingen zu P2. Nun machte Frauchen einen entscheidenden Fehler. Da es sich ja um eine Memorie handelte wollte ich sie mit voran schicken. Leider habe ich sie zu kurz konzentriert und sie blieb nach 2 Sprüngen stehen 😦 Ich rief sie zurück, nahm Aufstellung für einen Richtungsapport und schwupp hats geklappt. Aufgabe beendet, ich nicht zufrieden. Das können wir besser!

Herr Kübbers erklärte uns die Punktverteilung 8 Punkte für die Suche (wegen Pinkeln!) und 9 Punkte für das Mark (wegen 2 Mal ansetzten) und da haben wir wohl noch Glück gehabt. Erneut bekamen wir viel Lob für die Fußarbeit und unser ruhiges Handling. An der Suche hat ihm gefallen, dass ich den Hund so ruhig geschickt habe und sie nicht so „losgeprescht“ ist sondern direkt mit dem Suchen begonnen habe. Auch die Tatsache, dass ich Fienchen ruhig ins Fuß nehme, sie das Dummy ein-zwei Sekunden halten lasse und es mit einem ruhigen „Aus“ entgegennehme hat er sehr gelobt. Die Gefahr, dass sie jemals etwas vor mir „ausspucken“ würde wäre duch diese Art schon minimiert. Aufgabe 4 – 17 Punkte

Richterin ~ Hatice Celik
  1. Gelände: Ein Waldweg und der Wald links oberhalb der Startpunkte (T1 und T2)
  2. Am Startpunkt erklärt der Richter die Aufgabe.
  3. Die beiden Teams stehen an T1 und T2 (das war unsere Position) links oben im Wald findet ein Treiben statt und es fallen 2 Stücke. Diese werden von den Helfern wieder eingesammelt. Dann fällt ein Schuß und die Markierung bei D1 neben den Waldweg ins Graß. Der Helfer ist nicht sichtbar. Nach Freigabe durch die Richterin sollte erst T1 arbeiten dann fällt nochmals ein Schuß und D1 und T2 arbeitet nach Freigabe.

Das war die Aufgabe, bei der Stefan als Helfer eingesetzt war. Frau Celik fragte mich, ob dass für Fiene ein Problem sein könnte. Ja, könnte es .. Da sie ja nun „ihren Papa“ seit Stunden nicht gesehen hatte, fürchtet ich schon, dass sie ihm mal hallo sagen würde. Also tauschten einer der Helfer im Treiben und Stefan die Plätze, er kam zu uns um die Maus kurz zu knuddeln und ging dann ins Treiben.

Mein Helferlein ♥

Der Rest der Aufgabe war Formsache. Super steady beim Treiben, sehr aufmerksam bei der Markierung. „Fetch it“ Raus – pick up – Rein! Ich blieb dann noch für Christine und Juli stehen, damit sie auch ein zweites Team an ihrer Seite hatten. Allerdings brauchte die Maus nicht nochmal arbeiten.

Erklären... gut zuhören ... Konzentration!
Konzentration ... arbeiten ... Abgabe!

Fazit: Für perfektes Arbeiten gibts perfekte 20 Punkte!

Die finale Aufgabe nahte. Unsere Angstaufgabe – am Wasser!! Jetzt bekam ich ein letztes Mal weiche Knie! Nun würde es drauf ankommen. Hatte sie in unseren vergangenen Trainingseinheiten genug Selbstvertrauen getankt um direkt ins Wasser zu gehen. Als wir an der Aufgabe ankamen hatten wir allerdings keine Zeit mehr um uns Gedanken zu machen denn wir waren sofort dran.

  1. Gelände: Der Uferweg des Sees
  2. Am Startpunkt erklärt der Richter die Aufgabe.
  3. Das Team steht an am Ufer es fällt ein Schuß und eine Wassermarkierung die für den Hund gut zu sehen ist. nach Freigabe durch die Richterin Frau Eberhardt darf geschickt werden.
Richterin Heike Eberhadt

Als wir dort am Ufer standen erklärte die Richterin gerade die Aufgabe. Wenige Sekunden später leinte ich Fiene ab und der Schuss fiel.

Geschafft !!!

Juuuhhhhuuuu! Das war das Wichtigste am ganzen Tag. Sie hat das Wasser sofort angenommen. Kein Zögern, kein Fragen… Nix! Sie kam zurück, wählte einen schwierigeren Ausstieg, schüttelte sich nicht und die Richterin, sagte … nichts. „Ne, ich sag die Punkte nicht, dann wisst ihr ja alles schon vorher!“ Ich hätte mir ein Pünktchen abgezogen, dafür dass sie an einer etwas anderen Stelle aus dem Wasser gekommen war. Frau Eberhardt sah das aber anders und wie ich später aus den Ergebnislisten ersehen konnte, hatten wir auch für unsere Wasseraufgabe 20 Punkte erhalten.

Die Anspannung des ganzen Tages fiel von mir ab. Stolz und zufrieden brachte ich meine kleine Heldin für eine verdiente Pause zum Auto. Dort warteten wir auf die übrigen Mudpaws, die so nach und nach eintrudelten. In dieser Zeit erzählte Jens, der sich während wir bei der letzten Aufgabe arbeiteten mit dem Schützen unterhalten hatte, dass Fiene eine der wenigen Hunde gewesen sei, die ohne Schütteln und ohne Ausspucken den Apport gemeistert hätten.

Mein Goldstück ♥

Dann gings zum Suchenlokal. Die Auswertung war im Gange und dann gings auch schon los. Großer Applaus für alle Richter, die Organisation und den Helfern. Jeder Platz wurde bejubelt, jeder bekam eine Urkunde und einen Preis. Bei den Anfängern war die Spannung für mich dann unerträglich…

Warten...

… Platz 25 …. Platz 20 … Platz 15 … Platz 10 …. Platz 8 … Platz 6 „Ivonne Finke mit Delphin“

Herzlichen Glückwunsch!
Moment... ich komme ♥

Mit 91 von 100 möglichen Punkten hatten wir unseren ersten WT bestanden. Ich fands einfach großartig und möchte mich auch hier nochmal bei allen bedanken, die sich für diesen Tag ins Zeug gelegt haben. Der Organisation ein großes Lob für eine tolle Veranstaltung. Den Richtern, die geduldig waren und alles gut erklärt haben. Damit haben sie mir viel von meiner Aufregung genommen und Danke an mein Männlein … den besten Helfer der Welt!

Es wird !

Heute hatte meine bessere Hälfte Zeit (und auch Lust mir diese zur Verfügung zu stellen) und ging mit mir in den Wald. Ich hatte eine Ente bereit gemacht um gezielt am „Rückwegverhalten“ von Fienchen zu arbeiten.

Damit der Vogel nicht unwiederbringlich bzw. nur mit menschlichem Schwimmeinsatz wieder zu erlangen war wurden „Trockenübungen“ gemacht. Vor dem eigentlichen Teich ist eine „Minipfütze“ aber zum Ente aus dem Wasser apportieren reichts. Außerdem war es auch gut um den direkten Rückweg, oder wie Heike am letzten Seminartag sagte „nicht den landschaftlich reizvolleren“ zu üben. Diese drei Durchgänge klappten super und die Maus apportierte den nassen Vogel prima.

Dann gings ans Wasser. Am Tag 1 des zweiten Seminarwochenendes hatte sie ja einmal den für sie (vermeintlich) einfacheren Weg gewählt und sich eine Uferböschung hochgekämpft. Das wollte ich jetzt unbedingt mit ihr üben. Wir postierten den Werfer so, dass sie ihn erst sehen konnte, wenn sie schon auf den See raus geschwommen war. Nun übte dieser „Helfer“ natürlich einen besonderen „Reiz“ aus da … stand ja schließlich der „Schmusepapa“  … Wenn das mal keine Verleitung war 🙂

Zuerst wurde ein DeadFowl Dummy geworfen, um Fienchen schwimmen zu lassen. Als sie es schnappte schielte sie kurz zu Herrchen rüber aber, sie kam sofort zu mir zurück gepaddelt.

Danach kam die Ente. Der Helfer machte richtig Betrieb mit dem Entenlocker dann flog der Vogel. „Fetch it“ …Kein Problem sie schnappte sich das Federvieh und brachte es sofort zurück. Vorschriftsmäßig wurde sich nach der Abgabe geschüttelt. Sehr gut !!

Aufgabe 1

Danach wechselte der Helfer seinen Standort.

Aufgabe 2

Da Fiene S. beobachten konnte wie er den Weg zum neuen Standort nahm (rote gestrichelte Linie) war dies nun die nächste Schwierigkeit. Er warf das DeadFowel Dummy relativ nah an „sein“ Ufer, so das die Verlockung für Fiene groß war vielleicht doch zu ihm zu schwimmen und auf dem Landweg zu mir zurück zu laufen.

Erst das DeadFowel dann die „richtige“ Ente. Kein Problem! Wir haben dann noch an zwei weiteren Stellen geübt, um andere Einstiege zu wählen. Außerdem landete die Ente auch mal unter herabhängenden Zweigen (mangels Schilf).  Alle Aufgaben hat die Kleine gut gelöst und so sehe ich dem nächsten Wassertraining doch gelassener entgegen.

Hausaufgaben (2)

Ja, wir nehmen unseren Auftrag ernst! Da Frieda und der Gizmo zu Besuch waren und die beiden auch mit Wild arbeiten wollten hat es sich angeboten dies zusammen zu tun.

Je eine Ente und ein Kaninchen wurden von Sarah und mir beigesteuert so war der Wildverbrauch für uns alle gering. Zum Aufwärmen gab es für Fiene jeweils eine Markierung mit Ente und Kaninchen.  Beide hat sie schnell reingeholt. Danach wollte ich sie die Suche arbeiten lassen.

Das Suchengebiet schätze ich so auf 25 auf 30 Meter. Zur rechten Seite hin war es leicht ansteigend. Der Bewuchs waren dichte Heidelbeersträucher, so dass das Wild auf keinen Fall zu eräugen war. Erschwerend kam hinzu, dass die Suche mit Rückenwind gearbeitet wurde. So musste die Kleine zuerst die Tiefe annehmen um sich dann von hinten an die Stücke ran zu suchen. Tja, was soll ich sagen. Sie hat gesucht, und gefunden … 4 von 4! Danach bekam sie einen großen „Schluck“ aus der Leberwursttube und eine Pause.

Start in die Suche
Gefunden....
... und abgeliefert!
... und ein Langohr
... bitte schön ...

Nachdem sie ihren Job wirklich gut gemacht hat bekam sie eine längere Pause. In der Zwischenzeit wurde Frieda und Gizmo gearbeitet. Als für die beiden Flats das Thema Wildgewöhnung abgeschlossen war fuhren wir dann zu einer großen Wiese. Dort sprachen wir zuerst über das Anlegen einer Schleppe und ich bereitet eine für Fiene vor.

Ich testet den Wind und

I'm walking....

„schleppte“ los. Ich bereitete eine Schleppe mit den ungefähren Längen 75 – 50 -75 -100. Der letzte Winkel war etwas spitzer als 90°. Angelegt habe ich mit annähernd Rückenwind.

Sieht schon komisch aus ....

Aber egal wie es aussieht…. Frau Delphin hats echt drauf (platze fast vor Stolz!). Wie immer das Ritual. Ich lege ihr noch im Auto das Halsband an. Setzte sie ab, gehe selbst zum Anschuss und untersuche diesen. Gehe zurück zu ihr und lass sie an meinen Händen schnuppern. Danach führe ich sie zum Anschuss, lasse sie Witterung aufnehmen auf das Kommando „Such, Such!“  lasse ich sie los und sie tut so, als ob sie noch nie etwas anderes getan hätte. Wunderschön mit halbhoher Nase reviert sie über die Schleppe hin und her. Die Abgänge hat sie diesmal sehr schnell erwischt und sie war super schnell am Stück. Dieses hat sie sofort aufgenommen und sich auf den Rückweg gemacht.

Dann haben wir Frieda den Anfang der Schleppe auch nochmal arbeiten lassen. Sarah ging mit Frieda etwas außer Sicht und ich legt das Kaninchen nach ca. 40 Metern auf die zuvor gezogene Schleppspur. Dann wiederholte Sarah das „Ritual“ und schickte Frieda los. Frieda (für einen Flat eher untypisch) suchte sich mit tiefer Nase Richtung Mümmelmann, fand diesen und zack war sie damit auf dem Rückweg.

geschafft !

Dann war die Arbeit aber getan und die drei hatten sich ein bisschen Flitzen wirklich verdient.

Wehe wenn sie losgelassen 🙂
Rock'n Roll Baby !!!
Achtung .....
....  !!!
♥ ♥ ♥

Nachdem sich die drei erst auf der Wiese und dann noch am Wasser ihrer letzten körperlichen Kräfte entledigt hatten …. sah das bei uns zu Hause wie fogt aus ….

sooo müde !