Jahresprojekt ’21 | Juni

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.


Juni, man sollte meinen, dass der Sommer nun endlich „in die Puschen“ kommen würde aber nein…. Regen, Gewitter, Wind … und das immer im Wechsel. Meine Rosen haben wirklich sehr gelitten. Die Blüten sind vom starken Regen beschädigt und braun geworden.


Wie immer werfe ich einen Blick auf die To-Do Liste des vergangenen Monats.

Ist es zu fassen? Ich habe tatsächlich alle Punkte abgehakt.
Ich bin echt zufrieden mit der Halbjahresbilanz und genieße die Zeit im Garten sehr.

Das schweißtreibenste Projekt ist wohl das in Ordnung bringen des Außenbereichs. Über die Jahre ist diese „Zone“ total verwildert und ich habe irgendwann einfach aufgegeben. Mir ist bewusst, dass ich die Zwischenräume wohl nie richtig unkrautfrei bekommen werde, aber nach und nach sollen Blühstauden und Bodendecker das Beikraut etwas verdrängen.
Wir haben ein Eckgrundstück und der Abschnitt vor dem Haus ist geschafft. Der Vorteil des Edelsplitts ist, dass ich mit einem kleinen Rechen die Blätter herunterziehen kann. Der Bereich an der Ecke des Grundstücks dient im Moment als „Splittlager“ denn die lange Außenseite wird in den nächsten Wochen noch ihr „Makeover“ bekommen.
Oberhalb der Steine, am Zaun sollen große Blühstauden gepflanzt werden. Sonnenhut, Fetthenne, Fingerhut aber auch Lavendel. In die Lücken zwischen den Steinen werden Phlox, Thymian und Hauswurze ihren Platz finden.
Auf dem Bild könnt ihr es nicht gut sehen aber könnt ihr die rot blühende Pflanze entdecke? Ungefähr dort endet die geteerte Straße und der Feldweg beginnt. Da werden auch meine Ordnungsmaßnahmen enden und die Natur darf Natur sein. Brennnesseln, Gräser und Wildblumen dürfen weiter ungehindert wuchern.
Da wo jetzt der Splitthaufen liegt werde ich eine Sitzgelegenheit aufstellen und auch Pflanzkübel. Mal sehen, wie weit ich damit dieses Jahr komme.

Als ich die Beeteinfassung des kleinen Hangs neu gesetzt habe, wurde gleich wieder gründlich Unkraut gerupft und neuer Mulch verteilt.
Die übrigen Weideneinfassungen sitzen nun als Abgrenzung oben auf dem Hang und verhindern das Abrutschen des Mulchs. Hier müssen auf jeden Fall nochmal 10 – 15 Stück bestellt werden, damit dieser Arbeitsschritt beendet werden kann.

Die tägliche Pflanzenpflege macht mir große Freude. Zu sehe, wie alles wächst… oder auch mal nicht ist wirklich eine spannende Sache.
Inzwischen ist schon einiges geerntet und natürlich aufgegessen.

Heute gibt es die ersten Zucchini. Leider sind meine beiden Pflanzen von Blattläusen befallen. Ich habe schon mit einem Milch-Wasser-Gemisch gespritzt aber davon haben sie sich nicht vertreiben lassen. Darum habe ich nun Marienkäferlarven bestellt. In der Vergangenheit habe ich sie an den Rosen eingesetzt und das hat gut funktioniert.

In dem selbstgebauten Beet gedeihen die Erbsen prächtig.

Im Topfgarten und dem kleinen Anlehngewächshaus geht es auch nur langsam vorwärts. Als ich im Blog mal die Beiträge des letzten Jahres durchforstet habe, musste ich feststellen, dass die Tomaten wirklich schon viel weiter waren.

Sonst bin ich aber zufrieden. Der Mangold und die Kartoffeln wachsen gut und auch die Paprikapflanzen blühen reichlich. Richtig begeistert bin ich vom Basilikum. Ich habe mir einen Tipp der Sendung „Querbeet“ umgesetzt und ein gekauftes Basilikum geteilt. Die Pflanzenteile habe ich dann zu den Tomaten gesetzt und nun schaut, wie diese gewachsen sind. Auf der Fensterbank wäre das Basilikum, genau wie seine Vorgänger wohl eingegangen.

„Querbeet“ wird vom Bayerischen Rundfunk produziert und es gibt einen großartigen Videokanal, denn ich euch nur empfehlen kann.

Die Sorgenkinder des Frühsommers sind die Rosen. Das viele Wasser von oben hat den Blüten wirklich sehr geschadet und sie sehen arg gerupft aus. Ich werde nicht umhinkommen in den nächsten Tagen die Schere anzusetzen. Aber auch wenn sie nicht sehr prachtvoll aussehen, sie riechen einfach göttlich ♥


Hier noch ein paar Impressionen:

Jetzt bleibt noch der Blick auf die Aufgaben für Juli:


Artikel im Fiene-BlogArtikel bei GoldmurkelSammel-Post bei Andrea
Januar / IdeenfindungJanuar / IdeenfindungUnsere Jahresprojekte 2021 {Januar}
Februar Februar (gestrickt)Unsere Jahresprojekte 2021 {Februar}
MärzMärz (genäht)Unsere Jahresprojekte 2021 {März}
AprilApril (gehäkelt)Unsere Jahresprojekte 2021 {April}
MaiMai (genäht)Unsere Jahresprojekte 2021 {Mai}
JuniJuni (genäht)Unsere Jahresprojekte 2021 (Juni)

Im Fokus | Juli

So, es ist geschafft. Der erste Monat und somit auch das erste Thema ist „im Kasten“. Ich freue mich über eure Beiträge und hoffe einfach, dass wir im Laufe der Zeit den ein oder anderen neuen Teilnehmer begrüßen werden können.

Nachdem wir uns im Juni mit Wegen, Straßen und Pfaden beschäftigt haben. Wir also auf eine gewisse Linienführung geachtet habe, möchte ich in diesem Monat dazu auffordern gezielt die Perspektive zu wechseln.

Vogel oder Frosch? Versuchen wir doch einfach mal klassische Motive aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten und abzulichten.


Schon beim Fotografieren meines Feldweges habe ich ja versucht mich durch unterschiedliche Positionen an das (für mich) perfekte Bild zu kommen.

Diesen Monat gehen wir einfach einen Schritt weiter und ich fordere dazu auf, alltäglich Motive aus einer der beiden genannten Perspektiven zu fotografieren. Dabei entstehen sicher ganz spannende Bilder.

Für die technische Umsetzung übergebe ich jetzt das Wort an Mandy. Ich bin sicher, sie hat einige Tipps wie wir uns der Aufgabe nähern können. Diesen Monat versuchen wir auch mal etwas in die „Diskussion“ einzusteigen und wenn ihr spezielle Fragen habt, könnt ihr sie unter diesem Post gerne stellen. Ich leite diese dann an Mandy weiter.

Wir gehen raus, um ein bestimmtes Motiv zu fotografieren. Oder wir entdecken es eher zufällig und wollen davor stehend direkt die Kamera zücken. Doch stopp: diesmal werden wir nicht frontal auf Augenhöhe fotografieren. Der Raum um uns herum bietet noch viel mehr Varianten, die Kamera zu positionieren. Das kann schon mal unbequem oder dreckig werden, wenn die Kamera so nah wie möglich an den Boden muss. Ich würde mich freuen, verschiedene Bilder vom gleichen Motiv zu sehen und mit euch gemeinsam zu diskutieren, welches warum besser oder schlechter wirkt.

Werdet kreativ!
© Logo: 255° Fotodesign – Mandy Köhler

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass „Im Fokus“ nicht auf Perfektion abzielt, sondern eher, sich einem Thema zu nähern und auch den „Weg zum Foto“ zu erläutern. Jeder kann mit jeder Kamera – auch mit dem Handy – mitmachen. Zeigt Versuche, die ihr nicht so gelungen findet im Vergleich und lasst uns ergründen, warum das Foto nicht der Vorstellung entspricht. Vielleicht sagen wir dann alle in paar Monaten, dass uns diese Aufgaben ein kleines bisschen besser gemacht oder wir unsere Kamera besser kennengelernt haben. Das würde mich persönlich freuen.

Starten wir mit Schwung in diesen zweiten Monat. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß!

Da ich meinen Blog nicht selbst hoste, sondern einen .com Blog führe ist es leider nicht möglich die InLinkz Party in diesem Post einzubetten. Daher öffnet sich ein neuer Tab, wenn ihr auf den Button klickt und werdet auf die Seite der Linkparty geleitet.

https://fresh.inlinkz.com/js/widget/load.js?id=a8b40ada7693d64e5923

Die Linkparty ist ab sofort geöffnet und schließt am 31.07.21 um 23:59 Mehrfachposts sind möglich.

Bucket List Juni ’21

Ein paar Tage Juni sind schon verstrichen – es wird also höchste Zeit für die …

zu sehen / zu lesen:
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Also, auf ein Neues mit dem Lindenberg-Film. Ob ich den einfach mal beim Bügeln gucke? Wird wohl das Beste sein.
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„Dancing with bees“ zu lesen ist interessant, aber nicht ganz so einfach. Phasenweise ist es eher einem Sachbuch ähnlich, darum mache ich nach ein paar Seiten immer eine Pause. Ich könnte sonst nichts davon behalten und das wäre schade. Fakt ist, durch dieses Buch wird man eindeutig schlauer.


zu erstellen:
Immer länger wird die Liste der regelmäßigen Blogposts und ich muss sagen, das es mich freut, so regelmäßig zu schreiben.
Die Woche beginnt mit dem Montagsstarter und am Wochenende erscheinen der Samstagsplausch und die SonntagsTop7. Ebenfalls wöchentlich erscheinen die Beiträge für die Fotorundreise.
Zwischen diese Posts fügen sich dann die Posts für das Jahresprojekt, für die Foto-Aktion „Im Fokus“, den 12tel Blick, die Bucket List und das Fazit incl. Monatscollage sowie jeweils ein Trainings- und ein Wanderbericht Niwibo sucht… in diesem Monat Beiträge mit „Schere und Papier“. Das wird für mich eher schwierig.

Beim Goldmurkel ist zweimal das Nadelgeplapper und der Post für das Jahresprojekt (Topflappen) geplant.


zu realisieren:

Die Liste für das Jahresprojekt „Garten“ ist lang und mit herausfordernden Aufgaben gespickt.

zu wandern / reisen:
Diesen Monat stelle ich euch den Rundwanderweg Nr. 3 vor. Ich werde den Wetterbericht gut im Auge behalten, sobald die Gewitterfront verflogen ist, versuche ich diesen Punkt abzuhaken.

zu kochen / backen:

Muffins, Gugelchen, Brot und auf jeden Fall 2 Low Carb Rezepte stehen auf dem Zettel

zu spenden / entsorgen:
Es ist wirklich unglaublich, was sich alles in einem Kleiderschrank ansammeln kann …. darum … angucken … bewerten und raus damit.
Auch Papierkram wird das Haus wieder verlassen.