Unverhofft…

bin ich heute noch zu einer kleinen Trainingseinheit gekommen. Mein Mann hat sich als „Brrrr-Männchen“ zur Verfügung gestellt und das mussten wir natürlich nutzen denn, Markierungen arbeiten wir wirklich selten.

Da die Bodenverhältnisse wirklich schwierig waren habe ich mich für eine relativ kurze Entfernung entschieden (zw. 25 – 30 Metern). Es war wirklich schwer für die Maus denn, bisher haben wir auf kurzgemähtem Gras mit einem weißen Dummy geübt. Nun hatte es bei uns ein bisschen geschneit und der Schneebelag wechselte sich mit kleinen Flecken Grün ab. Das weiße Dummy hätte heute also nix gebracht und so haben wir es mit dem Standartdummy versucht.

Übung 1

  • Stefan wirft D1, ich zähle in Gedanken (21, 22, 23) …. „Fetch it“      Wie ich vermutet hatte, hat sie wirklich Schwierigkeiten gehabt die Entfernung korrekt einzuschätzen. Die Nächste Markierung sollte daher etwas kürzer sein.

Übung 2

  • Stefan wirft D1 und sobald das Dummy aufschlägt ….. „Fetch it“

Übung 3

  • Stefan wirft D1 und danach D2 in einem Winkel von 180°. Ich richte Fiene auf D1 (die bekannte Fallstelle) aus …. „Fetch it“   Kein Problem! Die Kleine ist wirklich klasse.

Übung 4

  • Stefan wirft D1 und danach D2  wieder in einem Winkel von 180°. Diesmal darf sie gleich D2 holen und nach Abgabe schicke ich sie auf D1

Übung 5

  • Walk Up …. Stefan geht in ca. 20 Metern Entfernung vor uns her. Er ruft „mark“, ich bringe sie ins Sitz, Stefan wirft und ich hole die Dummys. Erst den fünften Wurf darf die Maus holen.

Es war ein kurzes aber sehr erfolgreiches Training… Danke mein „Brrrrr-Männchen“

Suche in Kombination mit Voran

Nach 10 Tagen ohne Dummy sind wir heute wieder gestartet. Wir sind zu einem bekannte Suchengebiet gefahren. Dadurch, dass der Wind heute aus einer anderen Richtung kam hatten wir natürlich eine andere Perspektive. Außerdem habe ich sie heute vom Waldweg aus in das Suchengebiet geschickt. Sie musste einen Mini-Graben und dann eine kleine Steigung überwinden um richtig im Suchengebiet zu sein.

Aufgabe 1

Übung 1
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so ... sieht unser Suchengebiet für heute aus

Die Dummys wurden in drei Reihen ausgelegt. Die Tiefe war ca. 30 Meter und die Breite 40 Meter. Noch lege ich Wert darauf, dass sie schnell Witterung von den Dummys bekommt. Daher arbeite ich immer noch mit Gegenwind.

8 Dummys habe ich ausgelegt. Da Fiene das Gelände schon kennt hat sie die ganze Zeit im Auto gewartet. Sie hat also weder gesehen noch gehört wie ich die Dummys ausgelegt habe.

Sie war so schnell. Geländeübergang, kein Problem. Kleiner Haufen Gestrüpp …. kein Ding! Die Nummerierung der Dummys zeigt die Reihenfolge des Zurückbringens.

Übung 2

Heelwork. Frei bei Fuß streiften wir durch das Suchengebiet um die übrigen vier Dummys zu „jagen“.

Übung 3

Übung 2

Zuerst bin ich mit Fienchen zum Markierstab gegangen. Dort hat sie mir dabei zugeschaut, wie ich das Dummy ausgelegt habe. Danach ging s zurück zum Suchengebiet. Ich habe sie abgesetzt und sie hat beobachten können, wie ich die Dummys auslege. Frei bei Fuß geht es zum Startpunkt für das Voran.

Einweiseritual, „get out“ …. schnell und dank der Leitlinie auch schnurgerade bis zum Stäbchen…und zurück. Frei bei Fuß zurück zum Startpunkt für das Suchengebiet. „High lost“ … Nachdem sie mir das erste Dummy gebracht hat musste sie warten und ich habe das zweite Dummy geholt.

Übung 4

Übung 4

Zuerst habe ich zusammen mit Fienchen D1 ausgelegt. Dann habe ich sie am Startpunkt abgesetzt und bin zu dem anderen Einweisestäbchen gegangen um D2 auszubringen. Zurück bei Fiene habe ich sie zuerst auf D1 geschickt. Das war, ungewollt, schon etwas schwierig, da das zweite Dummy so an der „offenen Seite“ lag und eine prima Verleitung abgegeben hat.

Aber für Zimtschnecke heute alles kein Problem. Konzentration war super und beide Vorans hat sie klasse gearbeitet.

Übung 5

Ich sitze neben dem Auto auf einer Bank und schreibe unsere Arbeit auf. In dieser Zeit liegt Fiene auf ihrem Deckchen und übt sich im Warten.

Fazit: Nachdem sie in den letzten Tagen so wuschig war bin ich heute sehr zufrieden. In die Suche ist sie richtig rein geschossen und auch ein Gestrüpp konnte sie nicht bremsen. Das Umdenken von selbstständig arbeiten und sich einweisen lassen beim Voran war super. ich bin sehr, sehr zufrieden mit meiner kleinen Schnute.

Die Zimtschnecke ist los ….

und düst hier rum wie eine Irre. Kann es sein, das wenn man mit kleinen Golden Retrievern im starken Wind spazieren geht, dies unmittelbare Auswirkungen auf deren Gehirnfunktion hat?

Aber mal von vorne. Fiene und ich haben fleißig Fußarbeit geübt und da wir im Wald waren sind wir um Bäume rum, kleine Abhänge hoch und runter und da die Bäume eine super Gasse gebildet haben, hatte ich wieder eine natürliche Leitlinie um ein Voran arbeiten zu können.

Und so wechselte sich Fußarbeit mit Voran ab. Das Ziel war sie wirklich gut in der Konzentration zu halten während dem Fußlaufen. Wirklich holen durfte sie auch nur zwei Dummys denn …. Das Frauchen war wieder soooooo gemein. Sitz und bleib! Das war das zweite Motto heute. Zur Belohnung fürs brave Warten gabs entweder ein Lecker oder das Dummy von mir.

Da es jetzt schon so früh Dunkel wird sind wir dann noch ein bisschen aufs freie Feld gefahren. Dort gabs Spiel mit Sitzpfiff und Ballwurf und eben ……. viel, viel Wind. Und plötzlich waren wohl auch die vorhandenen Gehirnzellen durcheinander gepustet.

Es ist immer der gleiche Ablauf. Wie auf Knopfdruck komprimiert sich der kleine Körper, es bildet sich ein kleines „Buckelchen“, der Kopf gesenkt, die Rute aerodynamisch nach hinten weggestreckt und dann geht die wilde Wutz ab. Zwischendurch bleibt sie dann stehen, guckt ein bisschen irre in der Gegend rum und das Schauspiel beginnt von vorne.

Und nun sind wir schon eine ganze Weile zu Hause aber an der emotionalen Grundstimmung der Zimtschnecke hat sich nicht wirklich etwas verändert…. genau jetzt, in diesem Moment muss die arme Cosma wieder eine überschwängliche Beschmusungsorgie über sich ergehen lassen und ich bin mir nicht sicher, ob sie damit glücklich ist :-0

 

Ein Bild von einer "früheren" Schmuseattacke!